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Bildungsgutschein, Bezüge bei Vollzeit und die Arbeitsag.

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Bildungsgutschein, Bezüge bei Vollzeit und die Arbeitsag.

Beitragvon ampere » 8. Juli 2009, 15:58

Hallo,

ich möchte gerne am 23.11.09 in Vollzeit den Handelsfachwirt machen. Hierzu habe ich alles notwendige mit dem Bildungsträger bereits geklärt. Eine letzte Sache ist aber noch offen. Thema Bildungsgutschein und Bezüge von der Arbeitsagentur etc.

Bei mir ist folgendes vorgefallen.
Ich arbeite seit 3 Jahren im Handel. Wie alle wissen fällt da die Weiterbildung berufsbegleitend bei manchen durch die Arbeitszeiten flach. So bei mir der Fall. Ich habe nun zum 01.10.2009 gekündigt gehabt letztes Jahr und wollte im Anschluss den Handelsfachwirt in Vollzeit drauf setzen. Der Termin für den Beginn liegt leider etwas später auf den 23.11.2009.

Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass mir vielleicht ein Bildungsgutschein helfen könnte. Hierzu habe ich dann bei der Arbeitsagentur angefragt und bekam nen ziemlich roten Kopf. Tatsache ist nun, dass die Arbeitsagentur mich vermitteln will und wenig von meinen Vorhaben hält mich weiter zu bilden. Hinzu kommend finden sie es unglaublich, dass ich 1,5 Monate versatz zwischen Anfang der Arbeitslosigkeit und Beginn der Weiterbildung habe. Mir wurde deutlich gemacht, dass mit mir zum jetzigen Zeitpunkt kein Bildungsgutschein genehmigt wird, da Vermittlungschancen bestehen.

Man muss dazu sagen, dass ich seit diesem Jahr intensiv Bewerbungen schreibe, davor immer mal wieder zwischhendrin einige im Stapel. Es sind bestimmt 100 rausgegangen und so empfand ich meine Vermittlungschancen in den von mir gewünschten (und erlernten Beruf) als Bürokaufmann als nicht sehr hoch. Als Verkäufer will ich bewusst wg. Arbeitszeit, Launen und Haltung nicht mehr arbeiten. Kurzum: Ich will gerne voran kommen und bin dafür auch bereit zu investieren. Also war es natürlich eine bewusste und durchdachte Entscheidung zu sagen, dass ich mich Fortbilde um meine Chancen im Berufsfeld zu erhöhen.

Das wiederrum sieht das Arbeitsamt anders, ich könnte gut und gerne wieder als Verkäufer arbeiten, das habe ich ja schon 3 Jahre gemacht und da dort die Vermittlungschancen da sind, will man mich da gerne reinzwingen. Meine Erklärungen werden abgewertet nach dem Schema, dass ich keine Lust hätte. Die Begründungen wieso und weshalb interessieren dort leider keinen. Kurzum: Mir wurde deutlich gemacht, dass ich mich zu bewerben habe in den Handel hinein und erst wenn die Zweckmäßigkeit einer Fortbildung zu erkennen ist, mir ein solcher Bildungsgutschein ausgestellt wird. Gut, damit kann ich leben. Ich habe nämlich genug Geld angelegt um mich 1 Jahr über Wasser zu halten und die 4 bis 6 Monate mit der Fortbildung schaffe ich ohne Probleme selbstfinanziert.

Jetzt habe ich aber ein theoretisches Problem.
Nehmen wir an ich bin wie erwartet ab 01.10.2009 arbeitslos. Bewerbe mich anständig und wie verlangt finde keine Arbeit und am 23.11.2009 starte ich in mein Seminar, welches ich nicht per Bildungsgutschein teilfinanziert bekomme:
1. Gehe ich richtig in der Annahme, dass ich keine Bezüge erwarten kann während der Fortbildungszeit, da Vollzeitsfortbildung?
2. Wie verhält es sich NACH Abschluss der Fortbildung. Habe ich wieder Anrecht auf Bezüge von der Arbeitsagentur oder streichen die diese bzw. dezimieren sie diese um die Zeit der Fortbildung (sprich 4 bis 5 Monate).

Letzteres wäre ein großes Problem, da man nie sagen kann wie schnell man arbeitet findet und ob überhaupt. Meine Rücklagen würden es auch nicht erlauben länger als 1 Jahr ohne Bezüge auszukommen, daher sind die Fragen elementar für mich.

Danke vorab für Eure Antworten!
ampere
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