Ablauf mündliche Präsentation Klappe die 100-ste

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  • Ablauf mündliche Präsentation Klappe die 100-ste

    Hallo und guten Abend, ich zittere schon seit Wochen, weil der Termin der Mündlichen immer näher kommt :shock: .
    Nachdem ich meine Folien/HO-Blätter schon zig mal komplett sowie im Einzelnen umgeschrieben, umformuliert, vervollständigt und wieder gekürzt habe und das Ganze von unserer Dozentin als zufriedenstellend bejaht wurde, glaube ich mich langsam so dem Endgergebnis zu nähern.
    Das Problem jetzt ist folgendes, besser gesagt, habe ich mal wieder ein paar größere wichtigere Fragen, wie auch viele kleinere *lach*.
    Zum einen ist meine Präsentation beim letzten Durchlauf recht lange gewesen (18 min), mir ist/war klar, dass ich sie kürzen musste, was ich auch getan habe. Ich habe sowohl den Inhalt, als auch die Folien gekürzt, manches komplett rausgeworfen, manches aufs HO verbannt (darauf werde ich die Prüfer während der Präsi verweisen). Wie lang das Ganze jetzt ist, kann ich noch nicht sagen, aber sicherlich eeetwas über 10 Minuten. Ich schätze 13-14. Ist das schon viel zu lange oder meint ihr, sie würden mich zu Ende reden lassen, sie sehen ja auch anhand der Gliederung, dass ich mich dem Schluss nähere. Zweite Frage: Hab hier unter den Beiträgen irgendwo mitbekommen, dass die Vorstellung und das Nennen des Themas noch gar nicht in die zehn Minuten eingeht, weil die Prüfer danach zur Auflockerung ein Paar Worte sagen, und dann erst beginnt man. Habe ich das richtig verstanden? Ich habe nämlich die Stoppuhr angemacht gleich bei den ersten Worten: Guten Tag, mein Name ist..., bin bei... tätig... und in meiner Präsentation geht es um...
    Außerdem sind meine Handoutblätter vom Rand her teilweise recht knapp bemessen, muss ich da extra noch mit allen Mitteln Platz für Bemerkungen freischaufeln oder kann man das lassen?
    Mir ist noch aufgefallen, dass ich recht viel labere bzw. zu jeder Folie ewig labern könnte und längst nicht mehr drauf schaue. Von der Zeit wird das aber nix, könnte mich da aber so reinsteigern - wieder das Problem mit dem Zeitaspekt. Ich finde übrigens, dass man nur sehr schwer ein Präsentation in 10 Minuten packen kann, wenn nicht absurd. Wir haben in der Schule Referate gehalten, die gingen über 45 Minuten und da ging es nicht um Heute ist Alles oder Nichts Tag, na ja. Jedenfalls habe ich da noch einen 4. Gliederungspunkt eine zusätzliche Sache, die ich so nicht angegeben habe, nämlich um Erfolgsmessung, für welche ich ein paar Möglichkeiten und Beispiele habe (ein Blatt), diese macht die Präsi aber wieder nur länger, jetzt habe ich beschlossen, lediglich anzusprechen, dass eine Erfolgsmessung notwendig ist und warum, und dass die konkreten Möglichkeiten dazu im HO aufgeführt sind, weil die Präsi sonst zu lang wäre. Dabei habe ich das Gefühl, dass ich fas eh nichts drin hab, und immer noch kürzen muss, hilfe das tut mir im Herzen weh!
    Als Einführung möchte ich meinen Betrieb kurz vorstellen (ein Foto mir vier Infos drumherum), habe aber auch hier das Gefühl - zu lang. Ist eine Firmenvorstellung nötig bzw. wie kurz darf sie sein?
    Und wie sieht es aus mit Themenüberschneidung? Dass man uns dazu etwas gesagt hätte, kann ich mich nicht erinnern. In der Mitte der Präsi muss es sein, oder?
    An einer Stelle glaube ich etwas zu übertreiben, also von dem was realistisch wäre, stört das die Prüfer sehr oder ist es ok, solange man es begründen kann.
    Mittlerweile denke ich sogar, es ist ok zu kürzen, denn erstens muss meine Präsi kürzer werden und zweitens bleibt den Prüfern so mehr Raum für Fragen und sie müssen nicht extra auf Fragen zur wirtschaftlichen Situation zurückgreifen (man denke nur an die Menschen, die sich weigern eine Fernseher anzuschaffen, oder absichtlich nicht Zeitung lesen, um die eigenen Depressionen nicht noch mehr zu nähren).

