Erst Wifa, jetzt Betriebswirt?

  • garfield1975 schrieb:

    Die hier : akademie-handel.de/fileadmin/u…Wuerzburg_20140729_nn.pdf sind da anderer Meinung.
    Naja, nur weil die das in ihrer Eigenwerbung gerne so darstellen ist das nicht richtig. Da fährt die IHK die gleiche Schiene wie mit dem Bachelor Professional. Einfach unrichtiges wiederholen bis man es selbst glaubt.


    Tomate schrieb:

    Und hier noch die aktuelle Liste der zugeordneten Qualifikationen:

    dqr.de/media/content/Liste_der…lifikationen_01082015.pdf
    Danke Tomate, im offiziellen DQR ist also der Betriebswirt auf Stufe 6.


    garfield1975 schrieb:

    Das stimmt so nicht ganz; es gibt/gab Zulassungen für ein anschließendes Masterstudium; z.B. hier : ihk-weiterbildung.de/bildungsa…fung/masterstudiengaenge/ ,
    Soll das ein Witz sein? Ein einziger von der IHK bewerbener ausländischer Studiengang? Man sollte doch eher darauf achten was die Regel ist anstatt komische einzelne Ausnahmen zu finden. Das gleiche gilt für Bachelorstudiengänge. Gleichwertigkeit wird nicht durch Ausnahmen, sondern durch generelle Akzeptanz durch Unis belegt.


    garfield1975 schrieb:

    Wegen dem gehobenen Dienst : Ich will jetzt nicht unken; aber das letzte, was mir einfallen würde ist, mich beim Staat zu bewerben.
    Da hast du meinen Punkt komplett verfehlt. Ich wollte folgendes illustrieren: Mit dieser Praxis von Bachelor = gehobener Dienst und Berufliche Weiterbildung = mittlerer Dienst sagt der Staat ganz klar, dass er diese Qualifikationen nur als gleichwertig sieht, wenn es um ein Blatt Papier wie dem DQR geht (das nicht viel Wert ist, ausser das man nette Reden als Politiker über die Weiterbildung halten kann). Wenn es dann aber um den realen Wert der Weiterbildung geht, dann sagen die gleichen Leute (Politik und Gewerkschaften) mittels Tarifvertrag, dass diese eben nicht gleichwertig sind.
  • Worüber streitet ihr euch denn gerade?

    Keine Ahnung wen der DQR Rahmen interessiert...

    der Betriebswirt IHK hat was den "Aufbau" angeht eigentlich mit nem MBA/Masterprogramm eigentlich ziemlich viel gemeinsam. - Ein Master nach dem Betriebswirt IHK ist zwar vielfach möglich, aber eigentlich ist das Unsinn. Das "Akademische" Zeug was einem fehlt findet sich wenn dann im Bachelor.


    Das es kein Akademischer Abschluss ist, das ist auch nix neues. Wenn man unbedingt einen anstrebt/haben will weil er nen Zettel zum bewerben braucht kann man nach dem Fachwirt gleich zu den bekannten Adressen gehen und weitermachen. Ob man das will oder muss das ist ne ganz andere Frage.

    Selbstzitat:

    Ich würde/werde auch erst den Betriebswirt IHK nach dem Fachwirt anstreben, erstmal ist das Ziel näher in Reichweite als wenn man sich volle 3-4 Jahre hinsetzen soll, zweitens finde ich die meisten (nicht alle) BWL Fernstudiengänge je mehr man die sich im Detail ansieht doch recht unattraktiv.
    Konzeptionierung völlig Praxisfern (Auch wenn es sicher interessant ist zu lernen 2 verschiedene Dinge auf 2000 verschiedene Arten zu tun) bei den staatlichen Angeboten riesige Stoffmengen für einzelne Klausuren, bitte schön den Wortlaut auswendig lernen den der Prof sehen will...

    Versuch dich mal über "Fachthemen" mit BWL Studenten und Absolventen zu unterhalten. Da braucht man sich über das was die in den Betrieben machen auch nicht mehr wundern.

    Bei der IHK ist auch nicht alles Gold was glänzt von der Organisation her, aber was die Inhalte angeht ist das so konzeptioniert das man damit was auch "im realen Leben" anfangen kann, und aufgrund der Kompaktheit ist für theoretische Aufblähungen und Ideologie oder die Marotten einzelner Lehrkräfte einfach kein Platz.

