Erfahrungsbericht Wirtschaftfachwirt

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  • Erfahrungsbericht Wirtschaftfachwirt

    Hallo zusammen,

    nachdem ich so oft gelesen habe, wie schwierig, aufwendig und schimm der Wifa doch sei, habe ich mich entschieden, mal einen positiven Beitrag zu verfassen, der Mut machen soll. Ich selbst war wegen der ganzen negativen Beiträge so verunischert, dass ich große Angst vor den Prüfungen hatte.

    Ich bin gelernte Kauffrau im Großhandel und arbeite als Sekretärin an einer Uni - habe also tagtäglich rein gar nichts mit dem Stoff des Wifa zu tun.
    1. Tipp: Wenn möglich, lasst euch zwischen Ausbildung und Weiterbildung nicht allzu viel Zeit! Es wiederholt sich vieles und man kann an vieles noch anknüpfen

    Ich bin weder zur "Schule" gegangen, noch habe ich Geld an eine Fernhochschule gezahlt. Mit den Büchern von Herrn Fresow, alten Prüfungen, ein paar Skripten und Google, hat das alles funktioniert.
    2. Tipp: Paukt alte Prüfungen wie verrückt. So lernt ihr die Fragenart und die erwarteten Antworten einzuschätzen.

    Ich habe die Prüfung bei der IHK Braunschweig abgelegt. Blöderweise habe ich den WBQ- Teil im Oktober und HBQ dann direkt im November geschrieben. Hat geklappt, war aber echt nicht ohne.
    3. Tipp: Schreibt die Prüfungen zeitlich versetzt - sonst wird´s stressig.

    Die mündliche Prüfung ist auch locker zu schaffen. Die Prüfer stellen schon harte Fragen aber helfen auch.
    4. Tipp: Übt Zuhause das Präsentieren. Arbeitet ein paar Themen aus, die ihr auf Flipchart oder auf Plakaten vorstellt. Und nehmt nicht den Overhead- Projektor. Dafür gab´s bei mir Abzug.

    Ein paar andere Infos:
    Das ist alles halb so wild! DIe Prüfungen sind nicht ohne und ich hab´ auch nur eine 3 aber das reicht für mich aus aber es ist zu schaffen. Ich hatte nur zwei Tage je Prüfung Urlaub und hab´s auch geschafft.

    Es ist auf jeden Fall zu schaffen! Satt euch Angst zu machen, solltet ihr euch Mut machen und Selbstvertrauen schaffen!
    Ich habe den Wifa ohne Schule mit einem Aufwand von etwa ingesamt 5 Wochen lernen geschafft (nach der Arbeit, 40h- Job). Dann schafft das auch jeder andere! Und wenn eine Prüfung daneben geht? Na und? Dann halt nochmal :razz:
  • TK schrieb:

    Adeline91 schrieb:

    Ich habe den Wifa ohne Schule mit einem Aufwand von etwa ingesamt 5 Wochen lernen geschafft (nach der Arbeit, 40h- Job). Dann schafft das auch jeder andere!
    Ergänzung: Mit einem Mindestmaß an Talent und einem Mindestmaß an Engagement.
    Aaalso,
    ich halte es für ein Gerücht, dass man in 5 Wochen nach einer 40h-Arbeitswoche so nebenbei den WFW schafft! Sorry, das nehme ich dir nicht ab. Selbst mit soliden Vorkenntnissen und einer arbeitsfreien Zeit halte ich 5 Wochen für ungewöhnlich.
    Für den Fall, dass du über solche Kapazitäten verfügtst, mein Tipp an dich: Besuch doch in den Pause die ein oder andere Vorlesung und ratz fatz bekommst du einen Uni-Abschluss (sorry, ein wenig Ironie konnte ich mir nicht ganz verkneifen).
  • Warum nicht

    Forster schrieb:

    Aaalso, ich halte es für ein Gerücht, dass man in 5 Wochen nach einer 40h-Arbeitswoche so nebenbei den WFW schafft!...
    Warum nicht? Ich kenne die genauen Inhalte des WFW nicht aber mit einer guten Grundlage und einer guten Lernmethodik sowie passenden Materialien ist das nicht unmöglich, wobei die Endergebnisse nicht bekanntgegeben wurden.

    Was mir komisch vorkommt: Die Anmeldung zu den jeweiligen Prüfungsabschnitten muss doch zumindest einen Monat vorher erfolgen. Warum tut man sich den Stress an und zieht alles in insgesamt 5 Wochen durch? Oder sind die 5 Wochen in umgerechnet 840 Stunden anzusehen?
  • Unmöglich ist fast gar nichts. Beispiel gefällig?
    Drei Studenten der FOM (duales Studium, neben der Ausbildung) wollten in zwei statt in sieben Semestern den Abschluß machen. Haben sie auch geschafft. Und dann noch mal den Master in zwei statt in 4 Semestern.
    Schätze, wenn wir Donald Trump fragen würden, würde der so einen Fachwirt in 4 Wochen schaffen, inklusive der Fremdsprache lernen.

    Aber mal im Ernst: Wenn ich solche Beschreibungen lese, dann wundere ich mich nur noch. Wohlgemerkt, ich halte es durchaus für möglich. Was mich wundert: Wenn jemand über diese Kapazitäten verfügen sollte, warum beschäftigt er sich nicht mit einem Studium? Siehe oben, zwei Semster nebenberuflich!
    Will er oder sie damit Leute motivieren etwas zu beginnen? Getreu dem Motto: Da musst du auch nicht viel lernen?
  • Ich glaube mal, bei euch liegt ein Verständnisfehler vor (man möge mich teeren und federn, wenn ich falsch liege). ;)

    Es steht nicht drin, dass er/sie das innerhalb von 5 Wochen neben der Arbeit gemacht hat, sondern für das gesamte Lernen eine Gesamtdauer von ca. 5 Wochen gebraucht hat (ich verstehe es so:"wenn man die gesamte Lernzeit zusammenrechnet").

    Dann ist das nämlich schon wieder etwas ganz anderes! Vielleicht kann der/die fragliche User/in das mal klarstellen?!
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