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Fachwirt in Teilzeit

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Fachwirt in Teilzeit

Beitragvon blue_eye » 3. März 2010, 20:52

Hallo,
ich beabsichtige ab Oktober den Fachwirt neben dem Beruf zu machen. Der Unterricht findet immer Dienstags und Donnerstags von 18.00-21.00uhr statt, 24 Monate. Wer hat den bisher Erfahrung damit, wenn man 2-Gleisig fährt?? Wird es sehr anstrengend?? Bekommt man es vom Lernstoff hin???

Ich wäre sehr dankbar über ein paar Antworten, damit ich mich ein bisschen orientieren kann...

LG
blue_eye
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Beitragvon satellite » 7. März 2010, 19:21

Hi blue_eye,

neben einen harten Arbeitstag noch eine Weiterbildung zu machen ist nicht einfach. Die Familie muss hinter einem stehen sonst kannste das vergessen.
Ich persönlich mach den Dienstleistungsfachwirt in 6 Monaten Berufsbegleitend.
So ne Weiterbildung ist kein selbsläufer das sollte jedem klar sein. Wenn du aber frühzeitig mit dem Lernen beginnst kannste das schaffen.

Gruß satellite
satellite
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Beitragvon Angela68 » 8. März 2010, 21:06

Hallo,

ich kann den Ausführungen von satellite voll und ganz zustimmen. Man muss sich selbst gut organisieren können und eine entsprechende Portion Selbstdisziplin an den Tag legen. Ich bin z.B. wochentags ab 5.00 h auf den Beinen und zweimal wöchentlich von 17.00 - 20.15 h auf der Schulbank anzutreffen. Da muss man schon einen starken Rückhalt in der Familie haben, um Schule, Arbeit, Haushalt und Familie unter einen Hut zu bekommen. Aber zum Glück habe ich diesen - und ich habe ein Ziel, welches mich immer wieder vorantreibt.
Also ich denke, man kann es schaffen!
Angela68
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Beitragvon blue_eye » 10. März 2010, 21:11

Danke für die Antworten. Ich hab zum Glück Gleitzeit bei der Arbeit, vielleicht ist das auch ein Vorteil, damit man sich den Tag und das Lernpensum besser einteilen kann...
blue_eye
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Beitragvon Smiri » 20. März 2010, 11:22

Hallo!
Ich mache den Fachwirt im Sozial- und Gesundheitswesen seit September.
Ich arbeite mit einer halben Stelle in der Psychiatrie im Schichtdienst und habe eine Tochter von 2 1/2.
Anfangs war es eine riesen Umstellung und mega anstrengend. Mittlerweile geht´s einigermaßen, außer, dass ich bei BWL gar keinen Plan habe, aber das liegt wohl eher an mir :lol:
Ich muß ziemlich viel an den Wochenenden lernen, da mein Mann da auf die Kleine aufpassen kann. Ich finde das alles total anstrengend und hoffe inständig, dass sich die Mühe lohnt, da ich die Weiterbildung auch noch ohne jegliche Unterstützung seitens meines Arbeitgebers mache, ich also auf jeden Fall einen neuen Job haben möchte!
Alles wird gut....
Viele Grüße,
Miri
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Beitragvon Olli30 » 20. März 2010, 20:36

Hallo Blue Eye,

ich habe den Fachwirt auch brufsbegleitend gemacht, neben einer Vollzeitstelle. Gleitzeit hatte ich auch, es ist zwar so das man sich das Lernpensum selbst einteilen kann, aber darf das Familienleben nicht zu kurz kommen. Die Familie muss voll hinter Dir stehen und dich überall unterstützen. Meine Frau z.B hat sich mit meiner kleinen Tochter zu den Prüfungstermin immer rar gemacht, ist eine Woche vor der Prüfung weggefahren und hat mich allein gelassen zum lernen, das reicht natürlich nicht aus und es erfordert sehr viel Selbstdisziplin von einem sich nach einer stressigen woche noch am Wochenende zum büffeln zu verkriechen. Ich wünsche Dir jedenfalls viel Kraft und den nötigen Biss dazu.

