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Durchfallquote Wirtschaftsfachwirt

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Moderator: Reinhard

Durchfallquote Wirtschaftsfachwirt

Beitragvon webinar1 » 21. Oktober 2011, 21:48

[color=yellow]Hallo liebe Mitglieder,

weiß zufällig jemand, wie hoch die Durchfallquote beim Wirtschaftsfachwirt liegt?? Ich habe im Internet nichts gefunden darüber.

Ich hatte am 20.10.11 meine Prüfung zum ersten Teil.
[/color]
webinar1
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Beitragvon Mangelware » 22. Oktober 2011, 07:12

Hallo,

schau doch mal den Thread von koelngirl "Quote" (zwei Threads unter deinem) an. ;)
Operative Hektik ersetzt geistige Windstille.
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Re: Durchfallquote Wirtschaftsfachwirt

Beitragvon husky » 23. Oktober 2011, 19:35

webinar1 hat geschrieben:[color=yellow]Hallo liebe Mitglieder,

weiß zufällig jemand, wie hoch die Durchfallquote beim Wirtschaftsfachwirt liegt?? Ich habe im Internet nichts gefunden darüber.

Ich hatte am 20.10.11 meine Prüfung zum ersten Teil.
[/color]


Also ich war als Nachschreiber bei der Prüfung am 20.10. Ich mußte Recht/Steuern und Unternehmensführung wiederholen. Ich kann nur von meiner Klasse und dem was ich vom hören-sagen weiß.
Bei uns lag die Durchfallquote bei ca. 80%. Von 23 Teilnehmer haben 4 sofort bestanden und der Rest ist durchgefallen. Davon 15 Teilnehmer in mindestens zwei Fächern. Erschreckend!?
husky
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Beitragvon 3lunas » 25. Oktober 2011, 13:47

Hey Husky, bei welchem Institut warst Du denn, dass es eine so hohe Durchfallquote gibt? Lass´mich raten......IFM oder Sommerhoff.......
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Beitragvon Steakknife » 25. Oktober 2011, 15:15

Hallo,

unserer wirtschaftsbezogenen Prüfung Frühjahr 2011 (Wirtschaftsfachwirte, Gesundheitsfachwirte und technische Fachwirte wurden zusammen geprüft) haben nur 12 % (3 von 25) der Prüfungsteilnehmer auf Anhieb geschafft. Weitere 12 % konnten noch in die mündliche und haben es dort dann auch geschafft.

Das sind dann 88 % die es nicht auf Anhieb geschafft haben, und 76 %, die in mindestens 2 Fächern durchgefallen sind.

Das sind nur die Zahlen der Prüfungsteilnehmer. Einige Kursteilnehmer haben sich aufgrund schlechter Erfolgsaussichten gar nicht erst zur Prüfung angemeldet.

Alle Teilnehmer haben ausnahmslos Kurse bei der IHK Koblenz belegt.

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Beitragvon wfw_mz » 25. Oktober 2011, 15:45

Hallo!

Ich will dann mal noch ein paar 'offizielle' Zahlen reinwerfen:

http://www.dortmund.ihk24.de/linkableblob/1347546/.3./data/fp-data.pdf

http://www.ihk-koeln.de/upload/DIHK_TABELLE6_Fortbildungspruefungen_2010_13391.pdf

und allgemein 'Fachwirte' deutschlandweit:

http://www.dihk.de/themenfelder/aus-und-weiterbildung/weiterbildung/weiterbildungsstatistiken/dihk-weiterbildungsstatistiken

Soll heißen: Bestehensquote zwischen 65 und 80% ...

Viele Grüße

wfw_mz
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Beitragvon Dougie Doug » 25. Oktober 2011, 15:56

Frag mich grad, woher diese Quoten immer kommen sollen^^

Wenn wirklich nur 12 % in einem Kurs die Prüfung auf Anhieb schaffen, dann ist das doch ein Armutszeugnis seitens des Anbieters und seiner tollen Dozenten.
Das kann doch irgendwo nicht sein! Selbst in manchen Schulformen bestehen ja mehr (und der Stoff der Handelsschule war schon umfassender im ersten Jahr als der Kaufmann im EH in 3 Jahren!!!).

Das viele abbrechen liegt meiner Meinung daran, dass viele auch die Lust verlieren und gerade im Fernstudium ist das schwierig bei der Stange zu bleiben. Präsenskurse haben es da mit weniger abbrechern zu tun.

Und wenn man liest, dass die ganzen Skripte veraltet sind und sogar manches im Unterricht nicht dran kam, da frag ich mich, wieso diese Institute dann ein staatliches Zertifikat erhalten und Geld dafür nehmen dürfen???
Den jenigen wiederährt das Beste, die das Beste aus dem machen, was ihnen wiederfährt
Dougie Doug
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durchfallquote

Beitragvon webinar1 » 26. Oktober 2011, 11:20

hallo,

danke für eure antworten.

LG
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Beitragvon husky » 26. Oktober 2011, 14:19

3lunas hat geschrieben:Hey Husky, bei welchem Institut warst Du denn, dass es eine so hohe Durchfallquote gibt? Lass´mich raten......IFM oder Sommerhoff.......


