Mündliche Prüfung - so war's bei mir

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  • Mündliche Prüfung - so war's bei mir

    Hallo zusammen,

    ich war hier lange "stille Mitleserin" und bin oft über die Frage gestolpert, wie denn die mündliche Prüfung abliefe, Inhalte, etc.
    Auch in unserem Kurs war das immer wieder Thema.
    Bei mir ist es erst ein paar Tage her ;) Und vielleicht hilft ja mein Erfahrungsbericht anderen weiter.
    Achtung! Mein Prüfungsablauf/die Fragestellung ist nur ein Beispiel. Jede IHK gestaltet den Ablauf etwas anders. Deswegen ist meine Erfahrung nicht allgemeingültig!

    1. Begrüßung
    Erstmal wurde ich in den Prüfungsraum gebeten. Dort erwarteten mich 4 Prüferinnen. Die Atmosphäre war herzlich und freundlich, was mich ein wenig beruhigte (hallo Nervosität!). Ich musste erstmal beantworten, ob ich mich gesundheitlich in der Lage sehe, die Prüfung anzutreten - das kennt man ja von den schriftlichen Prüfungen ;)
    Danach durfte ich mit dem Aufbau meiner Präsentation beginnen. Es war alles vorhanden - Beamer, Flipchart, Pinnwand für Plakate (das waren auch die 3 Medien, die ich für meine Präsentation benötigte). Danach fragten mich die Prüferinnen nach meinem Handout, und dann ging es auch schon los.

    2. Präsentation
    Laut IHK heißt es, dass die Präsentation 10 Minuten nicht überschreiten darf. Ich habe genau 10 Minuten gebraucht ;) Die Prüfer haben zugehört, in Unterlagen geblättert und sich dabei Notizen gemacht. Die Zeit ging schnell um!

    3. Fragerunden
    3.1 Zur Präsentation
    Ich durfte mich nach dem Präsentieren wieder setzen. In dem Moment stieg auch wieder meine Nervosität ;) Dann begann die 1. Prüferin mit ihrem "Frageblock". Sie bezog sich auf meine Präsentation bzw. mein Handlungsfeld, das ich neben Ausbildung gewählt hatte. Blöd: Ich kam mit der Fragestellung nicht zurecht und hatte einen Blackout - ich wusste nicht, worauf die Prüferin hinauswill :D Habe aber immer versucht, mit ihr im Gespräch zu bleiben.

    3.2 Personal/Projekt
    Es übernahm die 2. Prüferin. Ihre Fragen drehten sich ums Thema Personal/Team/Teamführung/Projekt.
    Ein paar Fragen, an die ich mich erinnere:

    • Wie definieren Sie Team?
    • Welche Vorteile bietet Teamarbeit?
    • Welchen Führungsstil benutzen Sie?
    • Nach wem sind diese Führungsstile benannt?
    • Welche kennen Sie noch?
    • Was macht ein Projekt aus?



    3.3 Ausbildung
    Zum Abschluss Prüferin 3, ihre Fragen drehten sich ums Thema Ausbildung:

    • Wo findet man Bewerber?
    • Wie läuft der Bewerbungsprozess ab?
    • Wann ist ein Ausbildungsvertrag geschlossen?
    • Auf was muss man bei Minderjährigen achten?
    • Fragen zur ärztliche Erstuntersuchung
    • Was tun bei einem Azubi mit Lernschwierigkeiten?
    • Was tun bei einem "aufmüpfigen" Azubi?
    • Daraufhin die Überleitung zum Thema Feedback
    • Welche Lehrmethode nutzen Sie beim Thema XY, welche würden Sie gar nicht nehmen?


    4. Besprechung
    Nach dem letzten Frageblock durfte ich meine Sachen wieder zusammenpacken und musste den Raum verlassen, damit sich die Prüferinnen über mein Bestehen oder nicht Bestehen absprechen konnten ;)

    5. Verkündung
    Nach ein paar Minuten (10 vielleicht?) durfte ich wieder zurück in den Prüfungsraum - da kam dann auch schon das "Wir dürfen Sie beglückwünschen zum Bestehen der Prüfung" oder so ähnlich, der Rest ging bei mir total unter, weil ich mich so gefreut hab :D
    Ich bekam nur die mündliche Bestätigung, keinen Zettel.

    tl,dr:
    Ich war nervös, hatte einen Blackout, hab's aber trotzdem geschafft!

