HSQ April 2017 - Wie paukt ihr denn die ganze Theorie? Tipps & Tricks

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  • HSQ April 2017 - Wie paukt ihr denn die ganze Theorie? Tipps & Tricks

    Hallo,


    ich bin etwas verzweifelt, da ich nicht weiß wie ich die ganze Theorie, insbesondere in den Fächern "Führung & Zusammenarbeit" und "Betriebliches Management" pauken soll,
    weil es einfach unendlich viel ist.


    Ich habe zwar von vielen gehört dass das Lösen von alten Situationsaufgaben die beste Methode ist, aber um die Aufgaben lösen zu können muss ich ja erstmal was wissen...


    Habt ihr denn irgendwelche guten Tipps & Tricks für mich?


    Ich habe mir bereits die Mühe gemacht und mir Karteikarten zu diesen Fächern erstellt, aber mich beschleicht das ungute Gefühl dass davon scheinbar so gar nichts hängen bleibt bzw, ich einfach keine "Kontrolle" wie z.B. bei irgendwelchen Rechenverfahren wie z.B. in Investition & Finanzierung habe, was mir zeigt, dass ich das auch wirklich "drauf" habe... :(


    Ich freue mich über eure Antworten!


    Viele Grüße
    Rocking_Redhead
    ~ Jeder Mensch hat zwei Seiten ... am interessantesten ist die Dritte. ~
  • Ich nehme auf Grund Deiner Wortwahl ("Pauken") an, dass Du wie sehr viele (die Meisten?) als OPfer des Schulsystems "Lernen" mit "auswendig Lernen" verwechselst. Du kannst aber die ganzen Sachen nur dann wirklich behalten, wenn Du sie verstehst. Das bedeutet: den Sinn darin zu erkennen, die inneren Zusammenhänge - und vor allem die zur beruflichen Wirklichkeit. Es ist etwa so, als ob Du einen Text vor Dir hast. Wenn er in einer SPrache geschrieben ist, die Du nicht verstehst, ist es fast unmöglich, ihn auswendig zu lernen. In Deiner Muttersprache kannst Du ihn auswendig lernen - aber hast nicht wirklich etwas gelernt.Verstanden hast Du ihn, wenn Du anderen mit eigenen Worten erklären kannst, was drin steht.

    Gerade in BM und FuZ findest Du leicht Bezüge zur betrieblichen Wirklichkeit. Lies ein Thema (was hast Du für ein Lehrbuch oder Skript???) durch - weil ich das gerade unterrichtet hab, nehm ich mal aus BM Projektmanagement. Dann überleg Dir selbst etwas aus Deinem beruflichen oder auch privaten Umfeld, was man mal als Projekt angehen könnte - spiel das gedanklich durch. Rede mit jemand darüber und erkläre, worum es dabei geht.

    Am Ende, in der Klausur, wird nicht geprüft, wie viel Text Du auswendig lernen kannst - sondern wie Du mit Aufgabenstellungen umgehst. Da können sogar gegensätzliche Antworten beide richtig sein - wenn Du es begründen kannst.
    WBQ - Ergänzungsprüfung?
    Crash-Kurse zur Vorbereitung - mail an wbq@fachwirtetraining.de
    PS: die Einzelausgaben sind bereits aktualisiert - mit Kap. zur Erg-prüfung
    Rewe ISBN 9783958871274 | Recht ISBN 9783958871373
  • Wunderschönen guten Morgen :)

    Ich kann dir nur von meiner "Lernmethode" berichten, aber jeder Mensch ist ein anderer Lerntyp.
    Investition und Controlling hab ich nur anhand alter Prüfungen und Übungsaufgaben gelernt, meiner Meinung nach gibt es hier nicht viel, dass man auswendig lernen kann. Oder sagen wir's mal so: Was bringt dir das auswendig Gelernte, wenn du es nicht anwenden kannst? ;) Wir hatten Gott sei Dank eine super Dozentin, die uns mit alten Prüfungsaufgaben überschüttet hat (auch vom Betriebswirt etc.). Dafür hätte ich sie verfluchen können - andererseits waren wir bestens für die WorstCase-Fälle gerüstet.

    In Marketing habe ich ausschließlich mit Lernkärtchen gearbeitet, die ich mir selber erstellt habe. Ich habe den WFW in Teilzeit gemacht, hatte also genügend Zeit über ein Jahr Karten zu schreiben.

    Mit Logistik stand ich ein wenig auf Kriegsfuß, weil ich hier einfach gar keinen Bezug gefunden habe. Das musste ich "reinprügeln", weil es mich einfach nicht interessiert hat. Aber was muss, das muss. :)

    FuZ und Betr. Management habe ich als zusammen gelernt, weil sich die Themen immer und überall überschnitten haben und ich irgendwann total durcheinander gekommen bin. Ich finde aber, das diese beiden Fächer am einfachsten zu lernen waren. Weil man sie ja schon im ersten Teil, den WBQ gelernt hatte. Und bei mir war das schon fast ein Jahr her. Vieles lag noch verstaubt im Hinterstübchen meines Gehirns und hat nur drauf gewartet, wieder hervorgeholt zu werden. :)

    Ich bin kein Mensch, der mit durchlesen zufriedenstellend lernen kann. Ich habe mir für alle Fächer Zusammenfassungen erstellt, egal ob als Kärtchen oder ganze Blätter. Das hat mir auf jeden Fall geholfen, den Stoff auf das für mich wichtigste zu komprimieren. Die Skripte habe ich zum eigentlichen Lernen gar nicht mehr aufgeschlagen, es sei denn, es war etwas total unklar.