LG
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Beitragvon Franka » 10. April 2010, 15:59

Hallo blue-eye,

seit März bin ich auch berufsbegleitend dabei meinen Fachwirt zu machen.
Allerdings habe ich meinen 30 Std. Job dafür an den Nagel gehängt. Meine Arbeitszeiten war star und mein Urlaub komplett vorgeschrieben usw. Zum Glück steht mein Partner und unsere Tochter (5) hinter mir. :-) Auch wenn der Kurs nur 14-tägig freitags und samstags stattfindet ist die Stoffmenge beachtlich. VWL ist der Einstieg bei uns und mich schüttelt es schier.

Doch kann ich mich meinen VorschreiberInnen anschließen:
Mit ordentlicher Rückendeckung Deiner Familie und einem guten Arbeitgeber, ordentlicher Selbstdisziplin und Struktur ist die Ausbildung zu meistern.

Finanziell kannst Du Dich zusätzlich mit dem Meisterbafög absichern. ;-)

Es ist wirklich nicht leicht, aber es ist machbar.

Lasse doch mal von Dir hören, wie Du Dich entschieden hast.

Viele Grüße und viel Erfolg bei Deiner Entscheidungsfindung!

Franka
Nicht die Größe eines Schrittes ist entscheidend, sondern die richtige Richtung. :-)
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Beitragvon anucina » 15. August 2010, 09:23

Da ich momentan auch daran interessiert bin, dieses Jahr im Oktober den Industriefachwrit zu beginnen, sind bei mir auch sehr viele Fragen offen.

@ blue_eye: Ich denke, dass da du Teilzeit arbeitest, ist es bestimmt einfacher zu managen als in einer Vollzeittätigkeit. Hast du dich mittlerweile schon dafür oder dagegen entscheiden? Für welchen Fachwirt hast du dich entschieden?

@ Franka: Wie genau ist das mit der finanziellen Unterstützung?
Da ich mich für den betriebsbegleitenden Fachwirt entscheiden würde, handelt es sich ja hier um eine Teilzeitmaßnahme. Kann ich auch in diesem Fall mit einem BAFÖG Zuschuss gem. AFBG von 30,5% rechnen? Sofern ich keine finanzielle Unterstützung meines Arbeitsgebers erhalte, werden mir die 30,5% der Gesamtkosten (also Kosten + Prüfungsgebühren + Lehrmaterial) komplett erstattet? Diese müssen dann auch nicht zu einem späteren Zeitpunkt zurückbezahlt werden o. ä., oder?

Für die restlichen 69,5% kann ich ja auch ein Darlehen aufnehmen, welches innerhalb 2 Jahren zins- und tilgungsfrei ist, richtig?

Außerdem würde ich auch gerne noch wissen, ob sich der Zuschuss auch nach dem Nettoeinkommen richtet o. ä.?

Wenn ich im Oktober diesen Jahres mit der Fortbildung beginnen würde, bis wann spätestens sollte ich das Formular für die Antragstellung ausgefüllt und eingereicht haben?
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Beitragvon Kristina27 » 17. August 2010, 10:35

Also ich mach auch meinen Fachwirt G/S und hab jetzt im Oktober zum Glück die Abschlußprüfung und dann im Dezember das Fachgespräch. Auch ich habe vor 2 Jahren meinen ehemaligen Beruf als Arzthelferin hingeschmissen, ich hätte nie für die Schule frei bekommen (Freitags mittags und Samstags morgens). Seither arbeite ich auf Minijob-Basis nebenher im Laden meiner Mutter. Das ist echt hart vom Finanziellen her, aber mit Meister-Bafög und bissl Disziplin geht es. Aber bin echt froh wenn alles fertig ist und ich (hoffentlich!!!!) nen gescheiten Job finde und alles wieder seinen richtigen Weg geht :-)
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