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IHK - Skripte - Lernerfolg

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IHK - Skripte - Lernerfolg

Beitragvon Silvermoon7 » 10. Januar 2012, 13:16

Bereite mich gerade auf die Prüfung der wirtschaftsbezogenen Qualifiaktionen vor, und lerne vor allem mit den IHK-Skripten und dem Buch vom Kiehl Verlag. In den IHK Skripten steht vorne drin, dass die nur zur Unterstützung des Unterrichts dienen, und man noch Literatur hinzuziehen sollte. Da ich allerdings nicht bei der IHK selbst den Kurs mache, weiß ich auch nicht, was man noch ergänzend dazu lernen soll.

Lerne auch mit alten Prüfungen, dass da nur Lösungshinweise drin stehen, weiß ich.

Zu dem Thema Steuern, da werde ich keinen großen Fokus drauf legen, das kommt ja eher so oberflächlich dran. Wäre das so in Ordung?

Meine Frage, reicht es wenn man mit dem Kiehl Buch und mit den IHK Skripten lernt, um die Prüfung gut zu bestehen? Oder sollte ich noch weitere Sachen hinzuziehen?
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Beitragvon isa-maus511 » 10. Januar 2012, 15:55

Hi Silvermoon,
ich habe mich auf die Prüfungen hauptsächlich mit den Skripten der IHK vorbereitet. Und die alten Prüfungen bin ich durchgegangen. Und das war ausreichend. Ich habe alle Prüfungen auf Anhieb bestanden und das besser als ich erwartet hatte.
Lg
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Beitragvon Silvermoon7 » 10. Januar 2012, 16:04

Hey,

danke für die Antwort. War nur etwas irritiert, dass in den Skripten vorne drin steht, dass man noch anderes hinzuziehen soll....
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Beitragvon isa-maus511 » 10. Januar 2012, 17:20

Ja das stimmt, aber in den Prüfungen wird nur das abgefragt, was auch in den Skripten steht. Du musst halt viel anwenden und erklären können.
Werde mich jetzt auch wieder so auf den 2. Teil vorbereiten. Die Prüfungen stehen jetzt im April an.
Lg
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Beitragvon Reinhard » 10. Januar 2012, 21:32

isa-maus511 hat geschrieben:Ja das stimmt, aber in den Prüfungen wird nur das abgefragt, was auch in den Skripten steht. Du musst halt viel anwenden und erklären können.


Naja - in den Prüfungen wird nur abgefragt, was im Rahmenstoffplan steht; und ein gutes Skript deckt das alles ab. ABer da mindestens zwei Drittel der Punkte für Kenntnis (= verstanden haben und anweden können) vergeben werden, ist v.a. der nächste Satz wichtig und richtig: anwenden und erklären können!
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Beitragvon Silvermoon7 » 11. Januar 2012, 08:24

Habe eben das Gefühl, dass z.B. das IHK Skript in VWL nicht alles abdeckt.

Z.B. war gar keine Konjunturzyklus drin. Auch die Zahlungsbilanz war noch nicht mal erwähnt, obwohl ich da schon in einer Prüfung von 2009 eine Frage zu gesehen habe.

Zu der Zahlungsbilanz, habe eine Frage gefunden, bei der man die Teilbilanzen der Leistungsbilanz nennen musste. Kann es auch sein, dass man da was rechnen oder buchen muss?
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Beitragvon Reinhard » 11. Januar 2012, 09:23

Da gibt es in der Tat ein Problem! Das Skript hat in der letzten Fassung (2011) gerade mal noch 43 Seiten Text. Es wurde offensichtlich genau nach dem Rahmenstoffplan zusammengestrichen. Beispiel Konjunkturzyklus:
Im RSP steht
"1.1.3 Konjunktur und Wirtschaftswachstum
1.1.3.1 Ziele der Stabilitätspolitik
Zielsetzungen und ihre Messbarkeit
Zielkonflikte und Zielharmonien
1.1.3.2Wirtschaftspolitische Maßnahmen und Konzeptionen
- Geldpolitik
- Finanzpolitik
- Wachstumspolitik
- Tarifpolitik
- Arbeitsmarktpolitik
- Umweltpolitik
- Unterscheidung nachfrage- und angebotsorientierte
Wirtschaftspolitik"

