Klausuren WBQ 16. März - Berichte, Meinungen, Fragen

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  • Hallo Der SLater,

    "Zur Entscheidung wäre eine zeitnahe Einsicht in die Prüfung nötig und die wird mir - weil noch im Prüfungsverfahren? - verwehrt."

    das ist der juristische Grund. Daran müssen sich alle Kammern halten.

    "Was ich verwunderlich finde ist, dass meinen Mitschülern bei Einsicht in die Prüfung nicht auch die Musterlösung gegeben wurde. Somit ist für den
    Prüfling nicht ersichtlich, was als Antwort überhaupt gefordert war und somit auch keine wirkliche Einschätzung möglich."

    Es gibt keine Musterlösung. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass keine Einsicht gewährt wurde.

    Die Lösungsvorschläge sind für Prüfer nicht bindend. Daher würde eine Einsicht nichts bringen. Dass diese nicht bindenden Lösungsvorschläge - inklusive aller Fehler - halbjährlich überteuert auf den Markt gebracht werden. ist ein trauriges Kapitel. Hier beschädigt der DIHK ohne Not seine Reputation.

    "Eine Statistik der Prüfungsergebnisse wäre auch ein Indikator."

    Die Ergebnisse werden freiwillig gemeldet. Dadurch sind sie unvollständig und wenig aussagekräftig.

    "Hier könnte das Forum sehr hilfreich sein..."

    Definitiv NICHT. Die Angaben sind zufällig und nicht nachprüfbar. Zudem sind hier deutlich weniger als ein Prozent der Prüflinge aktiv vertreten.

    Zuletzt: Mach es, wie Reinhard es empfiehlt, und gehe im Zweifel in die Ergänzungsprüfung.

    LG
    -Tim

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von TK ()

  • Hi Tim,

    Vielen dank für deine Anmerkungen. Ich habe meine Gedanken hierzu mal unten ergänzt. Bitte fasse es nicht als persönliche Kritik auf - so ist sie auf jeden Fall nicht gemeint. Ich versuche nur etwas Ordnung in meine gegenwärtige situation zu bringen.

    TK schrieb:

    Hallo Der SLater,

    "Zur Entscheidung wäre eine zeitnahe Einsicht in die Prüfung nötig und die wird mir - weil noch im Prüfungsverfahren? - verwehrt."

    das ist der juristische Grund. Daran müssen sich alle Kammern halten.
    -> dachte ich mir, finde ich jedoch so nicht in Ordnung. Nun denn...


    "Was ich verwunderlich finde ist, dass meinen Mitschülern bei Einsicht in die Prüfung nicht auch die Musterlösung gegeben wurde. Somit ist für den
    Prüfling nicht ersichtlich, was als Antwort überhaupt gefordert war und somit auch keine wirkliche Einschätzung möglich."

    Es gibt keine Musterlösung. Daher ist es auch nicht verwunderlich, dass keine Einsicht gewährt wurde.
    -> wenn es keine Musterlösung gibt, bzw. kein Lösungsschema, dann stellt sich mir die Frage, wie diese Bundeseinheitliche Prüfung fachlich gleichwertig und nachvollziehbar geprüft werden soll

    Die Lösungsvorschläge sind für Prüfer nicht bindend. Daher würde eine Einsicht nichts bringen. Dass diese nicht bindenden Lösungsvorschläge - inklusive aller Fehler - halbjährlich von einem durchaus suspekten Verlag halbjährlich überteuert auf den Markt gebracht werden dürfen - das ist ein trauriges Kapitel. Hier beschädigt der DIHK ohne Not seine Reputation.
    ->Verstehe ich Dich hier richtig: Die Lösungen in den Unterlagen der DIHK sind nicht die Lösungen an denen sich die Prüfer orientieren, sondern werden von einem 'unabhängigen' Verlag als mögliche (jedoch ggf. sogar falsche) Lösung ausgearbeitet? Das fällt mir schwer zu glauben. Ich werde die DIHK dazu um Stellung bitten.