    Soviel dazu ;)

    Viele Grüße

    Eva
  • Hallo liebe Eva,

    vielen Dank für die Information zum Ablauf der mündlichen Prüfung. Ich mache den Fachwirt für Büro und Projektorganisation auch und habe meine schriftliche Prüfung im Februar. Wir werden von dem Bildungsträger sehr allein gelassen was die mündliche Prüfung betrifft und wissen auch nicht so recht, wie das alles abläuft und was verlangt wird... Das fängt schon bei dem Thema für die mündliche an.

    Ich würde mich freuen, wenn wir uns mal austauschen könnten.

    Liebe Grüße

    Meike
  • EvaMUC schrieb:

    Hallo zusammen,

    ich war hier lange "stille Mitleserin" und bin oft über die Frage gestolpert, wie denn die mündliche Prüfung abliefe, Inhalte, etc.
    Auch in unserem Kurs war das immer wieder Thema.
    Bei mir ist es erst ein paar Tage her ;) Und vielleicht hilft ja mein Erfahrungsbericht anderen weiter.
    Achtung! Mein Prüfungsablauf/die Fragestellung ist nur ein Beispiel. Jede IHK gestaltet den Ablauf etwas anders. Deswegen ist meine Erfahrung nicht allgemeingültig!

    1. Begrüßung
    Erstmal wurde ich in den Prüfungsraum gebeten. Dort erwarteten mich 4 Prüferinnen. Die Atmosphäre war herzlich und freundlich, was mich ein wenig beruhigte (hallo Nervosität!). Ich musste erstmal beantworten, ob ich mich gesundheitlich in der Lage sehe, die Prüfung anzutreten - das kennt man ja von den schriftlichen Prüfungen ;)
    Danach durfte ich mit dem Aufbau meiner Präsentation beginnen. Es war alles vorhanden - Beamer, Flipchart, Pinnwand für Plakate (das waren auch die 3 Medien, die ich für meine Präsentation benötigte). Danach fragten mich die Prüferinnen nach meinem Handout, und dann ging es auch schon los.

    2. Präsentation
    Laut IHK heißt es, dass die Präsentation 10 Minuten nicht überschreiten darf. Ich habe genau 10 Minuten gebraucht ;) Die Prüfer haben zugehört, in Unterlagen geblättert und sich dabei Notizen gemacht. Die Zeit ging schnell um!

    3. Fragerunden
    3.1 Zur Präsentation
    Ich durfte mich nach dem Präsentieren wieder setzen. In dem Moment stieg auch wieder meine Nervosität ;) Dann begann die 1. Prüferin mit ihrem "Frageblock". Sie bezog sich auf meine Präsentation bzw. mein Handlungsfeld, das ich neben Ausbildung gewählt hatte. Blöd: Ich kam mit der Fragestellung nicht zurecht und hatte einen Blackout - ich wusste nicht, worauf die Prüferin hinauswill :D Habe aber immer versucht, mit ihr im Gespräch zu bleiben.

    3.2 Personal/Projekt
    Es übernahm die 2. Prüferin. Ihre Fragen drehten sich ums Thema Personal/Team/Teamführung/Projekt.
    Ein paar Fragen, an die ich mich erinnere:

    • Wie definieren Sie Team?
    • Welche Vorteile bietet Teamarbeit?
    • Welchen Führungsstil benutzen Sie?
    • Nach wem sind diese Führungsstile benannt?
    • Welche kennen Sie noch?
    • Was macht ein Projekt aus?



