Investition Vergleich Kapitalwert periodisch Break Even Deckungsbeitrag

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Guten Morgen,
    da hast du Recht, Tim, meine Studienwahl für Kommunikationsdesign und Kunstgeschichte war seinerzeit wohl genau richtig.
    So irgendwie will bei mir keine Freude aufkommen bei diesen Berechnungen, aber vielleicht wegen Unwissenheit.

    Danke für den Tipp, legreg, und deine Offenheit bzgl. des Sachverstandes.
    So wirklich hat Google mir doch nicht geholfen.
    Mal schauen, ob Tim doch noch was schreibt.

    Danke
    S.
  • Hallo Frau_S.,

    nach eines langen Tages Ritt war ich gestern wohl ein wenig übellaunig. In Kombination mit einem schlampigen Duktus kam ich grantiger rüber als es gemeint war. Ich bitte um Deine Nachsicht.

    Zum Thema: Dein Chef verlangt Berechnungen, die keinen Erkenntnisgewinn bringen. Wenn man eine dynamische Investitionsrechnung erstellt hat, braucht man keine statische mehr. Die statische IR stammt aus der Zeit, als der einzige Abakus im Dorf, der dem Zehentner gehörte, von der Landbevölkerung ehrfürchtig bestaunt wurde, obgleich die Potenzrechnung damit nicht gerade leicht von der Hand ging. Also zog man die einfache Zinsrechnung vor. Wobei: Es gab damals auch schon Tabellen mit Abzinsungsfaktoren.

    "Die Deckungsbeitragsrechnung brauche ich wohl doch nicht machen.
    Weil man keine Zuordnung zwischen Veranstaltungserlösen und den laufenden Kosten der Autos machen kann.
    Ist das so?"
    Ja. Natürlich hat daniel1809 im Controllingportal recht, aber ich halte diese Schätzungen für äußerst unsicher. Trotzdem sind qualitative Faktoren eventuell entscheidungsrelevant, aber das kannst Du sehr viel besser einschätzen als ich.

    Da fällt mir noch ein: Mit welchem Zinssatz hast Du denn gerechnet?
    Und: Liegen Auszahlungsbarwerte weit auseinander? Kannst Du nicht Deine wesentliche Berechnungen einfach hier mal reinstellen?

    LG
    -Tim
  • Hallo legreg,

    "@TK du meintest solche Vergleiche würden für eine PA nicht reichen und man würde wahrscheinlich durchfallen."

    die PA ist die mit Abstand subjektivste Prüfung.
    Ist ein Autokauf wirklich ein Projekt, dass einen angehenden Betriebswirt 30 Tage lang beschäftigt? Mach Dir doch mal eine Grobgliederung und sammle Aspekte, die Du gerne beleuchten möchtest. Ich schau mir das gerne an.

    Was für Dein Vorhaben spricht: Du führst das Projekt tatsächlich durch. Ehe Du also ein Projekt erfindest, solltest Du vielleicht das Beste aus Deinem Ansatz machen.

    LG
    -Tim
  • Guten Morgen,
    um Nachsicht zu bitten ist sehr, sehr freundlich, allerdings hatte ich es überhaupt nicht derart "knürrisch" empfunden.
    Ganz im Gegenteil dein Engagement allein ist schon beachtenswert und sollte Nachahmer finden.

    Um ehrlich zu sein, im Controllingportal hatte ich gar nicht mehr reingeschaut. Allerdings werde ich mich dort natürlich auch für den Beitrag bedanken.
    Das ich keine Deckungsbeitragsrechnung machen muss wurde von meinem Chef korrigiert. Meine Aussage bezog sich daher nicht auf die Antwort der Controller (Forum), die kannte ich zu dem Zeitpunkt nicht.
    Aber irgendwie fliegen jetzt wieder verschiedene Dinge durcheinander.

    Bei der Kapitalwertberechnung habe ich nur Auszahlungen berücksichtigt, und natürlich den erwarteten/geschätzen Restwert als Erlös.
    Die Nutzwertanalyse sollte ich dann ergänzend zu der Kapitalwertrechnung machen? Schon wieder was Neues...

    Das zwischen den statischen und dynamischen Verfahren ein himmelweiter Unterschied besteht habe ich nun auch verstanden. Warum es bei uns beider Rechnungen bedarf kann ich nach wie vor nicht beurteilen.

