Fachgespräch...

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  • Fachgespräch...

    Welche Hilfsmittel sind zu benutzen? Also kann ich meine Gesetzbücher mitnehmen? Oder komm ich in einen nackten Raum und muss mir ohne alles irgendwie eine Präsentation zusammenbasteln?

    Was wenn ich, wie in der schriftlichen zu der Frage echt garnix weis? Kann ja nicht 20 Minuten nach einer Antwort grübeln und im Stehgreif dann was Präsentieren. Was mach ich dann?

    Was ist wenn man mich fragt und ich dann nichts weis. Wie soll ich da aggieren? Umherschwafeln oder sagen: "Dieser Punkt ist mir gerade entfallen, aber in Bezug auf xyz könnte eine mögliche Antwort so aussehen......"

    Hab irgendwie Angst das ich garnix weiss und dann da auf "zu mache" und nix mehr geht...........

    Wie ist das, wenn ich da durchfalle? Muss ich auch die HQ nochmal schreiben? Wie ist denn die Statistik zum Durchfallen im Fachgespräch? Oder muss man da schon ganz "blöd drauf sein" um hier durchzufallen? Helfen die dort etwas? Ich mein normal wenn ich ein Präsentation mache bereite ich die ewig vor und such mir alles zusammen und trainiere trocken bis sogar der Satzbau stimmt. Hier nun hat man kaum Zeit und soll alles im Kopf haben und was daraus zusammenstückeln, stell ich mir so schwer vor.

    Hab echt Angst die letzte Hürde zu verpeilen weil ich die als Schwerste ansehe...
  • Zu Hilfsmitteln und Präsentationsmedien frage bitte Deine IHK, wenn es im Einladungsschreiben nicht erwähnt ist.
    Ob Du bei den Themen, wie man sie bisher kennt, allerdings zwingend Gesetzestexte brauchst, ist eher fraglich.

    Für ein "Problemthema" hat Reinhard Fresow in seinem Buch "Präsentationspraxis für Wirtschaftsfachwirte" einen Plan B beschrieben, schau da mal 'rein.

    Es erwartet nach 30 Minuten niemand eine perfekte und vollständige Ausarbeitung des Themas von Dir. Greif Dir evtl. 3-4 wichtige Punkte heraus, falls Dir die Zeit zu knapp ist. Mit ein paar Mal üben wird das schon.

    Wenn Du nicht gerade mit 50 Wackelpunkten in das Fachgespräch gehst, wird Dir zu den meisten Fragen schon was einfallen.

    Viel Erfolg.
  • Hallo Reinhard oder auch an all die Anderen die kurz vor der Präsentation stehen, (Habe meinen Termin am 19.01). Meine Frage ist, ob während der Präsentation von dem Ausschuss schon Fragen gestellt werden, oder ob sie sich Notizen machen, und nachdem man mit seinem Vortrag fertig ist, die jeweiligen Fragen zur Präsentation stellen? Das war mir jetzt noch nicht ganz klar...Vielen Dank :)
  • Normalerweise kommt erst die Präsentation und hinterher die Fragerei.

    Zwischenfragen während der Präsentation habe ich nur marginal erlebt (ich wurde gebeten, eine unklare bzw. mißverständliche Aussage zu präzisieren).

    Während der Präsentation hatte ich versucht, Mimik und Gestik der Prüfer zu deuten, um herauszulesen, ob ich noch auf dem richtigen Weg war. Das hat aber rückblickend nichts gebracht; auch wenn die Herrschaften zwischendurch ein desinteressiertes oder kritisches Gesicht machten, so hatten sie - wie sich im anschließenden Gespräch zeigte - doch sehr genau zugehört, und das Prüfungsergebnis war erheblich besser, als es die Gesichter (Pokerfaces?) vermuten ließen.
  • Hallo Tomate,
    vielen Dank für Deine Info :) .
    Ich übe derzeit täglich mit Partner und Kamera :), und das war mehr oder weniger eine Frage die uns gestern in den Sinn gekommen ist, ob es zwischendurch Fragen gibt oder eben erst am Ende der Vorstellung. Mein derzeitiges Problem ist, das ich mich mehr auf das korrekte vortragen konzentriere, als auf meine Aufgabenstellung. Ich versuche auf meine Mimik, Blickkontakt, Körperhaltung, etc. zu achten, komme dann aber immer wieder ins Schleudern was das Thema betrifft. Bin eben ein Laie, und beruflich habe ich das Präsentieren noch nicht benötigt :/. Wird schon irgendwie schiefgehen :)...Du hast es schon geschafft, da kannst du echt stolz darauf sein. Das mit dem Pokerface bei den Prüfern habe ich mir schon fast denken können.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Nosferatu ()

  • Hallo zusammen,

    kann mir jemand sagen, wie ausführlich die eigene Vorstellung sein sollte? Bzw. was soll alles erwähnt werden? Name, Alter, Betrieb, Tätigkeiten in dem Betrieb?

    Weiß nicht so richtig, wie ich meine Präsentation beginnen soll. Für Tipps bin ich dankbar...
    Hab total Schiss, diesen letzten Schritt nun nicht mehr erfolgreich zu absolvieren.

