Wirtschaftsingenieur oder Techn. Betriebswirt

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  • Wirtschaftsingenieur oder Techn. Betriebswirt

    Hallo,

    ich habe jetzt vieles Gesucht im Internet aber komme einfach nicht zum entscheidenden Entschluss.
    Und zwar möchte ich mich weiterbilden. Entweder zum Techn. Betribswirt oder ein Studium zum Wirtschaftsingenieur.

    Die meisten Stellenangebote (Kostenanalyse, ..) fordern Wirtschaftsingenieur. Ich sehe mom. kaum Stellen als Techn. Betriebswirt.
    Habe den Qualifizierten Hauptschulabschluss, eine Ausbildung als Werkzeugmacher. Mir liegt vorallem des Kostenrechnen
    Ich habe vor 2 Jahren den Industriemeister Metall absolviert, aber habe bisher keine chance bekommen auch als dieser zu Arbeiten. Arbeite seitdem immernoch als Facharbeiter.
    Ich möchte weg vom Facharbeiter und sehe aktuell nur eine Weiterbildung als chance.
    Wirtschaftsingenieur wird denk ich besser Bezahlt wird aber warscheinlich mit mehr Stunden/Woche verbunden sein. Den Ingenieur kann ich eig. nur im Dualstudium machen da nebenbei aktuell schlecht ist.
    Mein Problem sind dann die Kosten ich benötige meinen aktuelles Gehalt um über die runden zu Kommen wegen Darlehn ... oder gibt es da noch andere Unterstützungen damit ich im Monat auf knapp 2000 € Netto Komme.
    Als Techn. Betriebswirt wird es warscheinlich dann auch kein leichtes sein wo Unterzukommen oder wird es dann Besser ?
    Ich möchte nach der Weiterbildung nicht mehr als Facharbeiter arbeiten sondern möchte schon das die Weiterbildung etwas bringt.
    Der Techn. Betriebswirt könnt ich eher nebenbei machen denke ich.

    Mit welchen Kosten muss ich rechnen, Was denkt ihr wäre am besten.

    Mit freundlichen Grüßen

    Speedy
  • Wirtschaftsingenieur berufsbegleitend musste 8-10 Semester rechnen und wenn das Dual und Fern sein soll wird das eine fünfstellige Geschichte.

    Es ist grundsätzlich möglich die IHK Betriebswirte im Selbststudium zu machen. Wenn es also möglichst billig sein soll. Die Fachbücher kaufen und selbst Fortbilden. Wenn du den Industriemeister schon hast wirste ja gelernt haben wie sowas geht..

    " Ich sehe mom. kaum Stellen als Techn. Betriebswirt."

    Daran wird sich auch nicht allzuviel ändern in Zukunft, d.h. du musst dich wenn den Abschluss hast auf Stellen bewerben wo was anderes drinsteht. Die Frage ist ja ob du für den Job geeignet bist nicht was für ein Papier an der Wand hängt.



    Wirtschaftsfachwirt bestanden 03/16
    Ausbildereignungsprüfung bestanden 07/16

    Meister für Schutz und Sicherheit 05/17
  • " Ich sehe mom. kaum Stellen als Techn. Betriebswirt."

    Daran wird sich auch nicht allzuviel ändern in Zukunft, d.h. du musst
    dich wenn den Abschluss hast auf Stellen bewerben wo was anderes
    drinsteht. Die Frage ist ja ob du für den Job geeignet bist nicht was
    für ein Papier an der Wand hängt.


    Vor einem Jahr ca. sah ich noch Stellenausschreibungen worin dies stand.

    Mir geht es ja auch darum, wenn ich den Techn. Betriebswirt mache. Komme ich dann leichter wo unter oder heist es dann "Der hat zwar seinen Techn. Betriebswirt, hat aber nach seinem Meister keine Praktischen Erfahrungen gesammelt"


    Wirtschaftsingenieur
    berufsbegleitend musste 8-10 Semester rechnen und wenn das Dual und
    Fern sein soll wird das eine fünfstellige Geschichte.