    3.3 Ausbildung
    Zum Abschluss Prüferin 3, ihre Fragen drehten sich ums Thema Ausbildung:

    • Wo findet man Bewerber?
    • Wie läuft der Bewerbungsprozess ab?
    • Wann ist ein Ausbildungsvertrag geschlossen?
    • Auf was muss man bei Minderjährigen achten?
    • Fragen zur ärztliche Erstuntersuchung
    • Was tun bei einem Azubi mit Lernschwierigkeiten?
    • Was tun bei einem "aufmüpfigen" Azubi?
    • Daraufhin die Überleitung zum Thema Feedback
    • Welche Lehrmethode nutzen Sie beim Thema XY, welche würden Sie gar nicht nehmen?


    4. Besprechung
    Nach dem letzten Frageblock durfte ich meine Sachen wieder zusammenpacken und musste den Raum verlassen, damit sich die Prüferinnen über mein Bestehen oder nicht Bestehen absprechen konnten ;)

    5. Verkündung
    Nach ein paar Minuten (10 vielleicht?) durfte ich wieder zurück in den Prüfungsraum - da kam dann auch schon das "Wir dürfen Sie beglückwünschen zum Bestehen der Prüfung" oder so ähnlich, der Rest ging bei mir total unter, weil ich mich so gefreut hab :D
    Ich bekam nur die mündliche Bestätigung, keinen Zettel.

    tl,dr:
    Ich war nervös, hatte einen Blackout, hab's aber trotzdem geschafft!

    Soviel dazu ;)

    Viele Grüße

    Eva
    Hallo Eva,

    Ich finde es super das du was zu der Mündlichenprüfug geschriebenhas und das du dich auch noch an so viele Fragen erinnern kannst. Wir wurden jetzt von zwei Lehrern im Stich gelassen und das auch noch kurz vor den Prüfungen. Können wir PN :)
  • Hallo Eva,

    ich habe gerade Deinen tollen ausführlichen Bericht über die mündliche Prüfung gelesen - wir haben jetzt im Februar die schriftliche Prüfung und wir fragen uns, was in der Herbstprüfung alles abgefragt wurde... vor allem Kennzahlen usw. lässt unsere Nervosität steigen ... könntest du uns sagen, was ungefähr alles dran kam? Wir alle wären Dir sehr dankbar!
    Viele liebe Grüße - Anni
  • Neu

    Servus :)

    Ja, gute Frage, was kam bei der Schriftlichen eigentlich alles dran :D
    Ich kann mich ehrlich gesagt kaum noch dran erinnern...
    Alles bitte ohne Gewehr, da habe ich ein Hirn wie ein Sieb.

    Ausgangssituation: Vater möchte Sohn in die Geschäftsführung (war es eine GmbH?! Weiß ich nicht mehr) mit aufnehmen/der Junior soll später mal die Geschäfte übernehmen.
    - Es ging um das Thema Vision/Mission des Unternehmens
    - Es sollte ein "Werbeslogan" für das Unternehmen gefunden werden.
    - Entwicklung des Anteils an weiblichen Bewerbern/Mitarbeitern (?) sollte grafisch dargestellt werden
    - Raumorienterte/zeitorienterte/sachlich orientierte Ablauforganisation
    - Eigenkapitalrentabilität ausrechen, glaube ich

    Sorry, das ist mittlerweile zu lange her, als dass ich mich richtig dran erinnern könnten :D
    Was ich aber sicher noch weiß:
    - Es musste kaum gerechnet werden, es waren nur 2 Kennzahlen
    - Es war keine einzige Aufgabe mit direktem Gesetzesbezug.
    Trotzdem würde ich IMMER die relevanten und aktuellen Gesetzbände mitnehmen!!

    Fazit:
    Ich kann mich echt schlecht erinnern, ist auch schon fast 5 Monate her :D
    ABER: Der Anteil an "Rechenaufgaben"/Kennzahlen variiert auch immer etwas von Prüfung zu Prüfung. Wir hatten z. B. fast gar nichts zum Rechnen dabei, in anderen Prüfungen war das deutlich anders..
    Genauso wie es bei den alten Prüfungen oft Aufgaben mit Gesetzbezug gab. Dieses Mal gar nicht (oder ich hab's nicht geschnallt ;) )

    Viel Erfolg!! Ihr schafft das!

    Eva