    "Eine Statistik der Prüfungsergebnisse wäre auch ein Indikator."

    Die Ergebnisse werden freiwillig gemeldet. Dadurch sind sie unvollständig und wenig aussagekräftig.
    -> auch hier: es gibt Statistiken der letzten Jahre (scheinbar auch vollständig) - jedoch für mich nicht zeitnah genug verfügbar. :(

    Link zu den DIHK Weiterbildungsstatistiken


    "Hier könnte das Forum sehr hilfreich sein..."

    Definitiv NICHT. Die Angaben sind zufällig und nicht nachprüfbar. Zudem sind hier deutlich weniger als ein Prozent der Prüflinge aktiv vertreten.
    -> Mir ging es darum mal nachzuhören wie es den anderen bei der Prüfung erging.


    Zuletzt: Mach es, wie Reinhard es empfiehlt, und gehe im Zweifel in die Ergänzungsprüfung.
    -> mein Anspruch ist da etwas höher. Ich werde wahrscheinlich nicht in die EP gehen und dann das Ergebnis anfechten. Und wenn das nicht klappt, beim Nachschreibtermin im October dann eine bessere Note hinzaubern. :-)


    LG
    -Tim
    LG Denis

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Der SLater () aus folgendem Grund: Link hinzugefügt

  • Neu

    Schon wegen des sprachlichen Niveaus der Fragestellungen und der Lösungshinweise (die ausdrücklich für die Korrektoren zur Erläuterung gedacht sind!) wäre es ein Alptraum, wenn aus gleicher Quelle eine "Musterlösung" käme. - Aber angesichts der vielen anwendungsbezogenen Fragestellungen KANN es logischerweise gar keine verbindliche Musterlösung geben. Und der erhebliche Ermessens-Spielraum der Korrektoren ist sicher zu min. 90% nur positiv für die Prüfungsteilnehmer.

    Bei Einsicht sollte aus den Anmerkungen des Korrektors erkennbar und nachvollziehbar sein, warum Punkte abgezogen wurden.

    Die angeblich fehlende Repräsentativität der dem DIHK übermittelten Ergebnisse (warum nur haben die Bewertungsformulare ein Durchschreibblatt?) als Grund für die Geheimhaltung der Statistiken halte ich für einen Vorwand, um sich Arbeit und Kritik zu ersparen - zugegeben reine bösartige Mutmaßung von mir...
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  • Neu

    Hallo Denis,

    "Verstehe ich Dich hier richtig: Die Lösungen in den Unterlagen der DIHK sind nicht die Lösungen an denen sich die Prüfer orientieren, sondern werden von einem 'unabhängigen' Verlag als mögliche (jedoch ggf. sogar falsche) Lösung ausgearbeitet?"

    nein, tust Du nicht. Die Aufgabenerstellungsausschüsse erarbeiten die Aufgaben und die Lösungen und bekommen dafür praktisch kein Geld. Die Korrektoren erhalten - nachdem die Klausuren geschrieben wurden - mit den zu korrigierenden Aufgaben die Lösungsvorschläge, an die sie aber nicht gebunden sind. (Eigentlich sollte ein Korrektor keine Lösungsvorschläge brauchen, aber das ist nur meine Meinung.)

    Die Lösungsvorschläge sind manchmal falsch. So ist ein Ausschuss z. B. nicht von dem Irrglauben abzubringen, eine dynamische Investitionsrechnung mit einem Zinssatz von 0 % sei eine statische IR. :roll:
    Manchmal sind sie für Prüfer nur peinlich, wenn z. B. dauernd der Hinweis steht, dass auch andere sinnvolle Lösungen mit Punkten bedacht werden sollen, was ja selbstverständlich sein sollte. Noch peinlicher sind Hinweise wie "Die Abweichung um 0,07 € entsteht durch Rundungsdifferenzen."