    Ich dachte im Dualem Studiengang erhällt Mann Geld vom Praxisbetrieb.
  • "duales Studium" ist nicht klar definiert, ich meinte nicht im Sinne "duales System", sondern schlicht ein berufsbegleitendendes wo du neben deinem Job noch studierst. - Da gibts ja bekanntlich verschiedene Modelle.



    wenn ich den Techn. Betriebswirt mache. Komme ich dann leichter wo unter


    Auch wenn du studierst gibt ess keine Garantien auf Einstellung, dein "Marktwert" wird als Meister+Kammerbetriebswirt (ob nun technisch oder der normale) nicht sinken D.h. es wird nicht schwieriger als ohnehin schon.. :P

    Klar, natürlich würde es für weiteres vorgehen "besser aussehen" wenn du jetzt bereits auf "Meisterebene" arbeiten würdest, aber du weißt ja das das das in der Regel mehr eine hierachische Sache ist und was das die Vergütung angeht, dreckige Hände müssen sich die Meister überall machen.

    Wenn deinen Arbeitgeber deine Weiterbildung nicht interessiert weil er Indianer statt Häuptlinge braucht, was willste machen? - Außer eben dich woanders zu bewerben.

    "Überqualifizierung" gibt es nicht, wenn du den Betriebswirt auch noch machst erhöhst du deine Jobchancen im Vergleich zur "Ist-Situation" selbst wenn es für dich damit nur einfacher wird erstmal überhaupt einen Job auf Meisterebene zu bekommen.

    Nun ja, du willst einen Entschluss fassen.

    Du musst halt abwägen.

    Gegen Studium sprechen zwei Gründe:

    -Bei Studiengängen "Dual" wie du das meinst wird die Vergütung wahrscheinlich nirgendwo reichen wenn damit Auto, Immobilienkredit und Unterhalt etc. zahlen sollst. Aber wenn dir das Kostenrechnen liegt dürfte das dir ja klar sein. Studium wird also erstmal nur Geld kosten, und Bafög, KFW Kredit etc. hängt dir dann ggf später auch noch an der Backe.

    -Da Vollzeit keine Option ist, wird das mehre Jahre dauernd und man wird auch nicht jünger.

    -Der Schwierigkeitsgrad ist dann noch die andere Frage.
    Bevor da überhaupt drüber nachdenkst solltest du erstmal den Mathestoff von Abitur/Oberstufe nachholen, die "Ingenieur"-studiengänge sind stark mathelastig (noch mehr als BWL in Deutschland) und die höhere Mathematik mit Integral/Differentialrechnung, lineare Algebra, Vektoranalyse etc. ist da Grundvorraussetzung. Da hab ich auch (noch) keinen Plan von, aber daran scheitern im Studium auch genug mit Abi. Sollte also auch bedacht werden.

    Für das Studium spricht das höhere Prestige, und ein möglicherweise höheres Gehalt. Allerdings bei deiner Ausbildung würdest du in entsprechender Position in einem Industrieunternehmen mit nem guten Tarif auch alles andere als schlecht verdienen. Bei nur 50 oder 100€ mehr Netto für nen "Studierten" schaut die "Bildungsrendite" erstmal ne ganze Zeit lang schlecht aus. Weil 2000€ Netto muss man auch erstmal bekommen. Gängige Einstiegsgehälter liegen da um die 40-45k Jahresbrutto...

    Da ein "Techniker" wohl auch nicht in Frage kommt ist ein Betriebswirt eigentlich die einzige Option die du im Moment hast, zeitlicher Rahmen ist überschaubar und die Kosten sind gering wenn du das in Eigenleistung machst.

    Wie die Entscheidung auch ausgehen mag, du hast eigentlich schon zu tun.

    Organisier dir den Rahmenplan für den technischen Betriebswirt, denk vielleicht auch über den "normalen" Betriebswirt nach wenn du unbedingt mehr in die kaufmännische Richtung möchtest.
    Und dann organsier die mal das Kiehlbuch oder was anderes und schau dir erstmal an was da konkret auf dich zukommen würde. Selbst wenn die Prüfung nicht machst, haste trotzdem schonmal was zu lesen.

    Solltest du dich doch noch für ein Studium entscheiden - dann schau das im Bereich Mathe fit wirst...
    "Das große Mathematikbuch" ISBN 978-3625104353 gibts für paar Euro gebraucht, da findet sich der relevante Stoff verständlich erklärt drin.



    Wirtschaftsfachwirt bestanden 03/16
    Ausbildereignungsprüfung bestanden 07/16

    Meister für Schutz und Sicherheit 05/17

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