    Wirtschaftsfachwirt bestanden 03/16
    Ausbildereignungsprüfung bestanden 07/16

    Meister für Schutz und Sicherheit 05/17
  • Hallo!

    Der Geprüfte Betriebswirt ist im DQR nicht einsortiert. Der DIHK hat sich hier verrannt.

    Zu Deiner Ansicht, Timeburner: "der Betriebswirt IHK hat was den "Aufbau" angeht eigentlich mit nem MBA/Masterprogramm eigentlich ziemlich viel gemeinsam."

    Ich bilde sowohl Geprüfte Betriebswirte als auch Master (an einer seriösen Einrichtung) aus. Die Unterschiede sind groß.


    "Das "Akademische" Zeug was einem fehlt findet sich wenn dann im Bachelor."

    Dazu möchte ich nur sagen: sicherlich nicht.

    LG
    -Tim
  • Titelmissbrauch schrieb:

    Soll das ein Witz sein? Ein einziger von der IHK bewerbener ausländischer Studiengang? Man sollte doch eher darauf achten was die Regel ist anstatt komische einzelne Ausnahmen zu finden. Das gleiche gilt für Bachelorstudiengänge. Gleichwertigkeit wird nicht durch Ausnahmen, sondern durch generelle Akzeptanz durch Unis belegt.
    Nein, soll kein Witz sein, gibt es noch häufiger; z.B. hier : afum.de/Betriebswirt-MBA.aspx oder da : hs-koblenz.de/rac/fachbereiche…ienprogramm/schwerpunkte/ oder dort : gsrn.de/mba-master-programme/mba-business-administration/ Da sind jetzt auf die schnelle 2 Hochschulen vertreten mit akkreditierten Studiengänge und das Spielchen könnte ich den ganzen Abend weiter machen.

    Die FOM und die TAW sind, genau wie die Fernuni Hagen anerkannte Einrichtungen welche akkreditierte Studiengänge anbieten und diverse, sehr namenhafte Unternehmen als Kunden haben; somit gelten diese anerkannten Abschlüsse auch für Bachelor. Der Bachelor-Grad darf nicht um einen fachlichen Zusatz oder einen Hinweis auf die Art der Bildungseinrichtung ergänzt werden, die den Bachelor-Grad verliehen hat (z. B.: (FH) oder (Univ.)). Der Grund dafür ist, dass es keine für die Hochschulart spezifisch unterschiedlichen Vorgaben (z. B. Dauer des Studiums) gibt und alle Hochschulen denselben Akkreditierungsanforderungen unterliege; genau dadurch wird die Gleichwertigkeit belegt. Da kannst du versuchen, noch so polemisch rüberzukommen; die Gleichwertigkeit wird nicht durch deine persönliche Meinung bestimmt.

    Titelmissbrauch schrieb:

    Da hast du meinen Punkt komplett verfehlt. Ich wollte folgendes illustrieren: Mit dieser Praxis von Bachelor = gehobener Dienst und Berufliche Weiterbildung = mittlerer Dienst sagt der Staat ganz klar, dass er diese Qualifikationen nur als gleichwertig sieht, wenn es um ein Blatt Papier wie dem DQR geht (das nicht viel Wert ist, ausser das man nette Reden als Politiker über die Weiterbildung halten kann). Wenn es dann aber um den realen Wert der Weiterbildung geht, dann sagen die gleichen Leute (Politik und Gewerkschaften) mittels Tarifvertrag, dass diese eben nicht gleichwertig sind.
    Den Punkt habe ich schon ganz gut getroffen; nur weil der Staat meint, so zu arbeiten, heißt das noch lange nicht, dass das, was er macht auch richtig oder gut ist. Der Staat vergibt öffentliche Aufträge grundsätzlich an den billigsten Anbieter; wie das aussieht, kannst du an der maroden, staatlichen Infrastruktur sehen... welches Personal Vater Staat beschäftigt, sieht man ja auch an der mit vielen Nullen versehenen Steuerverschwendung von Staatsangestellten.

    Titelmissbrauch schrieb:

    Naja, nur weil die das in ihrer Eigenwerbung gerne so darstellen ist das nicht richtig. Da fährt die IHK die gleiche Schiene wie mit dem Bachelor Professional. Einfach unrichtiges wiederholen bis man es selbst glaubt.
    Ihre Quellen haben Sie ja offengelegt.