    Ich habe schon vor Jahren vorgeschlagen, Prüfern Korrekturhilfen/-hinweise zu geben, und für diejenigen, die die Aufgabensätze für teuer Geld kaufen, ausführlichere und didaktisch aufbereitete Hinweise zu geben, zum Beispiel auch zu zeigen, warum Lösungen falsch sind. Stattdessen nimmt man auf DIHK-Seite das, was man von den Erstellern praktisch kostenlos bekommen hat, verkauft es an die Bertelsmänner und macht mit dem Geld .... was eigentlich?

    "mein Anspruch ist da etwas höher."

    Schön. Viel Erfolg!

    LG
    -Tim
  • Neu

    Also, grundsätzlich die die Musterangaben zu umfangreich und so kaum wieder zu geben. Wäre das die Vorgabe würden die meisten Teilnehmer nicht bestehen. Ich habe zum Beispiel im ersten Teil die Fächer besser bestanden, in denen ich "frei" formuliert habe (natürlich passend zur Frage), als in denen wie UF in denen ich wiedergab, was ich durch Musterlösungen auswendig gelernt habe. Teilweise ist es wirklich viel Blabla. Das merkt Ihr insbesondere im 2. Teil HQ.
    Bloss nicht zu dogmatisch sehen, dann verzettelt man sich. Lieber in der der Klausur überlegen "wie würde ich das in der Praxis machen".
    Rechnungen sind davon ausgenommen.
  • Neu

    Wifawi18 schrieb:

    Also, grundsätzlich die die Musterangaben zu umfangreich und so kaum wieder zu geben.


    Wäre das die Vorgabe würden die meisten Teilnehmer nicht bestehen.
    -> Es hat den Anschein, dass es in Bielefeld genau so gesehen wird: Entweder genau wie in der Musterlösung - wenn nicht: 0 Punkte.



    Ich habe zum Beispiel im ersten Teil die Fächer besser bestanden, in denen ich "frei" formuliert habe (natürlich passend zur Frage), als in denen wie UF in denen ich wiedergab, was ich durch Musterlösungen auswendig gelernt habe. Teilweise ist es wirklich viel Blabla. Das merkt Ihr insbesondere im 2. Teil HQ.


    Bloss nicht zu dogmatisch sehen, dann verzettelt man sich. Lieber in der der Klausur überlegen "wie würde ich das in der Praxis machen".
    -> Das ist auch mein Ansatz. ;-)



    Rechnungen sind davon ausgenommen.

    TK schrieb:

    Hallo Denis,

    "Verstehe ich Dich hier richtig: Die Lösungen in den Unterlagen der DIHK sind nicht die Lösungen an denen sich die Prüfer orientieren, sondern werden von einem 'unabhängigen' Verlag als mögliche (jedoch ggf. sogar falsche) Lösung ausgearbeitet?"

    nein, tust Du nicht. Die Aufgabenerstellungsausschüsse erarbeiten die Aufgaben und die Lösungen und bekommen dafür praktisch kein Geld. Die Korrektoren erhalten - nachdem die Klausuren geschrieben wurden - mit den zu korrigierenden Aufgaben die Lösungsvorschläge, an die sie aber nicht gebunden sind. (Eigentlich sollte ein Korrektor keine Lösungsvorschläge brauchen, aber das ist nur meine Meinung.)
    -> Ich finde es sollten einheitliche Maßstäbe herrschen. Die Frage ist wie man solche definiert damit alle Prüfer (Bundesweit) eine gleiche Gewichtung bzw. Bewertung der Aufgaben vollziehen. Es ist doch wohl klar das es nicht sein kann, dass an einer Kammer sehr rigide gewertet wird und an einer anderen wohlwollend. Und ja, diese Mutmaßung ist nicht faktisch belegt. ;-)


    Die Lösungsvorschläge sind manchmal falsch. So ist ein Ausschuss z. B. nicht von dem Irrglauben abzubringen, eine dynamische Investitionsrechnung mit einem Zinssatz von 0 % sei eine statische IR. :roll:
    Manchmal sind sie für Prüfer nur peinlich, wenn z. B. dauernd der Hinweis steht, dass auch andere sinnvolle Lösungen mit Punkten bedacht werden sollen, was ja selbstverständlich sein sollte.
    -> Ja, sollte es...