    Ich weiß, mal wieder Fragen über Fragen über Fragen..
    Bin aber total dankbar für jede noch so kleine Antwort, weil ich echt nervös bin und mich im Kreis zu drehen scheine.
    Hach, meldet Euch bitte bitte!
  • Mir sind grad wieder paar Fragen eingefallen, mei. Muss ich bei jedem Gliederungspunkt extra sagen, so jetzt kommen wir zum Punkt 3.2. Ich persönlich halte sinnübergreifende Überleitungen von Folie zu Folie eleganter, eine Benennung der Punkte würde irgendwie sperrig und gewollt wirken. Was meint ihr dazu? Ich weiß nicht, manchmal denke ich, ich bin die einzige, die sich solch detaillierten Fragen stellt...
    Und noch was. Muss man jeden einzelnen Gliederungspunkt ausführen oder darf man sagen wir mal beim Unterpunkt 2.3 aufs Handout verweisen? Dann ist ja auf den Folien der Punkt 2.3 ausgelassen und man springt quasi von Folie 3.1 zu 3.3.
    Müssen die Gliederung der Folien und HO-Gliederung eins zu eins gleich sein, oder kann ich bei einem Punkt vllt. ein Wort mehr dazu nehmen. Ich lege zum Beispiel eine Folie auf, das und der Rest findet sich im HO. Dass ich in der Gliederung vom HO quasi Begriffe zu den beiden Aspekten schreibe ist klar, ich kann aber nicht auf die Folie Birnen und Äpfel schreiben, wenn ich nur Birnen anspreche, oder?
  • "ToriW" schrieb:

    Mir sind grad wieder paar Fragen eingefallen, mei. Muss ich bei jedem Gliederungspunkt extra sagen, so jetzt kommen wir zum Punkt 3.2. Ich persönlich halte sinnübergreifende Überleitungen von Folie zu Folie eleganter, eine Benennung der Punkte würde irgendwie sperrig und gewollt wirken. Was meint ihr dazu?


    Ich glaube nicht, dass es nötig ist jeden Punkt einzelnen beim Namen zu benennen.
    Wenn ich mich an Präsentationen von Geschäftsführern oder Abteilungsleitern erinnere wurden auch eher, so wie du es nennst, sinnübergreifende Überleitungen genutzt.

    Zwischendurch mal den ein oder anderen Punkt beim Namen nennen ist Ok. Das nur soweit meine Meinung, ich hatte selbst noch nie eine Präsentation gehalten.

    Ein Tip noch vielleicht was deine postings angeht: Wenn du keinen Absatz machst finde ich es unglaublich anstrengend für die Augen zu lesen.
  • Hi,

    versuche bitte unbedingt die 10 Minuten einzuhalten. Ich habe selbst 14 Minuten präsentiert, man hat mich nicht unterbrochen und habe dadurch natürlich Punktabzug bekommen. . . also kürzen kürzen kürzen.

    Ich würde Dir empfehlen keine Gliederungspunkte zu nennen. Das will meines Erachtens kein Prüfer hören. Dann lieber die Themen benennen oder Überleitungen benutzen.

    Ich wünsche Dir viel Erfolg für deine Präsi... !

    Denk immer daran, auch die Prüfer sind nur Menschen :wink:
  • richtig: die Einhaltung des Zeitrahmens ist EIN Beurteilungskriterium. Unterbrechen kann der Ausschuss da schlecht. Wenn ich nach 12 Minuten sage: "Dneken SIe bitte an die Zeit" macht das auch nichts besser...