Hi 3lunas!

Du wirst es nicht glauben, aber ich war/bin bei der IHK.
Ich denke es liegt weniger am Bildungsträger, sondern eher daran, dass die meisten den Stoff unterschätzen. Ich hab einfach, wie die meistens aus meiner Klassse, zu spät angefangen zu lernen. Und ein wenig Glück was die Themen angeht, gehört natürlich auch dazu.

Gruß
husky
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Beitragvon paga » 16. November 2011, 11:08

Mit gesundem Menschenverstand sollte allen Teilnehmern klar sein, dass diese Fortbildung, vor allem in Teilzeit-Form, nicht nur in den Räumlichkeiten der Institutionen stattfindet.
Vielmehr ist es eine Fortbildung, die mindestens die gleiche Zeit in der Freizeit in Anspruch nimmt, um den Prüfungsinhalt zu verstehen und zu verinnerlichen.

Damit findet die erste Aussortierung statt – „Wer sich nicht hinsetzt und was tut“, wie man so schön sagt, wird kläglich scheitern, es sei denn, man verfügt über sehr gute kaufmännische Vorkenntnisse oder ist überdurchschnittlich begabt.

Die nächste Aussortierung findet statt, weil die Eigenschaften der Teilnehmer einfach nicht stimmen. Viele reden sich ein, eine Fortbildung machen zu müssen, obwohl diese ihre kaufmännische Ausbildung nur mit Ach und Krach bestanden haben.
Teilweise verfügen die angesprochenen Teilnehmer über keine kaufmännischen Talente und üben aus diesem Grund auch meist keinen richtigen kaufmännischen Beruf aus.
In manchen Fällen fehlt auch einfach das Interesse – damit hat man die Richtung einfach komplett verfehlt.
Es kann auch sein, dass einfach grundlegende Fähigkeiten nicht vorhanden sind – so blöd wie sich das anhört, jedoch können einige noch nicht mal richtig Rechnen und Schreiben/Formulieren.

Das sind alles persönliche Erfahrung, die ich selbst gemacht habe.
Das alles trifft auch auf meinen derzeitigen Kurs zu, leider.
Es ist schon traurig, da so viel Zeit und Geld verloren geht..


Außerdem ist der Schwierigkeitslevel und das Prinzip – „viel Stoff, sehr wenig Zeit“ mit Absicht so gewählt. Das stärkt einfach die Annerkennung und den Status dieser Fortbildung.
Angenommen jeder würde bestehen – Ich würde diesen Abschluss in Frage stellen, und ich denke andere auch (Assessments by Human Ressources Department).

Fazit:
Sobald der Teilnehmer über das nötige Interesse und das kaufmännische Denken verfügt,
schafft er diesen Kurs. (Er besteht wenigstens.)

Ich weiß, dass ich die Klausur/Prüfung in Rechnungswesen mit „sehr gut“ bestanden habe (99%), was ich durch Zufall bei der Besprechung der Klausur im Kurs herausgefunden habe.
Eine Andeutung hat mir die Gewissheit gegeben.
In den weiteren Fächern habe ich ein ähnlich gutes Gefühl.
Das habe ich aber nur geschafft, weil ich 2-3x wöchentlich sowohl Vor- und auch Nacharbeit bzgl. des Unterrichtsinhalts betrieben habe.
Außerdem wollte ich die Förderung durch ein Stipendium nicht in den Sand setzen – Was meinen Ehrgeiz zusätzlich gestärkt hat.

Ich kann nicht verstehen, warum viele Teilnehmer diese Fortbildung so locker angehen.
Man kann teilweise in der ersten Unterrichtseinheit sehen, wer es schaffen wird und wer nicht.

Wenn man es wirklich will, dann schafft man es.
Diese Fortbildung bietet viele Chancen – man kann sogar den akademischen Grad (FOM, ISM) erreichen.


P.S.
Mit diesen Aussagen wollte ich keine Personen gezielt ansprechen, dass ist meine allgemeine Meinung zu diesem Thema.
-
Gruß
Patrick

Prüfling IHK-Offenbach am Main 2011/2012
paga
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Beitragvon Milkalette » 16. November 2011, 12:22

Im großen und ganzen kann ich paga nur zustimmen.
Diejenigen die ein ernstes interesse an dem stoff haben und
sich vor der prüfung ordentlich vorbereiten, werden diesen kurs auch
schaffen.
man bekommt halt nichts geschenkt, aber das finde ich eher positiv.
Milkalette
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Beitragvon Kölngirl » 16. November 2011, 16:14

