Faulster Mensch der Welt möchte den Handelsfachwirt im Selbststudium machen

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    Beitrag von Lernkarten.de ()

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  • Hallo faulster Mensch der Welt,
    ich beschäftige mich nun seit 25 Jahren hauptberuflich mit dem Thema Handelsfachwirt. Zuerst einmal: es lohnt sich allemal den Handelsfachwirt zu machen. Ich kann das aus Sicht der Arbeitgeber des Handels nur bestätigen. Zu Ihnen persönlich: Sie scheinen alles zu schaffen, wenn Sie nur wollen!!
    Handelsfachwirt im Selbsstudium ist möglich, aber schwierig bei der Komplexität des Lehrstoffs.
    Besser: Sie machen die Vorbereitung bei einem guten Bildungsträger. Evtl. Vollzeit, Dauer 5 Monate
    Die Kosten spielen keine Rolle, da Sie einen Rechtsanspruch auf das Aufstiegs-BAföG haben und zudem gibt es in Bayern den Meister-Bonus der Bayerischen Staatsregierung in Höhe von 1.500 € bei bestandener Prüfung.
    Also, was hält Sie noch davon ab loszulegen?
    Viele Grüße
    Wolfgang Förster
    Akademie Handel München
    Wolfgang Förster
    Akademie Handel
    Akademieleiter München
    wolfgang.foerster@akademie-handel.de
    akademie-handel.de
  • Also ich habe mein Handelsfachwirt mit der ILS angefangen, nach einer gewissen Zeit aufgegeben und mir 80% im Selbststudium bei gebracht. Neben Arbeit und Kinder. Ich bin einmal durch eine Prüfung gefallen. Man muss eben jeden Tag was machen. Der Satz ist unheimlich entscheidend: Jeden Tag was machen. Du musst nicht die Welt retten, jeden Tag. Aber jeden Tag irgendwie mit der Thematik voran gehen. Jetzt habe ich im Eigenregie den AdA gemacht und mache gerade noch den Betriebswirt in Eigenregie. Ich erwarte gerade meine Prüfungsergebnisse. Ich muss sagen, ich bin seit 4,5 Jahren dran (Fachwirt, Ada, Betriebswirt) ist ein sehr harter Weg. Es geht nicht nur ums lernen, es geht auch um Prüfungsangst, warten bis Ergebnisse kommen, mal durchfallen, usw. Das ist alles sehr nervenaufreibend. Aber irgendwie macht es Spaß und es lohnt sich.
    Geprüfter Handelsfachwirt IHK

    Geprüfter Betriebswirt IHK in der Röhre, Prüfung Frühjahr 2017
  • Hallo heisserTee,
    was genau meinst du mit jeden Tag was machen? Ich besuche seit Nov.17 einen Abendkurs bei der Ihk (Dauer 2 Jahre) habe viele Skripte bekommen und auch schon angefangen Texte zusammenzufassen und Stoff zu bearbeiten. Jetzt kamen Freunde von mir (fertig mit der Prüfung zum HFW seit 10 Jahren) und meinten, ich würde mir zu viel Stress machen. Muss wahrscheinlich jeder selbst wissen, aber jetzt mal dich direkt gefragt, wieviel hast du gemacht in deiner Freizeit? Wir hatten jetzt 2 Wochen Winterferien, da habe ich gefühlt die Hälfte der Zeit zum lernen genutzt. Ist das aus deiner Sicht zu wenig?- also rückblickend betrachtet? Ich will auf der einen Seite mich selber nicht so unter Druck setzen auf der anderen Seite auch nicht hinterher das böse Erwachen haben.
    Über eine Rückmeldung würde ich mich freuen :)
    Grüße
  • Hi,
    am besten wäre es, wenn ich Dir mal meine E Mail Adresse gebe. Habe Sie dir per PN geschickt.

    Naja, man muss eins was klares sagen: Der Handelsfachwirt war damals auch schon sehr anspruchsvoll, heute aber noch mehr.
    Das liegt daran, weil dieser Abschluss offiziell auf DQR 6 eingestuft wurde und die IHK den halten möchte. Dazu neigen Menschen dazu immer, die negativen Sachen in der Vergangenheit auszublenden. Wenn ich heute an den HFW denke, habe ich oft in Erinnerung, dass alles nur halb so schlimm war wie beim Betriebswirt. Das stimmt aber so nicht, wenn ich meine Frau frage meinte sie, das ich mir daran genauso den Kopf zerbrößelt habe. Wie dem auch sei.

    Es gibt ein Unterschied zwischen verrückt machen und fleißig sein. Ich habe mich 18 Monate lang ca. eine Stunde lang 5 mal die Woche hingesetzt. Also ich habe ca. 5 Stunden im Schnitt in der Woche gelernt. Eingerechnet sind da Zeiten wo ich mehr und wieder weniger gelernt habe.
    Wenn Du jeden Tag eine Stunde lernst, passt das irgendwie in jeden Tag rein. Selbst 1,5 Stunden. Dazu kommt was extrem wichtiges, was viele vergessen: Die Routine. Du denkst nicht mehr jeden Tag nach wie "oh lerne ich wirklich morgen 3 Stunden oder nicht".
    Den Stoff habe ich in der Lernzeit teilweise als sehr anspruchsvoll wahrgenommen. Wenn ich heute den Stoff mit den des Betriebswirtes vergleiche, denke ich mir, das es einfach ist. Das bedeutet, dass das alles sehr lernbar ist wenn man dran bleibt. Ist doch nicht schlimm, wenn man mal ne Woche lernt.

    Und ganz ehrlich: Lieber ne Idee zu viel Druck (bitte nicht verwechseln mit fertig machen) als dann die eigentliche Probleme zu haben:
    Weil wenn der Brief kommt und man ist durchgefallen, und man muss im schlimmsten Fall nicht nur ein sogar zwei Fächer nach schreiben, das macht sehr viel Druck. Weil dann die Spirale nämlich anfängt nach den Motto "....und was ist wenn ich wieder durchfalle...!? Schaff ich das wirklich..." Glaube mir. Das durchfallen hat bei mir immer einen deutlich größeren Druck gemacht als zu sagen ich lerne mal ne Zeit. Verrückt machen geht nämlich da wirklich los.
    Geprüfter Handelsfachwirt IHK

    Geprüfter Betriebswirt IHK in der Röhre, Prüfung Frühjahr 2017
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