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wifawi - ja oder nein

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Moderator: Reinhard

wifawi - ja oder nein

Beitragvon petrine » 18. August 2010, 09:43

hallo,
ich weiss, dass ich garantiert nicht die einzige bin, die vor dieser frage steht und auch diese frage hier gestellt hat.

ich möchte evtl. im oktober mit dem gepr. wifawi anfangen. in vollzeit über 6 monate. hab schon bammel, ob ich das dann auch schaffe. kostet ja auch ein paar euro :roll:

ich bin kinderbedingt seit 5 jahren zu hause (ausbildung zur kauffrau für bürokomm. und dann 5 jahre sachbearbeiterin in vertrieb und auftragsabwicklung) und möchte nach der weiterbildung aber auch nur halbtags arbeiten.

macht das dann überhaupt sinn? wie groß sind die chancen, vorerst einen halbtagsjob zu finden?
was meint ihr?

ich wäre über jede antwort dankbar :D
liebe grüsse
petrine
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Beitragvon DanielFFM » 18. August 2010, 10:40

Hallo Petrine,

also grundsätzlich schadet ein weiterer Abschluss nicht. Ich persönlich denke das es immer Sinn macht etwas in Richtung Weiterbildung zu machen. Ob es sich rentiert ist die zweite frage. Willst du in ferner Zukunft wieder Vollzeit arbeiten? Wo wohnst du? Hast du schonmal nach passenden Stellen in deinem Umkreis gesucht?

Grüße
Daniel
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Beitragvon petrine » 18. August 2010, 12:33

hallo daniel,
ich wohne bei stuttgart. ja, in ferner zukunft (ca. so in 7-10 jahren) möchte ich natürlich gerne wieder vollzeit oder mindestens 3/4 arbeiten.
das ist für mich auch einer der hauptgründe so eine weiterbildung machen zu wollen.
momentan wäre eben der zeitpunkt günstig, wegen der kinderbetreuung. und mit stellenangeboten ist das so eine sache... ich schau mich seit ca. 6 monaten immer wieder um, aber etwas wirklich ansprechendes hab ich nicht gefunden. wenn halbtags dann ist das meistens ein 400 euro job.

seit zwei tagen versuch ich erfolglos die frauenbeauftragte für den beruflichen wiedereinstieg beim arbeitsamt zu erreichen. auf den ab hab ich auch schon gesprochen. aber keine rückmeldung. furchtbar.
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Beitragvon DanielFFM » 31. August 2010, 17:24

Hallo Petrine,

waren deine Versuche denn mittlerweile erfolgreich diese Person zu erreichen?

Grüße
Danieö
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Beitragvon petrine » 15. September 2010, 20:17

daniel, entschuldige die funkstille.
ach, bei mir gings drunter und drüber. eine finanzielle unterstützung gibt es für mich nicht. abgesehen vom meisterbafög und da käme auch drauf an, wie es mit dem gehalt meines mannes angerechnet wird.
war inzwischen auch schon beim arbeitsamt vorstellig.
aber ausser mir zu sagen, dass so eine maßnahme schon sinn macht, konnten sie nichts für mich tun.

naja, ich hadere... da der unterricht schon um acht anfangen würde und ich die kinder aber erst um acht in den kindergarten bringen könnte.
oder ich mach es über einen anderen "anbieter" ab neun, dann aber mit längerem und "teurerem" fahrtweg.
schaffe ich das dann wirklich? die doppelbelastung?
wie hoch ist der lernaufwand zusätzlich zum unterricht?...
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Beitragvon Dakini » 15. September 2010, 21:00

Ich habe die Weiterbildung selbst in Vollzeit gemacht und mußte zusätzlich sehr viel lernen, obwohl ich mit viel Vorbildung in die Maßnahme gekommen bin - aber zwischen Theorie und Praxis liegen in diesem Fall Welten!

Ich habe meine Prüfung bestanden, jedoch nicht so gut wie ich wollte :roll:

Weiterbildungen sind natürlich immer sinnvoll, allerdings glaube ich ganz ehrlich, dass es sich für eine TZ Stelle nicht wirklich lohnt - zumindest in unserem Raum wäre es so... Ich habe nichtmal eine Vollzeitstelle nach der Weiterbildung gefunden, arbeite nun außerhalbs meines Jobs als technische Übersetzerin :lol:
Zwei Dinge sind unendlich: das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.

(Albert Einstein)
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Beitragvon Sternchen » 16. September 2010, 08:33

Also ich denke, eine Weiterbildung zum Wirtschaftsfachwirt lohnt sich auf jeden Fall! Ich selbst mache diese Weiterbildung gerade berufsbegleitend neben 33 Stunden Arbeit und 3 fast erwachsenen Kindern (wobei man den Aufwand für Haushalt und Kinder trotzdem nicht unterschätzen darf!!) und ich denke das hilft Dir auf jeden Fall. Es gibt zwar nur wenige Teilzeitstellen, aber dort hast Du dann eine sehr starke Konkurrenz. D.h. Du musst was bieten um in die engere Wahl zu kommen! Und da ist eine Weiterbildung auf jeden Fall eine gute Wahl.
Meisterbafög ist doch eine gute Unterstützung. Du musst die Lehrgangskosten erst in 3 Jahren bezahlen, bekommst 30 % Zuschuss und wenn Du die Prüfung bestehst nochmal vom Rest 25 %. Wenn Du nicht auf das Einkommen kurzfristig angewiesen bist, würde ich mir sogar überlegen ob Du nicht sogar noch den BW dran hängst. Wenn Du das modular mit anmeldest, dann wird auch das über Meisterbafög gefördert.

Was den zusätzlichen Lernbedarf betrifft...Klar kommst Du ohne Lernen nicht hin. Aber wenn Du immer auf den Laufenden bleibst ist das wirlich zu schaffen. Du musst halt nur immer das gelernte gleich aufarbeiten, dann hast Du vor den Prüfungen nicht den übelsten Stress. Ich denke mit Deiner Ausbildung und der Berufserfahrung sollte das auf jeden Fall zu schaffen sein.

Viel Glück!
Lernen ist wie rudern gegen den Strom. Sobald man aufhört treibt man zurück...
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Beitragvon petrine » 22. September 2010, 08:30

vielen dank für den zuspruch. die vom arbeitsamt haben mir auch gesagt, ich bräuchte einfach was, dass mich von der masse der bewerber abhebt... und diese weiterbildung wäre dann doch schon mal was.
ich habe große hoffnung, dass ich es schaffe abends nochmal kurz was aufzuarbeiten und an den wochenenden haben sich viel freunde und familie bereit erklärt, nach den kids zu schauen.
ich hab mich jetzt mal angemeldet...

@dakini: hmm, ich hoff dan mal, dass es ja viell. doch noch regionale unterschiede zw. oldenburg und stuttgart gibt, was denn arbeitsmarkt angeht :wink:
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