    Erst als die ganze Theorie "gesessen hat" habe ich mich an Prüfungen heran getraut. Mich würde die totale Panik überkommen, wenn ich Prüfungen mache und noch keine Theorie gelernt hab. Ich würde da dann Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen.

    Ich empfehle dir, ganz viele Prüfungen zu machen. Mir hat das sehr geholfen.

    Ich wünsche dir viel Erfolg! :thumbsup:
  • Guten Morgen ich bedanke mich ebenso liebe Laura :)
    Da ich erst Vorgestern zur Wiederholungsprüfung antretten musste gehts es jetzt direkt mit den Prüfungsvorbereitungen für Ende April los.
    So hatte ich mir das ganze sage ich mal auch gedacht.
    Heute Abend geht es direkt los.

    Wenn noch jemand tipps für uns hatt immer her damit.
  • Ach ja - und vielleicht noch ein kleiner Tipp:

    Lass dich durch die Übungs-Prüfungen nicht aus dem Konzept bringen. Ich hatte immer totale Panik, als ich die Antworten gelesen habe ... die "Musterlösungen" waren immer so wahnsinnig ins Detail verfasst - ich konnte nicht nachvollziehen, woher sie die Antworten genommen haben. :)
    Irgendwann habe ich aufgehört, mich an den Lösungen zu orientieren und habe meinen eigenen Stiefel durchgezogen. Teilweise haben meine Antworten überhaupt nicht mit denen aus der Lösung übereingestimmt.

    Bei der HSQ ist einfach der Vorteil, dass es keine Musterlösung gibt - das musste ich auch erst einmal verinnerlichen. :)

    Aber siehe da, in der Prüfung hats mit der Vorhergehensweise super geklappt: 82 und 84 Punkte.
  • Laura-F. schrieb:

    Ach ja - und vielleicht noch ein kleiner Tipp:

    Lass dich durch die Übungs-Prüfungen nicht aus dem Konzept bringen. Ich hatte immer totale Panik, als ich die Antworten gelesen habe ... die "Musterlösungen" waren immer so wahnsinnig ins Detail verfasst - ich konnte nicht nachvollziehen, woher sie die Antworten genommen haben. :)
    Irgendwann habe ich aufgehört, mich an den Lösungen zu orientieren und habe meinen eigenen Stiefel durchgezogen. Teilweise haben meine Antworten überhaupt nicht mit denen aus der Lösung übereingestimmt.

    Bei der HSQ ist einfach der Vorteil, dass es keine Musterlösung gibt - das musste ich auch erst einmal verinnerlichen. :)

    Aber siehe da, in der Prüfung hats mit der Vorhergehensweise super geklappt: 82 und 84 Punkte.

    Hallo Laura,

    mir stehen die HQ im April noch bevor :lol:
    Einige meinten, dass die WBQ schwieriger sei da es komplexer und umfangreicher sei....Wenn ich aber bedenke, dass die beiden Situationsaufgaben jeweils 4h gehen habe ich mit der Aussage so meine Zweifel...

    Was fandest du schwieriger?
  • Was heißt schwieriger...
    Also erstmal ist die HSQ von der Zeit her (meiner Ansicht nach) besser als die WBQ.
    WBQ sind 4 Sprints an einem Tag, HSQ sind 2 Marathone an 2 Tagen. :D
    Heißt nicht, daß man trödeln kann, aber es ist nicht so brutale Hetze.

    HSQ ist viel mehr zu schreiben und eigen zu formulieren.
    Und eben Wissen anwenden bei einer großen Situationsaufgabe.

    Handschriftlich schreiben kann man auch üben - ok, macht man beim Üben von Klausuren dann auch.
    Es sind schon einige Seiten (durchaus je 10+ ) die man da schreibt.


    Ansonsten schließe ich mich den Vorschreibern an. Verstehen und Üben sind wichtig.
    Vor allem bei Finanzierung ist es wichtig das zu verstehen, sonst kann man zwar vielleicht
    einzelne Aufgaben nachrechnen, aber sobald sich irgendwas ändert weiß man nicht mehr weiter.
    Fachwirt bestanden März 2015
    Ausbildereignung Februar 2016
    Prüfertätigkeit in der Ausbildung Juli 2016
  • @trsprod

    Guten Morgen erst mal :)

    Ich persönlich kam mit dem WBQ besser zurecht, weil man die Themen einfach abgrenzen konnte. Hier hat bei mir echt stupides Auswenidglernen den größten Erfogl gebracht. (ja, ich weiß - sollte man nicht! :D)
    Hier haben sich meiner Meinung nach (gerade in VWL/BWL und Recht) sehr viele Fragen wiederholt, auch in der Prüfung.

    Bei den HSQ wusste ich gar nicht, was da so wirklich auf mich zukommt, weil ich mich erst ziemlich spät mit der Aufgabenstellung befasst habe. Hier ist halt wirklich logisches Denken gefragt, wer auswendig lernt und das ganze nicht versteht, hat hier verloren. Ich hatte viel mehr Respekt vor den HSQ - schon wegen der Fragestellungen.
    Ich habe alle Prüfungen bis 2010 geübt, danach konnte ich meine Hände teilweise nicht mehr richtig bewegen wegen dem ganzen Schreiben

    Wenn ich die Ergebnisse der beiden Prüfungen (HSQ und WBQ) betrachte, waren beide im Schnitt gleich gut. Vom Gefühl her hätte ich aber gedacht, in HSQ würde ich total versagen.

    Also keine Panik ;)