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Beitragvon Smiri » 20. März 2010, 11:12

Hallo! Ich habe erst im September mit dem Fachwirt im Sozial- und Gesundheitawesen angefangen. Ich bin noch hochmotiviert, will also mit dem Lernen dranbleiben :roll: Soweit, so gut...
Nun mein Problem. Ich stosse in BWL/VWL scheinbar an meine intelektuellen Grenzen... Ich bekomme das einfach nicht in meinen Kopf!! Hat jemand einen Tip für mich?? Bücher für völlig Doofe vielleicht?? :oops:
Viele Grüße aus Hesse...
´s Miri
Smiri
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Beitragvon Schnubbel » 20. März 2010, 19:27

Hi Smiri,
also ich habe für meine Fortbildung folgendes Buch genutzt:

"Kaufmännische Betriebslehre" von Europa-Lehrmittel

Ich gehe mal davon aus, dass du ja nach der neuen Prüfungsordnung, also in 4 Fächern geprüft wirst. Eventuell könnte dann dieses Buch auch noch von Interesse sein:

"Die Prüfung der Dienstleistungsfachwirte: Wirtschaftsbezogene Qualifikationen" von kiehl

Dort geht es aber nicht nur um BWL/VWL sondern die gesamten wirtschaftsbezogenen Qualifikationen.

Grüße und viel Erfolg!!
Schnubbel
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Beitragvon morrro » 20. März 2010, 19:42

Hallo,

ist leider schwer konkrete Lerntipps zu geben wenn wenn du verschweigst was genau dir "zu hoch/zu intelektuell ist".
VWL/BWL sind beide "etwas" theoretisch angehaucht und erscheinen zunächst sehr abstrakt, teilweise sogar völlig daneben (meiner Erfahrung nach haben gerade Leute die schon etwas länger im Berufsleben stehen anfänglich Probleme mit diesen Themen)

Mir selbst ging es seinerzeit nicht viel besser (14 Jahre Berufsleben ehe ich mit dem Weiterbilden began).
Gerade diese zwei Fächer waren ein dunkelrotes Tuch, inzwischen hab ich diesen Kram auf Universitätsniveau erfolgreich hinter mich gebracht und war heilfroh über diese simplen Themen, man muss nur den Zugang zu diesem Stoff bekommen, dann ists ganz einfach.

Ums Lernen der Grundbegriffe kommst leider nicht herum, die ganze Thematik steht und fällt mit dem Verständnis der Grundbegriffe.
Wenn Du damit so massive Probleme hast solltest du eventuell mal herausfinden welcher Lerntyp du bist.

Nach den Grundbegriffen gehts erst richtig los, gleichzeit wirds hier aber schlagartig sehr viel einfacher weil man an diesem Punkt sehr viel Verknüpfen kann.
Beispiel:
Man weiß wer oder was die EZB ist und man kennt die Ziele und Instrumente der EZB.
Allein aus diesem Wissen heraus kann man Preisniveau ableiten, wie es erreicht wird, was dem problematisch entgegensteht undundund.

Grob gesagt das tiefergehende Wissen resultiert aus dem Grundverständis heraus und erfordert vergleichsweise wenig Lernarbeit.

Einschlägige Bücher für "Doofe" sind mir nicht bekannt.
Sehr empfehlenswert und lehrreich sind die Videos und Veröffentlichungen des Prof Bernd Senf. Lernen mit hohem Unterhaltungsfaktor.
http://www.google.de/#hl=de&source=hp&q ... 6a9a786edb

Sobald die Grundbegriffe sitzen bringt auch Zeitungsstudium viel, okay vielleicht nicht unbedingt die Morgenpost von Hintertupfing und auch keine Schreihalsblätter, aber seriöse Blätter wie die FAZ, Handelsblatt, FTD und einige mehr.

Schlußendlich - sehr wichtig - musst du speziell in diesen Fächern an alten Prüfungen üben um Umgang mit der Aufgabenstellung zu erlernen. Ungeübten stehen da manchmal alle Haare zu Berge. Dagegen hilft nur übenübenüben.

Haben schon ganz andere geschafft, warum solltest du dann scheitern?

Hoffe ich konnte ein wenig helfen.
Studium = der sicherste und teuerste Weg um festzustellen , dass man nichts weiß.
"Wussten Sie schon, dass eine Pendeluhr physikalisch betrachet nichts anderes als ein Minikraftwerk ist?" ^^
morrro
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Beitragvon Schnubbel » 20. März 2010, 19:53

Nach Morros Antwort kam mir auch noch eine Idee. Das Lesen einer Wirtschaftszeitung hat auch mir weitergeholfen. Zumal in der Prüfung ja auch gern mal auf mehr oder weniger aktuelle Geschehnisse Bezug genommen wird.

Ich habe mir damals die Wirtschaftswoche abonniert. Die erscheint einmal die Woche und bot mir immer genug Stoff, um mich die ganze Woche damit zu beschäftigen. Ich finde diese Zeitung um einiges einfacher zu lesen und aufgelockerter, als so Zeitungen wie FAZ, FTD u.ä. Diese liegen mir irgendwie gar nicht.

