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Wirtschaftsfachwirt und im Anschluss ein Studium?

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Wirtschaftsfachwirt und im Anschluss ein Studium?

Beitragvon Flowm » 9. Dezember 2010, 21:53

Hallo,
kurz etwas zum Sachverhalt.

Ich bin seit 2007 bei der Bundeswehr und habe jetzt über den Berufsförderungsdienst erfahren das ich berufsbegleitend den Wirtschaftsfachwirt machen kann, was ich jetzt auch mache.

Der Berater sagte mir das nach Abschluss die Möglichkeit besteht eine Universität besucht werden kann.

Jetzt stellen sich mir einige Fragen:

1. Gibt es einen Mindestdurchschnitt dass der Hochschulbesuch möglich ist?
2. Bin ich in der Auswahl der Studienrichtung an etwas gebunden?

Mein Wunsch wäre ein Studium in Immobilienwirtschaft bzw. Immobilienmanagement. Ist das prinzipiell möglich?


Hoffe das mir hier jemand weiter helfen kann.
Flowm
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Studium nach Wirtschaftsfachwirt

Beitragvon Klostein84 » 10. Dezember 2010, 23:38

Hi,

also, es ist folgender Maßen:
Grundsätzlich ist der Abschluss Fachwirt nicht gleichzustellen mit einem
Abitur, trotzdem wurde in jüngster Vergangenheit einiges gelockert um Personen ohne Abi den Zugang zu Hochschulen zu erleichtern.
Es hängt aber hier ganz entscheidend von der Hochschule ab, ob sie dich
zulässt oder nicht. Im Bereich Immobilienwirtschaft ist mir z.B. bekannt,
dass die FH in Nürtingen/Stuttgart den Fachwirt anerkennt, du jedoch noch
eine Aufnahmeprfg. machen musst. An FH´s ist das die gängige Vorgehensweise. Ich denke an einer Uni wirst du es mit dem Fachwirt wesentlich schwerer haben, angenommen zu werden.
Klar ist auch, dass du z.B. die Fächer Jura (sowieso völlig brotlose Kunst),
Medizin und Theologie (Ja, das gibt es immernoch...) nicht studieren
kannst, da hier ein Abi zwingend vorausgesetzt wird.

Also: FH´s abklappern, dürfte aber bei deiner gewünschten Fachrichtung kein
Problem werden.

Gruß
Klostein84
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Beitragvon Astrojam89 » 25. Januar 2011, 22:19

Also ich hab genau dasselbe Ziel bin jetzt 21 mache den Wirtschaftsfachwirten und danach möchte ich studieren.
Hab mich schon bei einigen Hochschulen informiert und ist natürlich von Bundesland zu Bundesland verschieden aber speziell in NRW z.B ist es heutzutage schon üblich und wird gern gesehen. Selbst eine Aufnahmeprüfung ist nicht erforderlich und Semester kann man durch den Fachwirten/Meister auch sparen.

Also ich denke..Wenn man das unbedingt will dann schafft man das ein Fernstudium wie bei der Euro FH und Akad sind auch noch möglich.

Aber erstmal konzentriere ich mich auf den Fachwirten:)
Astrojam89
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Beitragvon Christopher » 27. Januar 2011, 23:34

Ist absolut kein Problem.
Du musst nur die Zulassungsvorrausezung der von Dir angstrebten UNI -bzw. FH beachten. Am Besten Du fragst die direkt an.
Aber prinzipiell ist es Deutschlandweit mittlerweile 100% anerkannt.
Es gibt einige Universitäten die noch nicht die Formalitäten geregelt haben, aber sonst kein Problem.
Wie ein Vorredner schon sagte man kann sogar Semester sparen.
An einigen FH´s kannst Du mit dem Fachwirt sogar isn 3te Semester einsteigen.
Beste Grüße und viel Glück beim Studium.
Christopher
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Beitragvon maxilove » 3. November 2011, 18:49

Also ich habe vor danach Jura zu studieren! Das geht, denn laut Hochschulordnung ist das gleichgestellt, zumindest im Bundesland Berlin. Ich dachte das wäre jetzt einheitlich durch die Kultusministerkonferenz geregelt?

LG
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Beitragvon Seiyaru » 3. November 2011, 21:15

Hi also du kannst ohne Probleme an einer UNI oder FH studieren. Aber du musst damit rechnen das du nur Studiengänge studieren kannst die mit wirtschaft zutun haben. Ich habe einen Handelsfachwirt und sudiere an einer TU ohne Zulassungspüfung Wirtschaftsing..

Ein Fach ohne Wirtschaft hätte ich allerdings nicht studieren können. Ob du Jura studieren kannst würde ich stark bezweifeln...... Und solche Studiengänge kannst du nur an einer Staatlichen Uni studieren und nicht an einer FH.
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Beitragvon maxilove » 3. November 2011, 22:38

Wann hast du angefangen zu studieren?

In der Satzung ist das klar geregelt i.V.m. § 11 I BerlinerHochschulgesetz.
8% der Plätze an beruflich Qualifizierte mit Aufstiegsfortbildung ohne Eingangstest (soweit mir bekannt).

