Mündliche Ergänzungsprüfung oder schriftlich?

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  • Mündliche Ergänzungsprüfung oder schriftlich?

    Laut IHK besteht die Möglichkeit einer mündlichen Ergänzungsprüfung oder einer zweiten schriftlichen Prüfung. Die Ergänzungsprüfung zählt hierbei anscheinend nur ein Drittel. Im Endeffekt kann ich doch mit einer mündlichen Ergänzungsprüfung dann nicht mehr auf eine akzeptable Note kommen.
    Bei der IHK sagte man mir, dass bei einer schriftlichen Zweitprüfung nur das letzte Ergebnis zählt. Wenn ich nun beispielsweise in einer nicht bestandenen Prüfung 40 Punkte hatte und dann in der Wiederholungsprüfung 80, zählen die 80 Punkte. Im Endzeugnis wird dann auch nicht vermerkt, dass eine Prüfung wiederholt werden musste.

    Außer der möglichen Zeitersparnis (Prüfung HQ verschiebt sich um ein halbes Jahr) bringt mir die mündlichen Prüfung doch dann nur Nachteile? Oder irre ich mich?


    Grüße
  • Die (schriftliche) HSQ Prüfung verschiebt sich nicht.

    Voraussetzung HSQ ist die Teilnahme an WBQ. Nicht das Bestehen.


    Die mündliche HSQ Prüfung dagegen muß WBQ und HSQ schriftlich bestanden sein.
    Das ist also der Vorteil.


    Wenn du eine (oder mehrere) Prüfungen in der WBQ nicht bestehst kannst du auch nachschreiben.
    Du kannst dann sogar alle - auch die bestandenen nochmal schreiben.

    Aber wie du sagst, es zählt die letzte Note.

    Richtig auch
    Es wird nicht vermerkt ob die Note aus der 1. oder 3. Prüfung resultiert oder ob
    mündlich ergänzt wurde.
    Vor allem bei nebenberuflicher Weiterbildung ist es also relativ egal ob man eine WBQ Prüfung nochmal schreibt.
    Sieht kein Mensch. Und die erneute Prüfungsgebühr ist förderbar. ;)


    Mündlich Ergänzen geht nur wenn nur eine Prüfung nicht bestanden und nicht unter 30 Punkte.
    Fachwirt bestanden März 2015
    Ausbildereignung Februar 2016
    Prüfertätigkeit in der Ausbildung Juli 2016
  • Es kommt darauf an, welche Note für Dich "akzeptabel" ist. Wenn Du Rechnungswesen hasst wie die Pest und froh bist, mit 50 durch zu kommen, aber nur 30 - 49 geschrieben hast, ist das Risiko beim Nachschreiben wieder keine 50 zu erreichen größer als mit der mündlichen Ergänzungsprüfung auf die Note 4 zu kommen.
    Bist Du allerdings Gut im Sinne der Note und hast nur die eine Prüfung "verhauen", steht's anders herum.
  • Hey,

    vielen Dank für eure Antworten! :)

    @Corsarah:

    als "akzeptable" Note sehe ich eine 3 an. Dies wäre mit einer mündlichen Prüfung (wenn ich beispielsweise in der Schriftlichen 30-40 Punkte hätte) nicht erreichbar.
    Ich finde die Möglichkeit einer schriftlichen Wiederholung attraktiver. In meinen Augen kann man hier eine wesentlich bessere "Noten-Kosmetik" betreiben. Ich habe einen längeren Vorbereitungszeitraum und immer noch die Chance auf eine bessere oder gute Note. Im Zeugnis erscheint ja dann nur diese Note. Bei der mündlichen Prüfung steht dann bestenfalls eine 4....

    Grüße