Chancen ohne kaufmännische Ausbildung ?!

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  • Chancen ohne kaufmännische Ausbildung ?!

    Hallo zusammen,

    ich bin 25 Jahre alt habe einen Realschulabschluss und habe danach eine schulische Ausbildung (Privat) als Sport- und Gymnastiklehrer abgeschlossen. Direkt im Anschluss habe ich eine Weiterbildung zum Sporttherapeut gemacht. Jetzt arbeite ich seit etwas mehr als 4 Jahren an einer Rehaklinik und ich möchte mich weiter entwickeln. Mein Ziel ist es weg vom Patient zu kommen und mehr in Richtung Verwaltung zu gehen.

    Nun meine Fragen :

    1. Hätte ich auch eine Chance auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt falls ich klinikintern keine Stelle bekommen würde ?Falls ja was für Jobs wären das oder welche Möglichkeiten würden sich mir bieten?
    2. Macht es Sinn ohne kaufmännische Ausbildung den Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen anzustreben ?
    3. Ist die Fortbildung berufsbegleitend (Vollzeit) zu schaffen ?

    Mir wäre sehr geholfen wenn ihr mir euer Wissen ausschüttet. Ich bin nämlich total verzweifelt. Im Gesundheitswesen als Therapeut zu arbeiten zerrt einen auf Dauer aus. Keine Lohnerhöhungen und es wird immer mehr verlangt. Von dem Gehalt mal ganz abgesehen ..... <X
  • Der Tip von Reinhard ist hier mit Sicherheit richtig. Falls dies hier im Allgemeinen Teil nicht gelesen wird ins Forum der Gesundheits- und Sozialwirte stellen oder Thomas Wüst direkt anschreiben.

    Zu 1.) Da ist eine Aussage schwierig, kommt ja auch auf die Arbeitsmarksituation bei dir vor Ort an.

    Zu 2.) Warum nicht ? Eine Erzieherin oder Krankenschwester hat ja auch nicht unbedingt eine kaufmännische Ausbildung vorher gehabt.

    Zu 3.) Natürlich. Die Frage ist wie lange du dir Zeit lassen möchtest, machst du Fernstudium oder Präsenzunterricht, wie gut kannst du dich zum lernen motivieren etc. Buchhaltung "alleine und trocken" per Buch zu lernen macht nicht wirklich Spaß ist aber möglich. Bei YouTube gibt es auch viele gute Videos zu den einzelnen Themen.

    Ich hoffe ich konnte dir wenigstens etwas helfen, unbedingt auch Hrn. Wüst einbeziehen.
  • Bin schon da....
    1. Habe immer wieder Physios, Ergos, Logos, Krankenschwestern, Arzthelferinnen etc. (also alles Nichtkaufleute), die den Fachwirt machen und dann raus aus ihrem Beruf gehen. Häufig gehen die dann zur GKV, PKV, Medizinproduktefirmen, etc. und sind somit weg vom Patienten. Bewerbungsverfahren kann aber oft länger dauern, aber woanders untergekommen sind alle, zu denen ich noch Kontakt habe.
    2. siehe 1.
    3. Die Fortbildung ist berufsbegleitend zu schaffen. Aber bitte Zeit lassen, mindestens ein Jahr einplanen.
    4. Spaß ists trotzdem keiner, gibt zwar nirgendwo eine offizielle Quote, aber letztendlich wird wohl nur jeder zweite, der mal einen Kurs angefangen hat, erfolgreich die Prüfung abschließen. Insbesondere bei den Fernlehrgängen und den webbasierten Lehrgängen ist die Abbrechensquote hoch, so meine Erfahrung.
    Thomas Wüst - AQAdA

    Prüfungsvorbereitung für die Fachwirte im Gesundheits- und Sozialwesen (IHK)

    AQAdA.de

    Beitrag von Bessings ()

    Dieser Beitrag wurde von xmike aus folgendem Grund gelöscht: doppelposting ().
  • Als Therapeut kannst du auch Chancen haben ohne den Gesundheitsfachwirt in die Verwaltung zu kommen. Arzthelferinnen werden dort auch gerne genommen, obwohl die Praxisprogramme selten die Gleichen sind wie im Krankenhaus. Wenn du dir gewisse Sachen wie Word, usw. zuhause aneignest und im Vorstellungsgespräch überzeugend rüber bringst, kannst du auch so eine Stelle bekommen. Im Gesundheitswesen schaut man nicht so genau auf den Titel, wenn es um Sekretariatstätigkeiten geht. Wenn du nicht unbedingt im Gesundheitswesen bleiben möchtest, würde ich nicht den Fachwirt für Gesundheitswesen machen.