Da ist von dem Konjunkturzyklus und seinen Phasen keine Rede - dafür haben wir diese (sorry: idiotische) detaillierte Aufzählung der Politik-Bereiche. Die erstreckt sich dann im Skript auch über 10 Seiten (von denen 5 überflüssig sind) Es ist also zuuerst einmal ein Problem des RSP. Ich frag mich schon, ob da ausser Juristen überhaupt noch ein Volkswirt und Dozent mitgewirkt hat... Die Frage ist nur: wie soll jemand die (anti-zyklische!) Konjunkturpolitik verstehen, wenn ich den Konjunkturzyklus, seine Phasen und deren Kennzeichen nicht erkläre? Klausurfrage im Herbst 2011: "Erläutern Sie, wie mit Hilfe der antizyklischen Fiskalpolitik die konjunkturelle Arbeitslosigkeit bekämpft werden kann." - Genau so Zahlungsbilanz: wie soll ich im Mag. Viereck das außenwirtschaftl. Gleichgewicht erklären - ohne vorher zu erklären, woran die Erreichung des Ziels gemessen wird (Saldo der Leistungsbilanz)?

Bei einem vernünftigen Unterricht muss der Dozent also entsprechend tätig werden. Aber wer sich nur auf Grundlage dieses Skripts vorbereitet hat wirklich ein Problem. Was mich jetzt direkt auf die Idee bringt, ein e-book mit dem nötigen Hintergrundwissen zu VWL zu schreiben :wink:
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Beitragvon Silvermoon7 » 11. Januar 2012, 11:47

Super, das ist genau das, was ich meinte. Reicht also wohl doch nicht aus, nur mit den IHK Skripten zu lernen. Habe Gott sei Dank noch eine Ergänzung durch das Kiehl Buch. D.h. doch dann auch aber, dass nach dem Konjunkturzyklus an sich gar nicht gefragt werden kann, wenn es nicht im Skript steht, oder wird das als Grundlage vorausgesetzt?

Da ist von dem Konjunkturzyklus und seinen Phasen keine Rede - dafür haben wir diese (sorry: idiotische) detaillierte Aufzählung der Politik-Bereiche. Die erstreckt sich dann im Skript auch über 10 Seiten (von denen 5 überflüssig sind)

Welche 5 Seiten wären das?
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Beitragvon Reinhard » 11. Januar 2012, 12:00

S. 33 - 37
wird entweder nicht gefragt oder gehört da nicht hin - aber steht wie gesagt genau so im RSP! Was gefragt werden "darf" ist schwer zu beantworten; genau wie Du schreibst: kann ja auch als "Grundlage" im Sinne einer erweiterten Definition des Themas selbst vorausgesetzt werden.
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Beitragvon Silvermoon7 » 11. Januar 2012, 12:38

Ok, die Seiten schaue ich mir mal an.

Und was ist nun mit der Zahlungsbilanz, ausrechnen oder buchen muss man das wohl eher nicht?
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Beitragvon Reinhard » 11. Januar 2012, 13:03

Wurde zumindest noch nie verlangt - auch nicht Kapital- und Devisenbilanz. Genügt, wenn Du weisst, was die Leistungsbilanz ist und die Unterbilanzen dazu kennst
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Beitragvon Silvermoon7 » 11. Januar 2012, 13:06

Werde mir mal alle Teilbilanzen der Zahlungsbilanz anschauen und lernen, für was sie sind. Man weiß ja nie.

Super, vielen Dank für die kompetenten Antworten! :-)
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Beitragvon Reinhard » 11. Januar 2012, 13:15

Danke für die Blumen :oops:

Von den 4 Teilbilanzen sind wirklich wichtig auch nur die Handelsbilanz (Ex- und Import materieller Güter) und die Dienstleistungsbilanz. Erstere für D immer positiv = Überschuss, letztere negativ = Defizit. Beispiel für D.-Bilanz ist meist Tourismus, aber mindestens so wichtig sind z.B. Transportleistungen etc. Beide zusammen ergeben auch den Außenbeitrag zum BIP.
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Beitragvon Silvermoon7 » 16. Januar 2012, 11:41

Habe nun mal die Seiten zu

- Geldpolitik
- Finanzpolitik
- Wachstumspolitik
- Tarifpolitik
- Arbeitsmarktpolitik
- Umweltpolitik
- Unterscheidung nachfrage- und angebotsorientierte
Wirtschaftspolitik"

angeschaut, die Themen leuchten mir ja ein, doch Tarifpolitik? Kam da jemals eine Frage in der VWL Prüfung dazu dran?

Würde sagen Geldpolitik und Fiskalpolitik ist davon am wichtigsten. Umweltpolitik ist derzeit ein aktuelles Thema, deshalb da evtl. auch den Fokus legen?
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Beitragvon Reinhard » 16. Januar 2012, 11:49

Da hast Du völlig recht; wobei Umweltpolitik auch nicht sooo der heisse Kandidat für Fragen in diesem Fach ist. Das Thema kommt nämlich auch in Unternehmensführung und in Recht vor...
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