Hallo wfw_mz,
Mir stellen sich immer schon die Haare wenn hier vom 'Studium' zum Wirtschaftsfachwirt oder auch Betriebswirt IHK gesprochen wird, denn das ist es eben nicht.
das ist eine sehr rigorose Sicht der Dinge. Durch den Bologna-Prozess dürfen sich Studienabbrecher "Bachelor" nennen

; warum sollte daher der Begriff "Studium" in Bezug auf FW und BW nicht passen?
Schauen wir mal, was Konrad Duden dazu sagt:
http://www.duden.de/rechtschreibung/Studium#Bedeutung2a
Ok, 1. stützt Deine These. Nur: Was nennt sich heute nicht alles "Hochschule"? Sogar die gute alte Berufsakademie hier im Ländle tut so, als ob ...
Aber trifft 2. nicht auch auf das Bemühen angehender FW und BW zu?
Letztendlich entscheidet, allen bildungspolitischen Irrungen und Wirrungen zum Trotz, schlussendlich der (Arbeits-)Markt. Und da steht z. B. ein TBW im Vergleich zu einem Hochschulabsolventen gar nicht so schlecht dar, sofern er das mitbringt, was Personalverantwortliche bei Hochschulabsolventen meist schmerzlich vermissen: Praxiserfahrung (
www.dihk.de/ressourcen/downloads/hochschulumfrage-2011)
LG
-Tim
PS: Das schwerste Studium ist - und hier möchte ich Franz Lehár als Zeugen hinzuziehen - ohnehin das Studium der Weiber.