    Titelmissbrauch schrieb:

    Danke Tomate, im offiziellen DQR ist also der Betriebswirt auf Stufe 6.
    ...ist der staatlich geprüfte Betriebswirt. Das Bild von Tomate hast du wohl nicht wahrgenommen. Naja, nur weil du dir das in deiner Weltanschauung gerne so darstellst, ist das nicht richtig (Sorry, war dann doch zu verlockend...).

    TK schrieb:

    Der Geprüfte Betriebswirt ist im DQR nicht einsortiert. Der DIHK hat sich hier verrannt.
    Was ich zuletzt mal gehört habe ist, dass ein Vorschlag gemacht wurde und darüber noch beschieden werden soll; wenn man dem Internet glauben will, so sagen einige, ist schon so und andere sagen ist noch nicht so. Das die beim Akademikerhaufen des DQR durchgesetzt haben, dass der Bachelor gleichwertig zum Fachwirt ist, ist so schon erstaunlich. Beim Master zum Betriebswirt werden sich die mitsprechenden Akademiker sicherlich schwerer tun.

    Das erinnert mich irgendwie an die Werbung "mein Haus, mein Auto, mein Boot" oder an Charlie Chaplin und die "fliegenden Panzer".

    Ich glaube die Meister-/Bachelordiskussion hatten wir ja schon, so dass ich glaube, nicht vertiefen zu müssen, in wieweit der eine oder andere einschätzt, was denn nun toller ist.

    LG
    Garfield
    gepr. Betriebswirt (IHK)
    B.A. Business Administration

    "Erfolgreiche Menschen sind erfolgreich, weil sie das tun, was andere Menschen nicht tun (Henry Ford)."
    "Natürlich darf man auch mal hinfallen im Leben. Aber niemals liegen bleiben. (Werner Otto)"

    Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von garfield1975 ()

  • Ich bilde sowohl Geprüfte Betriebswirte als auch Master (an einer seriösen Einrichtung) aus. Die Unterschiede sind groß.

    Und alles wo Master draufsteht ist dasselbe und das gleiche... Nicht wahr? ;)

    Ich beziehe mich jetzt auf nicht konsekutive MBA Programme mit 60 ECTS.

    Führe die Unterschiede aber bitte mal genauer aus was die Themen/Module angeht und um was für nen Master es sich genau handelt, das interessiert sicher auch andere.

    Wirtschaftsfachwirt bestanden 03/16
    Ausbildereignungsprüfung bestanden 07/16

    Meister für Schutz und Sicherheit 05/17
  • Diese immer wiederkehrende Diskussion. Ich muss einmal von folgender Erfahrung erzählen:

    Mein Arbeitskollege, der eine Stufe über mehr steht ist Master und Bachelor in Betriebswirtschaft. Ich bin Handelsfachwirt und angehender Betriebswirt (IHK).
    Wenn wir uns über das Unternehmen unterhalten, über betriebswirtschaftliche Themen austauschen, unsere Leistungen und Ansichten vergleichen, muss ich ehrlich sagen nimmt sich in der Praxis nun wirklich nichts. Dazu hatte er gute bis sehr gute Noten (ich hatte keine guten!). Mir geht es nicht darum zu sagen, wie super toll ich bin, sondern um die praktische Relevanz. Er fühlt sich nicht wirklich fähiger an als ich, das mag vielleicht auch daran liegen weil ich seit 2,5 Jahren schon im Lernstoff bin und er seit einen Jahr schon fertig ist.

    Dazu kommt, dass wenn man sich die Gehaltsstatistiken anschaut, Betriebswirt IHK und Master in Betriebswirtschaft ähnlich viel verdienen, im Durchschnitt.
    Auch der Handelsfachwirt, oder noch besser den Wirtschaftsfachwirt ist im Gehaltsvergleich nicht weit vom Bachelor entfernt. Nur die akademischen Grade neigen oft anscheinend dazu in höheren Alter meist mehr zu verdienen. Was ich damit sagen möchte: Die Arbeitswelt scheint die Wertigkeit der verschiedenen Abschlüsse auch auf recht ähnlichen Niveau zu entlohnen. gehaltsvergleich.com/gehalt/search