    Zur Gliederung: von BerufsschulLehrern wird teilweise immer noch gelehrt, die Gliederung mit vorzutragen - aber die sagen ja auch, man solle unbedingt mit Folien und Papier statt PowerPoint arbeiten... Tucholsky hat schon vor 80 Jahren in seinen "Ratschlägen an einen schlechten Redner" ironisch geschrieben: "Wenn Du eine Gliederung hast, trage sie vor..." Besser ist es, optisch zu verdeutluchen, wo man gerade in der Gliederung ist - entweder extra Blatt auf dem Flip-Chart mit Pfeil oder fortlaufende Leiste in der Präsenation mit Hervorhebung des aktuellen Punktes.
    WBQ - Ergänzungsprüfung?
    Crash-Kurse zur Vorbereitung - mail an wbq@fachwirtetraining.de
    PS: die Einzelausgaben sind bereits aktualisiert - mit Kap. zur Erg-prüfung
    Rewe ISBN 9783958871274 | Recht ISBN 9783958871373
  • Vielen Dank an Euch!

    Das mit der akribischen Zeiteinhaltung überrascht mich doch. Ich habe mit dem IHK-Leiter gesprochen und er sagte natürlich schon, 15 min dürfen es nicht werden, aber wegen einer Minute mehr wird sich keiner beschweren.

    Momentan liege ich bei 16 Minuten. Und ich weiß beim besten Willen nicht, wo ich noch kürzen soll. Dann ist nämlich alles nur katzenwäscheartig angesprochen - nichts halbes und nichts ganzes.

    Aber trotzdem, kürzen muss ich, ob ich will oder nicht. Die Frage ist nur, welche Passagen die Prüfer verschmerzen können und bei welchem sie dann sagen, oh das wäre aber jetzt schon wichtig gewesen, warum haben Sie es denn nicht genannt? Ich mein, wie man's macht, macht man's falsch :roll:. Zu lang - schlecht, wichtige Passagen gekürzt - auch schlecht *heul*.

    Wie viel sollte man max. zum Betrieb sagen? Und was wirklich sehr wichtig ist, zählt die eigene Vorstellung + Gliederung Grobübersicht zum Countdown oder nicht? Ich will mich und das Thema innerhalb 30-40 Sekunden vorstellen. Die Gliederung wäre schon bei etwa 1-1 1/2 Minuten. Diese 2-3 Minuten wären schon sehr ausschlaggebend, ob ich die habe oder nicht.

    Oder wird das vom jeweiligen Prüfungsausschuss individuell gehandhabt, à la die einen lassen die Stoppuhr ab da laufen, die anderen erst ab der Firmenvorstellung?

    Vielen vielen Dank für Eure (hoffentlich) weiteren Antworten! :eek:

    Und frohes Neues Jahr!
  • Das ist wirklich in der Entscheidung des jeweiligen AUsschusses. Deshalb bin ich auch zurückhaltend mit Ratschlägen, weil vielleicht ausgerechnet Dein Prüfer das anders sieht. Meine Meinung: Vorstellung in 10 Sekunden - Name, Firma, Tätigkeit. Dann sofort kurze Beschreibung der Ausgangslage zur Begründung des Themas bzw. der Fragestellung. Vorstellung der Firma nur so weit das für die AUfgabe relevant ist. Gliederung vortragen ist überflüssig bzw. nervt. - Es geht vielen so, dass sie erst bei der AUsarbeitung merken, wie komplex das Thema ist und dann zu viel Stoff haben. Dann ist zu prüfen, ob in Absprache mit dem Prüfungsausschuss das Thema etwas eingeengt werden darf,
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  • Vielen Dank für deine ausführliche Antwort, Reinhard!

    Vorstellung der Firma nur so weit das für die AUfgabe relevant ist.


    Hm, ich bin davon ausgegangen, dass die Firma immer vorgestellt werden muss, es geht ja auch um eine? In meiner Firmenvorstellung habe ich bereits einen wichtigen Punkt eingebaut, die restlichen drei Punkte handeln jedoch von Problemstellung-irrelevanten Tatsachen, also wahrscheinlich raus mit denen, oder. Ich würde diese jedoch ins Handout gerne mit reinlegen, oder ist es unnutz?

