Ergänzungsprüfung/Nachprüfung Rechnungswesen

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  • Hallo Micha,

    genau das ist die richtige Frage. Alle, inkl. der IHK Menschen sagen; prima, geh in die mdl. Ergänzung das ist easy und läuft.

    Genau genommen ist es aber fast unmöglich besser als Note 4 abzuschneiden. Ob das dann das Ziel ist?

    z.B. worst case = 49P. das ganze mal 2 plus 100 (best case) mdl. geteilt durch 3 = du siehst das mdl. nur für Pflegefächer geeignet ist und nicht für diejeniegen die vielleicht einfach zu wenig gelernt haben. Denn ich werde vermutlich auch lieber nachschreiben als mir fast auf Kommando ne 4 abzuholen.

    LG
  • Hallo sadido,

    ich verstehe die Erwartungshaltung nicht so ganz. Die Ergänzungsprüfung ist doch ohnehin überbewertet, denn sie dauert ca. 15 Minuten und zählt ein Drittel im Verhältnis zu einer schriftlichen Klausur, die 90 Minuten dauert.

    Man sollte auch mal einen Schritt weiterdenken: Ein Fachwirt, der mit 52 Punkten sich durch Rechnungswesen mogelt, dem fehlt die Hälfte des Wissens. Das hält so manch einen nicht davon ab, sich schnurstracks zum Betriebswirt anzumelden. Was nicht schlimm wäre, gäbe es das Bewusstsein, klaffende Lücken im Basiswissen zu haben. Dieses Bewusstsein ist aber eher unterentwickelt, und somit ist die nächste Enttäuschung programmiert.

    LG
    -Tim
  • Ein Fachwirt, der mit 52 Punkten sich durch Rechnungswesen mogelt, dem fehlt die Hälfte des Wissens.


    Och am Wissen muss es nicht unbedingt scheitern, das in den 90 Minuten aber auch aufs Papier bringen..

    Für die Leute die dann mündlich fitter sind kann die Ergänzungsprüfung dann ja noch was bringen. Aber wenn man im Schriftlichen nichtmal die 35-40 Punkte zusammenbekommt dann muss man sich Fragen ob man den Stoff überhaupt bearbeitet hat, was soll man da noch großartig ergänzen?

    Ne Klausur zu "vergeigen" ist auch wenn man es "im Prinzip" kann nicht schwer.
    Eine dickere Aufgabe die kreativ-mysteriöse Fragestellung nicht verstehen - aber mit dem (mehrfachen) Lesen und blättern in der Formelsammlung ordentlich Zeit vergeuden, schon sind die ersten 20 Punkte weg dann noch paar Ergebnisse nochmal im Taschenrechner nachtippen. Und es reicht zeitlich nicht mehr für ne andere Aufgabe...

    Dann sind wir nur noch bei 70-60 Punkten... dann brauchst nur noch ein paar Schludrigkeitsfehler im Rest und schon kann man nur noch hoffen wenigstens zu bestehen.


    Wirtschaftsfachwirt bestanden 03/16
    Ausbildereignungsprüfung bestanden 07/16

    Meister für Schutz und Sicherheit 05/17
  • @micha007: es sind auch 100 Punkte machbar - aber wirklich mehr als 1x erlebt habe ich 90 Punkte + x
    @sadido: es ist NICHT Sinn der Ergänzungsprüfung, besser als 4 abzuschneiden! Die Ergänzungsprüfung ist bei EINER 5 "anzubieten". Wer eine bessere Note als 4 will, nimmt das Angebot nicht an und schreibt nochmal. Es ist die Chance, einen Fehler auszubügeln - Ende.
    @TK: es gibt halt auch Leute, die sind gut dabei, wissen fast alles - und verhauen die Klausur trotzdem! Manche kriegen Panik, andere verrennen sich und scheitern über die Zeit. Ich hab auch schon erlebt, dass eine zu VIEL wusste und allein für die ersten beiden Fragen fast die ganze Zeit brauchte, weil ihr so viel dazu einfiel. Die Ergänzungsprüfung war witzig: sie wusste mehr als die Prüfer!

    Was ich wie Du bedenklich finde, ist das "unterentwickelte Bewusstsein" für den eigenen Anteil am Scheitern. Sicher gibt es bescheuerte und/oder schwer verständliche Fragen (war in diesem Herbst sclimmer als sonst - oder?) - aber das kann ich als "Prüfling" nicht ändern. Ich kann nur trainieren, besser mit den Fragen umzugehen. Oder so viel zu wissen, dass die 20 Punkte, die ich dadurch verliere, nicht entscheidend sind.
    WBQ-Klausuren am 19. Oktober:
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  • Hallo Reinhard,

    ​Sicher gibt es bescheuerte und/oder schwer verständliche Fragen (war in diesem Herbst schlimmer als sonst - oder?) - aber das kann ich als "Prüfling" nicht ändern.


    hm ... VWL/BWL war sehr einfach, weil praktisch nur "Klassiker" abgefragt wurden. 50 P hätte da auch ein Azubi geschafft. Recht war auch nicht sonderlich schwierig, aber da war die Zeit viel zu knapp bemessen. Dadurch wurden viele unter Wert geschlagen. Sollte nicht passieren ...

    ​Was ich wie Du bedenklich finde, ist das "unterentwickelte Bewusstsein" für den eigenen Anteil am Scheitern.


    Frage an den angehenden Geprüften Betriebswirt in der mündlichen Ergänzungsprüfung: Wie ist die Aktivseite einer Bilanz gegliedert?
    Antwort des angehenden Geprüften Betriebswirts: Die großen Zahlen stehen oben, die kleinen unten.

    Frage an den angehenden Geprüften Betriebswirt in der mündlichen Ergänzungsprüfung: Was ist der Unterschied zwischen Rückstellungen und Rücklagen?
    Antwort des angehenden Geprüften Betriebswirts: Rückstellungen sind kurzfristig, Rücklagen langfristig.

    8o ;( X( :shock:

    Trotzdem: Schöne Weihnachten! 8)
    -Tim
  • Toll! Eränzungsprüfung in Logistik; Frage an die angehende Handelsfachwirtin: Was ist ein Ladenhüter? Äh - naja... Einer muss ja auf den Laden aufpassen und so (WIRKLICH SO PASSIERT!)

    Aber ich meinte mehr andere Prüfungen, die schöne Frage nach dem "Gozintograf" zB...
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