Um ein wenig Geld zu sparen, kann ich dir folgendes raten: Lass dich von einem Freund oder Kollegen als Abonnenten für die Wirtschaftswoche werben. Der Werber muss nicht Abonnent sein. Als Prämie bekommt der Werber 140€. Ist der Werber so nett und gibt dies an dich weiter, hast du die Wirtschaftswoche für ein Jahr für nur noch 48€. Außerdem bekommst du sie schon am Samstag in deinen Briefkasten und nicht erst Montag am Kiosk.

Was die Prüfungen angeht, da habe ich gerade einen Beitrag geschrieben, wo ich meine Prüfungen abgebe, die ich zur Vorbereitung genutzt habe. Vielleicht hast du ja Interesse.

Grüße
Schnubbel
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Beitragvon Reinhard » 21. März 2010, 07:27

Ergänzend zu den Vorschlägen von morro und schnubbel: wenns gar nix kosten soll, les alle paar Tage bei Spiegel-online die Artikel im Ressort Wirtschaft, die sich mit Konjunktur und grundsätzlicheren Dingen befassen. - Was Du durch aktuelle Lektüre nicht lernen kannst sind Grundbegriffe wie Güterarten und v.a. Preisbildung, Preiselastizität etc. Das ist aber nicht sooo schwer. Schick mir mal über PM deime mail-Adresse. Dann schick ich dir das entsprechende Kapitel aus dem Skript, das ich im Unterricht verwende und meine zusammenfassenden Folien dazu. Und danach - wie scnubbel schreibt - üben, üben, üben ...
e-books zu Lernpraxis; Klausurtipps; Ergänzungsprüfungen; Präsentation und Fachgespräch - bei amazon:
http://www.amazon.de/-/e/B0067XN2UO
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Beitragvon buschi » 24. März 2010, 18:39

Hi,

gehe mal auf die Seite vom statistischen Bundesamt,ist zumindest für VWL ganz klasse!Bei welchem Studien-Anbieter bist Du?

LG
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Lerntip VWL

Beitragvon Tilanua » 3. Mai 2010, 15:07

Hi,

schau doch mal unter www.vwl-online.ch

Lg,
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Beitragvon VolkerK » 3. Mai 2010, 17:06

Hallo,
mir hat das Buch "Grundwissen 1" sehr weitergeholfen. Ist allerdings nicht mehr im Handel erhältlich. Ich brauche es aber nicht mehr.
Wenn du willst,dann können wir einen Preis aushandeln.
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Beitragvon freecat » 3. Mai 2010, 22:57

also für vwl würde ich dir auch die ganz normale zeitung empfehelen weil in meiner prüfung waren ein paar wirtschaftsbezogene fragen auch zur aktuellen wirtschaftssituaion. ich hatte mir noch so ein kleines poket buch "vwl grundwissen" vom haufe verlag geholt, dass hilft zum grundverständniss, bzw die grundgebriffe die einfach sitzen müssen.
in bwl hab ich mich mit dem buch "bwl für dunmmies" eingedeckt. fand das buch gut geschrieben und das hat mir auch sehr geholfen... das ende vom lied war dann.... bestanden :)

in prinzip kannst du von überall lernen ist doch in prinzip überall das gleiche:)

grüßle
freecat
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Beitragvon Bernd R. » 4. Mai 2010, 20:57

Hallo Kolleginne und Kollegen,

also mir hat zur Prüfung am meisten das Buch

"Das Lexikon der Wirtschaft"

von der Bundeszentrale für politische Bilkdung

geholfen.

In mehren Kapitel und einem umfagreichen Sachwortregister wird das Wichtigste im Stlllm eines Lexikon´s anschaulich erläuter.

SIEHE:
--------------

www.bpb.de

Schriftreihe: Band 414
ca. 500 Seiten
VK: ca. 6,- € + Versandkosten


Gruß
Bernd
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Beitragvon Catanddog » 3. Juni 2010, 20:38

Hallo Smiri,

ich hatte total Angst vor der Prüfung VWL/BWL deshalb habe ich mich dort richtig ins Zeug gelegt. Zunächst habe ich mir das Buch "Grundzüge der Volkswirtschaftslehre" von Mankiw (allerdings die Vorgängerausgabe) angeschafft. Danach habe ich die ganzen Sachen geblickt und VWL ist zu meinem Lieblingsfach geworden.

Außerdem habe ich mir die Wirtschaftswoche abonniert. Durch die "Beispiele" konnte ich mein Grundwissen wesentlich erweitern. Ich hatte dann ein echt super Prüfungsergebnis.

VG Catanddog
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Beitragvon satellite » 9. Juni 2010, 05:49

Hi,
für den Dienstleistungsfachwirt kann ich jedem nur das Buch
"Die Prüfung der Dienstleistungsfachwirte: Wirtschaftsbezogene Qualifikationen" von kiehl empfehlen.

Das Buch hat mich im März durch alle 4 Prüfungen gebracht. Da das Buch die 1.Auflage ist, hat es noch ein paar Fehler, aber das hält sich in Grenzen.

Gruß Satellite
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