    Viele Grüße,
    löli
  • Die Ausgangsfrage hat Tomate ja schon beantwortet :thumbup:
    Zum Thema gleichzeitig den Prüfern zugewandt zu sein UND bei Thema / Gliederung nicht den Faden zu verlieren, hat mir gerade eine Kursteilmnehmerin in ihrem Bericht u.a. folgendes geschrieben:
    "Die Präsentation ist trotz des Themas nicht so gut geglückt, obwohl ich das Präsentieren mit den Moderationskarten noch kräftig geübt habe. Das Anpinnen der Moderationskarten dauerte unendlich lange - das hatte ich vorher leider nicht geübt und nicht bedacht. So entstanden lange Pausen und das Gefühl, ich würde alles ablesen ...Hätte ich noch mal die Chance, würde ich die Gliederung erneut auf dem Flipchart vornehmen und diese in Richtung Prüfer drehen und ein weiteres Flipchart mit Stichworten für mich in meine Richtung."
    Ist vielleicht eine gute Idee, wenn die Zeit dafür reicht!
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  • löli587 schrieb:

    kann mir jemand sagen, wie ausführlich die eigene Vorstellung sein sollte?


    Ich habe dazu fast gar nichts gesagt, obwohl ich auch weiß, daß es gegenteilige Empfehlungen gibt, in denen es heißt, man solle neben Name und Alter auch noch den Arbeitgeber und die dortige Position/Tätigkeit nennen.

    Weiß nicht so richtig, wie ich meine Präsentation beginnen soll. Für Tipps bin ich dankbar...


    Ich habe mich nur ganz kurz vorgestellt (Name, Alter) und dann gesagt, daß ich nun gerne in die Rolle gemäß der Aufgabenstellung wechseln würde, wobei ich mir vorstelle, daß die Prüfer ebenfalls zum fiktiven Unternehmen aus der Aufgabe gehören und ein betriebsinternes Komitee darstellen, das ich überzeugen müsse. Ob das so in Ordnung sei? Dagegen hatte niemand etwas, und während der Präsentation bin ich dann auch in dieser Rolle geblieben.

    Hab total Schiss, diesen letzten Schritt nun nicht mehr erfolgreich zu absolvieren


    Das kenne ich ;)

    Etwas Fremdwerbung: Reinhard hat als Hilfe zum Überspringen der letzten Hürde ein nettes Büchlein geschrieben: "Wirtschaftsfachwirte - Präsentation und Fachgespräch". Ich fand das recht hilfreich. Darin sind auch Beispielaufgaben enthalten, deren grobes Durchlesen mir schon nützlich war: Solange ich bei irgendeiner Aufgabe noch nicht sofort irgendeinen ersten Lösungsgedanken im Kopf hatte, wußte ich, daß noch etwas zu tun war.
  • Nosferatu schrieb:

    mich mehr auf das korrekte vortragen konzentriere, als auf meine Aufgabenstellung


    Übung macht den Meister ;)

    Zwar kann ich nur von meiner eigenen Erfahrung sprechen, aber ich bin da ohne große Show ausgekommen. Nur ein Präsentationsmedium (Overheadfolien); für mehr hätte die Vorbereitungszeit bei mir nicht mehr gereicht.

    Zwischendrin hatte ich mit Sicherheit auch 1-2 Sätze, an deren Ende ich nicht mehr wußte, womit ich überhaupt angefangen hatte...

    Was wohl ganz gut anzukommen scheint, ist wirklich, wenn man frei, klar, und in Richtung der Prüfer (statt zur Wand oder zum Projektor) spricht. Wenn der Gesamteindruck stimmt, dann scheint eine kleine Haspelei nicht weiter schlimm zu sein.

    Du hast es schon geschafft, da kannst du echt stolz darauf sein.


    Oh, danke. Zu allererst war ich, offen gesagt, extrem erleichtert... ;)
  • Zum Thema gleichzeitig den Prüfern zugewandt zu sein UND bei Thema / Gliederung nicht den Faden zu verlieren, hat mir gerade eine Kursteilmnehmerin in ihrem Bericht u.a. folgendes geschrieben:
    "Die Präsentation ist trotz des Themas nicht so gut geglückt, obwohl ich das Präsentieren mit den Moderationskarten noch kräftig geübt habe. Das Anpinnen der Moderationskarten dauerte unendlich lange - das hatte ich vorher leider nicht geübt und nicht bedacht. So entstanden lange Pausen und das Gefühl, ich würde alles ablesen ...Hätte ich noch mal die Chance, würde ich die Gliederung erneut auf dem Flipchart vornehmen und diese in Richtung Prüfer drehen und ein weiteres Flipchart mit Stichworten für mich in meine Richtung."
    Ist vielleicht eine gute Idee, wenn die Zeit dafür reicht!


    Reinhard: Vielen Dank für die Nachricht :). Ich habe mir es auch schon gedacht das, dass anheften von den Moderationskarten wohl eine Schwierigkeit darstellen könnte. Weil sie eben nicht richtig angesteckt werden oder runterfallen etc. Weil man so nervös ist...Zwei Flipcharts sind wohl eine gute Alternative, hoffe nur es stehen dort auch zwei bereit...Das Buch "Wirtschaftsfachwirte - Präsentationen und Fachgespräch" habe ich bereits schon seit Anfang meines Studiums. Habe es zu dem zweiten Prüfungsteil dann ausgepackt und gelesen, jetzt ist es mein ständiger Begleiter :)