    Wie sieht es denn eigentlich mit dem Vergleich Leasing/Kauf bei der Kostenvergleichsrechnung aus?
    Aus der Nummer komme ich wohl nicht raus, auch wenn deine Argumentation klar verständlich ist.
    Stimmen die Ansätze von legreg. Er hatte explizit zweimal darauf hingewiesen, dass er auch nur Laie oder Anfänger sei.
    Hier hilft Google mal gar nicht weiter, oder ich habe die falsche Suchwortkombination.

    Beim Kalkulationszinssatz habe ich 6,8 Prozent genommen. Eine Mischng aus sicherer Anlagealternative, Risiko und Gewinn.
    Den hatte allerdings unser nun nicht mehr existenter Kaufmann für eine andere Angelegemheit im System hinterlegt.

    Danke und Gruß
    S.
  • Hallo S.,

    Leasingraten sind kostenrechnerisch nicht einfach. Ich gehe aber mal davon aus, dass Du Leasingverträge betrachtest, die quasi Mietverträge sind. Das wäre gut, denn dann kannst Du die Raten einfach als Kosten ansetzen. Auswirkungen auf die Ertragsteuern bei Kauf und Leasing lässt Du weg denn der Unterschied dürfte nicht weltbewegend sein und die Rechnerei steht in keinem vernünftigen Verhältnis zum Erkenntnisgewinn.

    Das zu rechnen sollte kein Problem sein. Beinhalten die Leasingraten Serviceleistungen, dann müsstest Du die beim Kauf entsprechend berücksichtigen.

    Und, aber das schrieb ich ja bereits, musst Du schauen, was am Ende der Grundmietdauer beim Leasingvertrag passiert. autobild.de/artikel/leasing-fallen-4341025.html

    LG
    Tim
  • Hallo Tim,
    prima, vielen Dank.
    Ja, die Leasingraten kann ich dann wohl wie Kosten ansetzen.


    TK schrieb:

    dann müsstest Du die beim Kauf entsprechend berücksichtigen

    Serviceleistungen wird es in der Tat geben. Wartung mit Ölwechsel, Reifen von Sommer auf Winter und zurück etc.
    Berücksichtigung beim Kauf bedeutet, bei der Vergleichsrechnung von gekauften und geleasten Autos, muss ich bei den gekauften entsprechende Leistung addieren damit der Vergleich stimmt?
    Dann müsste ich hier ja auch Angebote einholen und diese kosten irgendwie einschätzen zu können.
    Oder hast du das anders gemeint?

    Irgendwas mit Steuern rechnen werde ich mit Sicherheit nicht. Dann soll er unseren Steuerberater fragen.
    Die ganze Rechnerei hat schon lange nichts mehr mit meinem eigentlichen Job zu tun.....aber wie andere auch braucht man halt sein Einkommen, naja.

    Einen wöchentlichen Autopflegedienst muss ich auch noch kontaktieren, damit die tollen Wagen ja immer schön glänzen.

    Vielen Dank und Gruß
    S.
  • moin,
    @TK auf das angebot komme ich dann zurück. sehr cool. muss mir aber erst so meine gedanken machen.
    habe gestern mal angefangen zu schauen mit welchen anbietern man da verhandeln kann. frage mich echt wer die ganzen fahrzeuge bewegen soll die so rumstehen.
    eine sache verstehe ich dann nicht vermutlich weil theorie und praxis auseinenderklaffen.
    1. nehme ich zur berechnung der kalk abschreibung beim wbw die rabattierten oder normalen preise?
    2. bezieht sich der rw dann auf welchen preis? mit oder ohne rabatt?
    3. ein kumpel meinte die kalk abschreibungen muss ich aufteilen also nach lang und kurzstrecke und in dem verhältnis dann auch auf variabel und fix???
    det steht so aber nich in der formelsammlung
  • Hallo legreg,

    zu 1. Es handelt sich hierbei ohnehin um eine Schätzung. Diese sollte realistisch sein. Falls es realistisch erscheint, Rabatte zu bekommen, dann kannst Du die abziehen.

    zu 2. Den Restwert ziehst Du von dem Preis ab, den Du voraussichtlich tatsächlich bezahlen wirst.

    zu 3. Die kalkulatorische Abschreibung zu differenzieren ergibt in der stat. IR keinen Sinn. Da Du eine Durchschnittsberechnung machst, zählst Du am Ende alle Werte zusammen und teilst durch die Jahre, womit Du die Differenzierung wieder aufhebst. Die Art der Nutzung hat eventuell aber einen Einfluss auf den Restwert.

    LG
    -Tim