    Und in der Praxis entscheidet nicht wirklich das was ich bin, sondern was ich kann. Und das ist selbst im titelgeilen Österreich so (arbeite in Salzburg, wohne in Deutschland, Freilassing).
    Denn in Österreich gehört es zum guten Ton, jeden mit Magister oder Herr Ingenieur anzusprechen. Wenn man aber zum Vorstellungsgespräch geht, möchte in Wahrheit auch nur jeder wissen was Du kannst. Und meine ganz ehrliche Meinung: Jemand der sich nur auf seinen Titel berufen kann, muss, will, wird auch nicht sonderlich erfolgreich oder gut sein in seiner Sache. In der richtigen Welt gibt es mehr als genug Gelegenheiten, sich durch gute Leistungen zu beweisen.
    Geprüfter Handelsfachwirt IHK

    Geprüfter Betriebswirt IHK in der Röhre, Prüfung Frühjahr 2017

    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von heisserTee ()

  • @TK wegen dem geprüften Betriebswirt hat das Bundesinstitut für Berufsbildung in 2015 folgendes empfohlen : bibb.de/dokumente/pdf/HA161.pdf

    Zitat :

    Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung empfiehlt dem Bundesministerium für Bildung und Forschung,
    sich die Zuordnungsempfehlungen zum DQR in Bezug auf die folgenden anerkannten Fortbildungsabschlüsse
    (Berufsbezeichnungen) zu eigen und zur Grundlage seines weiteren Vorgehens zu machen:
    Dem DQR-Niveau 7 sollen folgende Qualifikationen zugeordnet werden:

    Dem DQR-Niveau 7 sollen folgende Qualifikationen zugeordnet werden:
    – Geprüfter Technischer Betriebswirt/Geprüfte Technische Betriebswirtin (Erlassdatum 22. November 2004, BGBl. I
    S. 2907)
    – Geprüfter Berufspädagoge/Geprüfte Berufspädagogin (Erlassdatum 21. August 2009, BGBl. I S. 2927)
    – Geprüfter Betriebswirt/Geprüfte Betriebswirtin (Erlassdatum 12. Juli 2006, BGBl. I S. 1625)
    – Geprüfter Betriebswirt nach der Handwerksordnung/Geprüfte Betriebswirtin nach der Handwerksordnung (Erlassdatum
    13. März 2011, BGBl. I S. 511)

    Ich habe nur nie verfolgt, wie es weitergegangen ist.

    LG
    Garfield
    gepr. Betriebswirt (IHK)
    B.A. Business Administration

    "Erfolgreiche Menschen sind erfolgreich, weil sie das tun, was andere Menschen nicht tun (Henry Ford)."
    "Natürlich darf man auch mal hinfallen im Leben. Aber niemals liegen bleiben. (Werner Otto)"
  • garfield1975 schrieb:

    Titelmissbrauch schrieb:

    Soll das ein Witz sein? Ein einziger von der IHK bewerbener ausländischer Studiengang? Man sollte doch eher darauf achten was die Regel ist anstatt komische einzelne Ausnahmen zu finden. Das gleiche gilt für Bachelorstudiengänge. Gleichwertigkeit wird nicht durch Ausnahmen, sondern durch generelle Akzeptanz durch Unis belegt.
    Nein, soll kein Witz sein, gibt es noch häufiger; z.B. hier : afum.de/Betriebswirt-MBA.aspx oder da : hs-koblenz.de/rac/fachbereiche…ienprogramm/schwerpunkte/ oder dort : gsrn.de/mba-master-programme/mba-business-administration/ Da sind jetzt auf die schnelle 2 Hochschulen vertreten mit akkreditierten Studiengänge und das Spielchen könnte ich den ganzen Abend weiter machen.
    Die FOM und die TAW sind, genau wie die Fernuni Hagen anerkannte Einrichtungen welche akkreditierte Studiengänge anbieten und diverse, sehr namenhafte Unternehmen als Kunden haben; somit gelten diese anerkannten Abschlüsse auch für Bachelor. Der Bachelor-Grad darf nicht um einen fachlichen Zusatz oder einen Hinweis auf die Art der Bildungseinrichtung ergänzt werden, die den Bachelor-Grad verliehen hat (z. B.: (FH) oder (Univ.)). Der Grund dafür ist, dass es keine für die Hochschulart spezifisch unterschiedlichen Vorgaben (z. B. Dauer des Studiums) gibt und alle Hochschulen denselben Akkreditierungsanforderungen unterliege; genau dadurch wird die Gleichwertigkeit belegt. Da kannst du versuchen, noch so polemisch rüberzukommen; die Gleichwertigkeit wird nicht durch deine persönliche Meinung bestimmt.
    Ok, jetzt hast du also eine weitere private Schule mit Kooperation zum ausländischen Abschluss, eine FH die eine Zugangsprüfung und Berufstätigkeit nach dem Fachwirt o.ä. erwartet und eine private Schule, die im Ausnahmefall beruflich qualifizierte annimmt. Das einzige was die von dir genannten Anstalten gemeinsam haben ist, dass sie einen Haufen Geld verlangen.
    Wenn man dann mal in die Zulassungsordnungen der grossen, normalen FHs und Unis schaut, stellt man schnell fest, dass diese die beruflichen Weiterbildungen als Abitur-Ersatz anerkennen und nach einer Einzelfallprüfung eine Zulassung zu Bachelor-Studiengängen erlauben.
    Die beruflichen DQR6 Weiterbildungen werden keineswegs einem Bachelor gleichgesetzt und erlauben auch keinen Einstieg in den Master. Nur weil du hier ein paar komische Beispiele rausgesucht hast ist dein Argument nicht valide.

    garfield1975 schrieb:

    Der Bachelor-Grad darf nicht um einen fachlichen Zusatz oder einen Hinweis auf die Art der Bildungseinrichtung ergänzt werden, die den Bachelor-Grad verliehen hat (z. B.: (FH) oder (Univ.)). Der Grund dafür ist, dass es keine für die Hochschulart spezifisch unterschiedlichen Vorgaben (z. B. Dauer des Studiums) gibt und alle Hochschulen denselben Akkreditierungsanforderungen unterliege; genau dadurch wird die Gleichwertigkeit belegt. Da kannst du versuchen, noch so polemisch rüberzukommen; die Gleichwertigkeit wird nicht durch deine persönliche Meinung bestimmt.
    Keine Ahnung was das zur Sache tut.


    garfield1975 schrieb:

    Den Punkt habe ich schon ganz gut getroffen; nur weil der Staat meint, so zu arbeiten, heißt das noch lange nicht, dass das, was er macht auch richtig oder gut ist. Der Staat vergibt öffentliche Aufträge grundsätzlich an den billigsten Anbieter; wie das aussieht, kannst du an der maroden, staatlichen Infrastruktur sehen... welches Personal Vater Staat beschäftigt, sieht man ja auch an der mit vielen Nullen versehenen Steuerverschwendung von Staatsangestellten.
    Irrelevant. Mein Punkt besteht: Wenn der deutsche Staat Bachelor und Fachwirt/Betriebswirt als gleichwertig erachten würden, würde sich das auch im Tarifvertrag wiederspiegeln.


    garfield1975 schrieb:

    Das Bild von Tomate hast du wohl nicht wahrgenommen. Naja, nur weil du dir das in deiner Weltanschauung gerne so darstellst, ist das nicht richtig (Sorry, war dann doch zu verlockend...).
    Genau. Warum sollte ich ein Werbebild der IHK als Quelle akzeptieren, wenn im offiziellen DQR der Betriebswirt auf Stufe 6 ist?
  • Titelmissbrauch schrieb:

    Genau. Warum sollte ich ein Werbebild der IHK als Quelle akzeptieren, wenn im offiziellen DQR der Betriebswirt auf Stufe 6 ist?

    Der "Betriebswirt" steht im DQR nirgendwo. Das Wort allein ist als Berufsbezeichnung auch nicht geschützt; so darf sich jeder nennen.

    Auf Stufe 6 ist nicht der Abschluss des "Geprüften Betriebswirts", den die IHK vergibt, sondern der "Staatlich geprüfte Betriebswirt". Das ist ein Unterschied.

    Der "Geprüfte Betriebswirt" ist offiziell noch auf gar keiner Stufe und wird IHK-seitig auf Stufe 7 gesehen, weil er oberhalb der offiziell auf Stufe 6 stehenden Fachwirte und Fachkaufleute angesiedelt ist.