    Noch peinlicher sind Hinweise wie "Die Abweichung um 0,07 € entsteht durch Rundungsdifferenzen."
    -> :-)


    Ich habe schon vor Jahren vorgeschlagen, Prüfern Korrekturhilfen/-hinweise zu geben, und für diejenigen, die die Aufgabensätze für teuer Geld kaufen, ausführlichere und didaktisch aufbereitete Hinweise zu geben, zum Beispiel auch zu zeigen, warum Lösungen falsch sind. Stattdessen nimmt man auf DIHK-Seite das, was man von den Erstellern praktisch kostenlos bekommen hat, verkauft es an die Bertelsmänner und macht mit dem Geld .... was eigentlich?

    "mein Anspruch ist da etwas höher."

    Schön. Viel Erfolg!

    LG
    -Tim

    Danke allen die sich hier konstruktiv beteiligt haben.
    Ich werde Euch gerne den weiteren Verlauf mitteilen.

    LG,
    Denis

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Der SLater ()

  • Neu

    @'TK' Bin ganz Deiner Meinung - aber in dem Punkt, dass die DIHK statt dessen didaktisch aufbereitete Hinweise geben soll dann nicht, wenn sie auch hier ihren Informationsvorsprung und Namen dazu nutzt, Verlagen den Markt wegzunehmen (die nebenbei ja alle als Kammer-Mitglieder Beiträge zahlen). Weil alle verständlicherweise auf die alten Klausuren trotz der genannten Mängel fixiert sind, verkaufen sich alle Titel "Klausurtraining" mit ausführlichen Lösungen und Fehlerhinweisen von Verlagen sehr schlecht. Das seh ich nicht nur an meinen Titeln zu den WBQ-Fächern, sondern auch an den Verkaufspositionen der entsprechenden Bücher aus dem Kiehl-Verlag. - Aber die größte Frechheit finde ich immer noch, dass für den Rahmenplan, der schließliuch allen Prüfugen zugrunde liegt, ein Urheberrecht geltend gemqacht und Geld verlangt wird. Der müsste als pdf-Dateo kostenlos im Netz stehen wie zB alle Verordnungen.
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  • Neu

    Hallo zusammen,

    hab mal eine andere Frage.
    Wie läuft das mit der Prüfungseinsicht ab?
    Hab gehört, dass es schon vorkommt, das die Punkte nicht richtig addiert wurden. Daher würde ich die UF Prüfung gern anschauen, weil die war bei mir Mist.

    Wie ist die Frühjahrsprüfung ausgefallen?
    Mir hat UF, wie gesagt, echte Probleme bereitet und deshalb müssen einige bei mir im Kurs in die Nachprüfung oder haben ganz knapp mit 50 Punkten bestanden.
    Dann soll Rechnungswesen auch schlecht sein. Das geht bei mir aber.

    Grüße
  • Neu

    Bei der Einsichtnahme gibt es viele Unterschiede in der Handhabung zwischen den einzelnen Kammern - also Deine IHK fragen.
    UF ist dieses Mal offensichtlich deutlich schlechter ausgefallen als sonst. Die war gar nicht unbedingt schwerer als sonst - aber es kamen viele Themen bzw. Fachbegriffe zum ersten Mal in einer UF-Klausur vor. Wer nur mit alten Prüfungen gelernt hatte, bekam da natürlich ein Problem...
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