Wen als Wirtschaftsfachwirt ausbilden?

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  • Grundsätzlich ja.

    Aber andere Ausbildungszeiten werden da auch angerechnet.
    Auch kann man die Zeiten anders glaubhaft nachweisen.
    Oder durch Zeugnisse - Fachwirt... ;) darlegen.


    Auch ist die "angemessene" Zeit inzwischen nicht mehr sehr streng zu sehen.
    Ganz früher mußte man auch ein Mindestalter haben, gibt es nicht mehr.
    Es gab auch eine Fachkraft-Definition vom 2fachen der Ausbildungszeit des Berufs.

    Das ist aber eben überholt.


    Ich bleibe dabei, man kann mit einem Wirtschaftsfachwirt eigentlich alles ausbilden was irgendwie kaufmännisch ist.
    Wenn es denn in der Firma ausgebildet wird.
    Nach einer gewissen Zeit wenn man diese braucht - ich sehe da aber keine 1,5fache oder 2fache Zeit...
    Vielleicht 0,5 Jahre - nicht Zeiten...
    Natürlich ist das mit der zuständigen IHK abzusprechen.
    Aber die propagieren doch den Fachwirt, insofern... :D

    Und man muß es wollen. Wobei es nie einfach ist. Aber spannend und durchaus erfüllend.


    Ich habe jetzt einfach mal den Antrag gestellt bei uns auch Lagerlogistik ausbilden zu dürfen.
    (die Übergänge zwischen Industrie, Büromanagement und Lagerlogistik sind ja leicht fließend)
    Mal sehen.

    btw:
    Jemand bei uns hat aufgehört und das elterliche Geschäft übernommen.

    Und schwuppps darf er Einzelhandel ausbilden.
    Und auch prüfen. Nichtmal 1 Jahr nach der Übergabe.
    Gut, er hat vorher Industriekaufleute geprüft - aber man sieht, das ist durchaus fließend
    und die IHK ist da zumindest bei uns recht ergebnisorientiert.
    Fachwirt bestanden März 2015
    Ausbildereignung Februar 2016
    Prüfertätigkeit in der Ausbildung Juli 2016

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Corsarah ()

  • Hallo,

    also, ich werde auch den AdA-Schein an die Weiterbildung anschließen. Der Wirtschaftsfachwirt ist ja eine Aufstiegsfortbildung für kaufmännische Berufe. Somit würde man also naheliegend in dem Beruf ausbilden, den man selbst ursprünglich gelernt hat. Zusammen mit dem AdA-Schein liegen somit die fachliche und die pädagogische Eignung als Voraussetzungen vor.

    Soweit ich weiß, ist aber noch eine weitere Konstellation möglich: In einem Team z. B. genügt es ebenfalls für die Ausbildung, wenn eine Person die fachliche Eignung und eine Person die pädagogische Eignung mitbringt. In diesem Fall kann man mit den AdA-Schein durchaus auch für andere Branchen zur Verfügung stehen.

    LG Julika
  • Man muß nicht unbedingt in dem Beruf ausbilden den man ursprünglich gelernt hat.

    Beispiel Bankkaufleute die den Wirtschaftsfachwirt gemacht haben um aus der Bank rauszukommen.
    Die bilden problemlos Büromanagement und Industrie aus. Anderes sicher auch.

    Und mit Fachwirt tut sich die IHK viel leichter das zuzulassen.
    Ich würde die Zeit wie gesagt in Monaten messen, nicht in Jahren.
    Fachwirt bestanden März 2015
    Ausbildereignung Februar 2016
    Prüfertätigkeit in der Ausbildung Juli 2016
  • Timeburner schrieb:

    Ich hab beides ohne Kurs geschafft, die praktische ADA auch.
    Geht mir genauso, also wenn man sich ein bisschen hinsetzt und damit beschäftigt, ist das kein Problem.
    Ich selbst habe jahrelang im Hotelbereich gearbeitet als Hotelkauffrau und mache jetzt den Tourismusfachwirt, daher hatte sich bei mir auch die gleiche Frage gestellt, woher das Thema nehmen?
    Daher mein Tipp: Nehm am besten was aus dem kaufmännischen Bereich zb Brief frankieren oder laminieren, wirklich was simples da tust du dich leicht und spezialisierst dich nicht zu sehr auf ein Themengebiet.

    Liebe Grüße