Nerven in den Griff bekommen

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  • HansFr1 schrieb:

    Vielleicht hast du gerade nicht die Zeit dazu, vielleicht aber auch gerade wieder: Ich rate immer zur Psychotherapie. Hatte ich nach stressigsten Jahren und Null Prozent selfcare auch dringend nötig - dann doch lieber begleitend und nachhaltig!
    Nur aus der Praxis: Fall ihr sowas vorhabt ( Therapie ) und ggf. noch eine Berufsunfähigkeitsabsicherung o.ä. plant: Macht diese VORHER, Psychotherapie egal warum ist ein K.O.-Kriterium. Hatte ein paar fälle die wegen Prüfungsangst beim Doc waren, bekommst fast nicht mehr unter ( Gesundheitsfragen )
  • Ich habe dazu einen Blogartikel geschrieben (Quelle):

    Die Situation üben
    Nichts hilft besser, als gut vorbereitet zu sein. Damit ist nicht nur die inhaltliche Seite gemeint, sondern auch die organisatorische. Sich auf vermeintliche Nebensächlichkeiten wie „Was mache ich in der mündlichen Prüfung mit meinen Händen?“ vorzubereiten vermittelt Sicherheit und ermöglicht den Fokus auf die wichtigen Dinge.

    Zuerst das lösen, was man weiß
    Was sich banal anhört, ist äußerst hilfreich: Gehe die Prüfungsaufgaben von Anfang bis Ende durch und schieb die Aufgaben, auf die du nicht spontan eine Antwort weißt erstmal ans Ende – so verschenkst du keine wertvollen Punkte, weil am Ende die Zeit nicht reicht. Gleiches gilt auch für mündliche Prüfungen. Es ist durchaus legitim zu sagen, dass man mit der gerade gestellten Frage nicht so richtig viel anfangen kann – oft schwenken die Prüfer dann noch einmal in eine andre Richtung und man bekommt eine neue Chance.

    Rechtzeitig lernen
    Am Morgen der Prüfung noch zu lernen, ist nicht so hilfreich wie es scheint. Der Kopf arbeitet besser, wenn er entspannt und frei in die Prüfung geht. In diesem Zusammenhang gibt es noch einige wichtige gesundheitliche Tipps, die euch Kraft geben:

    Ausreichend schlafen
    Siehe oben. Der Kopf muss ausgeruht sein, um Leistung erbringen zu können. Allerdings ist es nicht ausreichend wissenschaftlich belegt, dass sich das Wissen vermehrt, wenn man auf seinen Büchern schläft ;)

    Das Gehirn mit Ernährung unterstützen
    Während der Prüfung empfiehlt es sich, Nüsse zu knabbern. Sie enthalten Tryptophan, was die Gehirnleistung anregt, Vitamin B1 hilft gegen Nervosität und Vitamin B3 macht ausgeglichen. Zudem liefern sie Energie, sind also ein Rundum-Kraftpaket. Dazu sollte man ausreichend Wasser trinken, auch das unterstützt die Hirnleistung.

    Ängste notieren
    Ein Tipp, wenn es mit der Angst wirklich akut wird: Schreib sie raus aus dem Kopf! Indem du deine Ängste zu Papier bringst, entlastest du deinen Kopf und die Ängste werden harmloser.

    Entspannen
    Fahr rechtzeitig los zur Prüfung, damit du nicht noch zusätzlich gestresst wirst. Mach vor der Prüfung noch ein paar Atemübungen: Mehrmals tief ein- und ausatmen, am besten an der frischen Luft.

    Bewegung
    Der letzte Tipp lautet: Bewegung. Wenn die Angst einsetzt, geh ein paar Schritte. Bei Angst schüttet der Körper Adrenalin aus, was uns in einen Alarm- und Fluchtmodus versetzt. Bewegung entstresst den Körper. Bei fehlender Möglichkeit, ein paar Schritte zu gehen, reicht es auch, z.B. mit den Füßen zu wippen. Am besten hilft abwechselndes An- und Entspannen der Muskeln.
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