LG
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Beitragvon Seiyaru » 3. November 2011, 23:45

Ich habe im Oktober angefangen sprich bin im 1.Semster. Was man sagen kann ist wenn man ein Wirtschaftlichen Studiengang nimmt sollte man fit in höherer Mathematik sein sonst wird es verdammt hart.
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Beitragvon maxilove » 4. November 2011, 04:51

Das hätte ich die vorher sagen können ;-) Dehalb wähle ich KEINEN wirtschaftlichen Studiengang, ich würde in Mathe I und II auf jeden Fall scheitern und eine Leidenschaft für Mathe und Zahlen habe ich auf KEINEN Fall.

Ich wünsche dir viel Glück bei deinem Studium, ich hab eher noch Angst vor Englisch, da siehts bei mir auch eher mau aus. Wie sind da deine Erfahrungen, ist es leicht den Schein zu kriegen?

Wieso hast du nicht den Bachelor verkürzt? Z.b. an der GOBS ?
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Beitragvon Seiyaru » 4. November 2011, 07:40

Also um Englisch habe ich mich derzeit noch gedrückt, da ich das erst im 2. Semester habe! Ich bin da auch nicht der King aber ich werde mich noch drauf vorbereiten. Das gute am Wirtschaftsing. Ist das ich nur 1.Semester englisch habe.

Was ist den die GOBS?
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Beitragvon paga » 4. November 2011, 13:33

Meine Empfehlung:

http://www.vwa.de/start

- Standort auswählen
- Angebote anschauen

Ich werde nach meinen Fachwirt dort meinen Bachelor of Arts Business Administration anstreben - ohne Abitur, Teilzeit.
Wahrscheinlich gehts danach sogar auf die FOM, für den MBA
(Master of Arts in Management Business Administration)

http://www.vwa-gruppe-bcw.de/berufstaet ... ldung.html
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Beitragvon Seiyaru » 4. November 2011, 14:19

Aber eins soll gesagt werden diese Master werden nicht überall anerkannt. Diese Diskussion wird oft geführt aber die Unis die das anbieten können das nur weil die Bilateraleabkommen mit Deutschland haben dadurch wird dann dieser Master annerkannt. Wie es dann im Ausland oder bei Auslaufen des Abkommens in Deutschland aussieht kann ich nicht sagen.

Denn ein Master soll eine eigenständige Wirtschaftliche Arbeit sein und durch die Teilzeit geschichte des Bachlors fehlt so viel Theorie das man diesen nicht gerecht werden kann.
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Beitragvon paga » 4. November 2011, 15:00

Das sehe ich nicht so!

Vor allem der MBA sollte auch international ausreichend Anerkannt sein.
Der Studiengang führt sogar zur Promotionsberechtigung.
(Nicht nur der MBA, sondern auch alle weiteren verschiedenen Berfusfelder des Master of Arts in Management, wie Accouting and Finance, Human Ressources, IT Management, Logistik, usw.)
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Beitragvon Seiyaru » 4. November 2011, 15:13

Das recht auf Promotion sagt nichts aus, du kannst in manchen Staaten für wenig Geld ein Doktor Titel kaufen. Davon mal abgesehen ist es egal was du oder ich denken und meinen wenn du mal bissel googelst wirst du feststellen das düse Abschlüße nicht mal das Papier Wert sind auf diese gedruckt wurden. Es muss mal so gesagt werden diese Abschlüsse werden nicht ohne Grund kontrovers diskutiert. Wenn mein Dekan für recht schon die FH Unis als minderwertig bezeichnet will ich nicht wissen was er dazu sagen sollte. Meist sind das Östereichische privat Unis die solche abschlüsse anbieten und wie gesagt werden die nur durch Biliteraleabkommen von anderen Staaten Annerkant!
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Beitragvon paga » 4. November 2011, 16:48

@ Seiyaru

Ich rede nicht von dem Erwerb eines Doktortitels im Ausland, sondern von einer Promotionsberechtigung in Deutschland.
Man kann sich den Weg von verschiedenen Absolventen im Infomaterial anschauen - bemerkenswerte Leistungen die gerecht Belohnt werden.



Es gibt große und bekannte Unternehmen, die ihre Mitarbeiter an genau solchen Instituten weiterbilden und auch einen großen Wert auf die berufsbegleitenden Abschlüsse legen, durch ihre Praxisnähe - sowohl die jenigen mit und ohne Abitur.

Außerdem ist das die einzige Möglichkeit für Privatpersonen, die kein Abitur haben, mit einem Beruf fest im Leben stehen und mittlerweile relativ hohen Lebenskosten durch Grund- und Sicherheitsbedürfnisse haben, einen solche Abschluss zu erreichen.

Ich könnte es mir gar nicht erlauben, auch wenn ich es gerne möchte, im Vollzeitstudium in der Uni zu sitzen und keinen angemessenen Job zu haben.

Außerdem steht in Foren bekanntlich sehr viel Müll, weshalb ich mich über ein Jahr über den besten und schnellsten Weg informiert habe, größten Teil in persönlichen Gesprächen mit den jeweiligen Beratungsmöglichkeiten der Institutionen, und nicht aus Beitragen aus Forumsdiskussionen von Teils unwissenden Persönlickeiten und deren nicht ernstzunehmenden Meinungen.

Es ist nur ein Vorschlag von mir, daher rate ich allen sich auf Grund der individuellen Vorstellungen und Möglichkeiten, ob finanziell, zeitlich oder andere gründlich darüber zu informieren, welcher Weg für einen Selbst der richtige ist. Es ist eure Zukunft.
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