Hallo Zusammen,

bei uns in Köln heisst es auch, dass die Durchfallquote bei 90% liegt.
Meine Erfahrung:
Haben mit 14 Teilnehmern im April 2010 angefangen. im Oktober 2010 waren die Zwischenprüfungen, ich habe diese auch einmal wieder holt, und jetzt im November war die Abschlussprüfung. Von den 14 Leuten, durfte da nur 4 hin, der Rest hängt immer noch in der Zwischenprüfung. (Ich durfte teilnehmen :-) und da bin ich auch stolzdrauf).
Somit trennt sich wirklich schon am Anfang der Kurs. Aber trotzdem ist es schwer zu sagen, wie die Durchfallquote ist, da es immer an einem selber hängt wie man sich vorbereitet.
Hab im August diesen Jahres schon angefangen zu lernen, immer am Wochenende und dann habe ich mir 2 Wochen vor der Prüfung Urlaub genommen und dort Intensiv gelernt..... Da ich vorher schon angefangen habem waren die zwei Wochen zum größten Teil nur Wiederholungsphase und Übungsaufgaben. Ob es trotzdem gereicht hat kann ich nicht sagen, aber man muss wirklich was dafür tun.
Wer kein Typ dafür ist, sollte lieber etwas anderes machen.
Mein Beitrag ! Gruß aus Köln
Kölngirl
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Beitragvon TK » 16. November 2011, 21:34

Hi!

Ich stimme paga zu.

Kleine Anmerkung dazu: "Frag mich grad, woher diese Quoten immer kommen sollen^^"

Die Kammern melden ihre Ergebnisse auf freiwilliger Basis an den DIHK.

Bye
-Tim
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Beitragvon wfw_mz » 21. November 2011, 16:50

Hallo!

@Patrick: Ich stimme Dir zu.

Ich verstehe aber noch viele andere Sachen nicht:

- Wie kann es sein, dass jemand in der Prüfung von 5 erlaubten Hilfsmitteln / Gesetzen nur 2 dabei hat?

- Wie kann es sein, dass jemand 4 Tage vor der Prüfung plötzlich noch 'dringend alte Prüfungen' sucht?

- Wie kann es sein, dass man für einen Kurs ~3.000 Euro investiert, dann aber außer dem Kursbesuch keine Zeit investiert?

- Wie kann es sein, dass von 12 Teilnehmern nur 6 überhaupt zur Prüfung gehen und dann gerade mal 2 bestehen?
Das zeigt nämlich, dass es möglich ist zu bestehen.
Aber was haben die anderen gemacht bzw. nicht gemacht - und was denken sich die, die nicht zur Prüfung gehen?

Haben sich die Teilnehmer vorher nicht informiert?
Bekommen Sie vom Kursanbieter versprochen, dass das 'ganz leicht' ist?
Oder bekommen sie vielleicht sogar gesagt, dass der Kursbesuch zum Bestehen reicht?
Sind sich die TN nicht darüber im Klaren, dass sie auch noch einen Haufen (Lern-)Arbeit investieren müssen?
Und vor allem: Auch einen großen Teil ihrer Freizeit über mehrere Monate einschränken müssen?
Nehmen die TN das vielleicht einfach nicht wirklich ernst?
Aber sorry, das verstehe ich dann auch nicht - ~3.000 Euro für den Kurs + ~300 Euro Prüfungsgebühr - das sind für mich mehr als 3.000 gute Gründe (auch wenn ich Förderung bekomme) mich vorher zu informieren, mir zu überlegen was das bedeutet, zu lernen und mich auch außerhalb des Lehrgangs zu engagieren..

Haben die Anbieter da versäumt, das entsprechend darzustellen? Oder schätzen die Teilnehmer das alles einfach falsch ein?

Oder sind die Anbieter vielleicht wirklich teilweise einfach schlecht?

Wie gesagt, ich verstehe es nicht. Und ich fürchte fast, es wird mir auch keiner erklären können, denn diejenigen, die vielleicht antworten könnten, sind wahrscheinlich nicht unbedingt die, die sich in einem solchen Forum tummeln..

Viele Grüße

wfw_mz



@Kölngirl: 'von den Teilnehmern ... durften da nur hin' > Da ist eigentlich irgendwas falsch, es sei denn die Berufserfahrung würde fehlen. Voraussetzung für die Teilnahme am zweiten Teil ist lediglich die 'abgelegte' Prüfung Wirtschaftsbezogene Qualifikationen, insofern bin ich da etwas irritiert..
wfw_mz
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Beitragvon Reinhard » 22. November 2011, 07:12

wfw_mz hat geschrieben:- Wie kann es sein, dass man für einen Kurs ~3.000 Euro investiert, dann aber außer dem Kursbesuch keine Zeit investiert?

...
Aber sorry, das verstehe ich dann auch nicht - ~3.000 Euro für den Kurs + ~300 Euro Prüfungsgebühr - das sind für mich mehr als 3.000 gute Gründe (auch wenn ich Förderung bekomme) mich vorher zu informieren, mir zu überlegen was das bedeutet, zu lernen und mich auch außerhalb des Lehrgangs zu engagieren..

..


Keine Erklärung aber eine Vermutung: ich werde in Zukunft in den Kursen rumfragen, wer den ganz oder teilweise vom Arbeitgeber bezahlt kriegt - und danach prüfen, ob eine Korrelation zu den Ergebnissen erkennbar ist. In manchen Kursen hatte ich den Eindruck, dass die "Lümmel in der letzten Bank" genau die sind, die selbst nichts bezahlt haben.
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Reinhard
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