    Gliederung vortragen ist überflüssig bzw. nervt.


    Das überrascht mich - meine Dozentin hat mir nämlich erzählt, ich MUSS nach der Vorstellung die Gliederung VORSTELLEN. Das heißt jeden Gliederungspunkt kurz umreißen, nicht vorlesen natürlich und auch nicht jeden einzelnen Unterpunkt ausführen, sondern grob sagen, im meinem zweiten Gliederungspunkt geht es um x, x und x, eben mithilfe ein paar Schlagwörtern ansprechen. Aber die Gliederung gar nicht vorstellen? Reinhard, bist du dir sicher, oder habe ich dich vllt. falsch verstanden? Meintest du vllt. , dass ich WÄHREND der Präsentation nicht jeden einzelnen Punkt, Unterpunkt und Überschrift nennen soll? Das werde ich nicht machen, mache das, wie schon erwähnt, mithilfe der Überleitungen.
  • Vielen Dank für deine ausführliche Antwort, Reinhard!

    "Vorstellung der Firma nur so weit das für die AUfgabe relevant ist."

    Hm, ich bin davon ausgegangen, dass die Firma immer vorgestellt werden muss, es geht ja auch um eine? In meiner Firmenvorstellung habe ich bereits einen wichtigen Punkt eingebaut, die restlichen drei Punkte handeln jedoch von Problemstellung-irrelevanten Tatsachen, also wahrscheinlich raus mit denen, oder. Ich würde diese jedoch ins Handout gerne mit reinlegen, oder ist es unnutz?

    "Gliederung vortragen ist überflüssig bzw. nervt."

    Das überrascht mich - meine Dozentin hat mir nämlich erzählt, ich MUSS nach der Vorstellung die Gliederung VORSTELLEN. Das heißt jeden Gliederungspunkt kurz umreißen, nicht vorlesen natürlich und auch nicht jeden einzelnen Unterpunkt ausführen, sondern grob sagen, im meinem zweiten Gliederungspunkt geht es um x, x und x, eben mithilfe ein paar Schlagwörtern ansprechen. Aber die Gliederung gar nicht vorstellen? Reinhard, bist du dir sicher, oder habe ich dich vllt. falsch verstanden? Meintest du vllt. , dass ich WÄHREND der Präsentation nicht jeden einzelnen Punkt, Unterpunkt und Überschrift nennen soll? Das werde ich nicht machen, mache das, wie schon erwähnt, mithilfe der Überleitungen.[/quote]
  • WIe gesagt: ich kann natürlich nicht für alle Prüfer sprechen. Aber machen wir es mal konkret: manche machen aus der Präsentation eine Art Rollenspiel, ernennen den Prüfungsausschuss zur GF, von der sie den Auftrag bekommen haben, einen Vorschlag zur Lösung des x-Problems zu präsenmtieren etc. pp. - Kann man machen, aber dann auch richtig: würdest Du, wenn Du der GF in max. 12 Minuten einen Vorschlag. z.B. Neuorganisaton des Verkaufs präsentieren sollst, am Anfang erzählen, welche Gliederungspunkte Dein Vortrag haben wird??? Nein, Du würdest sagen: Die IST-Analyse (= Punkt 1) hat ergeben..... Unsere Zielvorstellung (= Punkt 2) aber ist.... Es gibt folgende grundsätzliche Möglichkeiten (= Punkt 3 mit Unterpunkten). Wir beurteilen diese nach folgenden Kriterien (= Punkt 4) und kommen damit zu dem Ergebnis (= PUnkt 5). - Ist natürlich nur ein Beispiel.

    Ode stell Dir einfach vor, du gehst in ein Meeting, und der Referent verwendet von 15 Minuten Vortrag 3 für die Vorschau auf den Vortrag... Ist wie gesagt Geschmacksssache. Aber ICH finde es am besten, wenn durch optische Mittel (z.B. Leiste mit den Hauptpunkten am Kopf der folie und den jeweils aktuellen hervorgehoben) deutlich wird, wo man in der Präsentation steht. Vielleicht melden sich ja noch ein paar andere prüfer hier und outen sich, wie sie es sehen...
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