Prüfung 15. + 16. 09.2016

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  • shila schrieb:

    Hallo KaBe,

    danke für die Info. Trotzdem finde ich, bleiben einige Fragen offen. Wir sind das Thema im Rahmen der Vorbereitung auf die Prüfung nicht durchgegangen.
    Wenn es im Rahmenplan steht, hätte es doch unterricht werden müssen. Auch in den Skripten ist dazu wohl nichts in dem Umfang zu finden, wie es in der Prüfung gefordert war.
    Das ist ein Nachteil für uns, der berücksichtigt werden sollte.
    Zum Unterstrichenen: Da müsst Ihr den jeweiligen Bildungsträger auf seine Versäumnisse aufmerksam machen, dafür kann die Prüfung nichts.

    Auch der Verweis auf die Skripte ist kein Anhaltspunkt, da eine Lehrgangspflicht nicht besteht und man sich als Teilnehmer auch selbst mit Literatur versorgen muss. Sofern die Themen im Rahmenplan stehen, was sie offensichtlich tun, kann es in der Prüfung drankommen.

    Sorry, dass ich euch keine andere Auskunft - wohl gemerkt: aus meiner Sicht - geben kann. Ggf. sieht es ja der Aufgabenerstellungsausschuss wider Erwarten auch anders.

    Grüße
  • KaBe1983 schrieb:

    Auch der Verweis auf die Skripte ist kein Anhaltspunkt, da eine Lehrgangspflicht nicht besteht und man sich als Teilnehmer auch selbst mit Literatur versorgen muss. Sofern die Themen im Rahmenplan stehen, was sie offensichtlich tun, kann es in der Prüfung drankommen.
    Und genau das ist das Problem. Im Rahmenplan steht z.B. nichts von Inflationsberechnung. Unsere Dozenten haben sich an die IHK Skripte gehalten. Wie wohl in allen anderen Bundesländern. Und wenn alle Bundesländer das gleiche Problem haben, kann es nicht an den Dozenten liegen. Was meiner Meinung nach fehlt, ist die Information der Kammern an die Weiterbildungsträger, was genau in welchem Umfang gefordert ist. Und was das IHK Skript angeht, das ist - um es mal vorsichtig auszudrücken nicht ausreichend, um eine Prüfung zu bestehen. Unstrukturiert und keine vollständigen Informationen zu den Lehrinhalten.
    Die Weiterbildungsträger werden alle im Unklaren gelassen.

    Wie sollen wir da als Lernende Informationen beschaffen, wenn nicht eindeutig geklärt ist, was wir können müssen? Unser Fachwirt ist noch recht neu, so viele Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung gibt es noch nicht.

    KaBe, ich gebe Dir vollkommen Recht, wenn der Rahmenplan so gestaltet ist, dass er keine Unklarheiten zulässt und alle Informationen hergibt, dann müssten wir uns damit abfinden.
    Und wenn schon ein IHK Skript verkauft wird, dann sollte es alle notwendigen Informationen enthalten, um auch hier alle Eventualitäten abzudecken. Ist meine Meinung.
  • Troll-HH schrieb:

    KaBe1983 schrieb:

    Auch der Verweis auf die Skripte ist kein Anhaltspunkt, da eine Lehrgangspflicht nicht besteht und man sich als Teilnehmer auch selbst mit Literatur versorgen muss. Sofern die Themen im Rahmenplan stehen, was sie offensichtlich tun, kann es in der Prüfung drankommen.
    Und genau das ist das Problem. Im Rahmenplan steht z.B. nichts von Inflationsberechnung. Unsere Dozenten haben sich an die IHK Skripte gehalten (1). Wie wohl in allen anderen Bundesländern. Und wenn alle Bundesländer das gleiche Problem haben, kann es nicht an den Dozenten liegen. Was meiner Meinung nach fehlt, ist die Information der Kammern an die Weiterbildungsträger, was genau in welchem Umfang gefordert ist. (2) Und was das IHK Skript angeht, das ist - um es mal vorsichtig auszudrücken nicht ausreichend, um eine Prüfung zu bestehen. Unstrukturiert und keine vollständigen Informationen zu den Lehrinhalten.Die Weiterbildungsträger werden alle im Unklaren gelassen. (3)


    Wie sollen wir da als Lernende Informationen beschaffen, wenn nicht eindeutig geklärt ist, was wir können müssen? (4) Unser Fachwirt ist noch recht neu, so viele Möglichkeiten zur Informationsbeschaffung gibt es noch nicht.

    KaBe, ich gebe Dir vollkommen Recht, wenn der Rahmenplan so gestaltet ist, dass er keine Unklarheiten zulässt und alle Informationen hergibt, dann müssten wir uns damit abfinden.
    Und wenn schon ein IHK Skript verkauft wird, dann sollte es alle notwendigen Informationen enthalten, um auch hier alle Eventualitäten abzudecken. Ist meine Meinung.
    Zu 1.: Das IHK-Skript ist kein Argument, da die Skripte keine verpflichtende Lektüre sind und wenn da etwas nicht aufgeführt ist, dann hat das keine rechtsverbindlichen Folgen.

    Zu 2.: Diese Informationen gibt es und sind im Rahmenplan niedergeschrieben. Die Informationsbeschaffung ist Sache des Bildungsträgers sowie der Lehrgangsteilnehmer. Dass der Lehrgang zudem den Rahmenplan zu 100% vermitteln soll, weiß eigentlich auch jeder Bildungsträger aus den Erstgesprächen mit den jeweiligen Kammern.

    Zu 3.: siehe "Zu 1.:" sowie müssen die Weiterbildungsträger diese Textbände nicht kaufen, es ist ein Angebot der DIHK-Bildungs-GmbH, welche auch mit den einzelnen Kammern nichts zu tun hat.

    Zu 4.: Es ist eindeutig geklärt im Rahmenplan. Wie der Lehrgangsanbieter seinen Unterricht gestalten sollte, damit die Teilnehmer gut vorbereitet sind (wenn sie zu Hause noch immense Eigenarbeit mit investieren), ist im Rahmenplan festgehalten. Die Lernenden können sich den Rahmenplan kaufen und sehen anhand dessen, was gefordert werden kann.

    Ich meine das auch alles nicht böse, gebe dir nur die Erklärungen auf deine Äußerungen. Das IHK-Skript (Textband) kann nicht ausschließlich das Lehrmittel sein und das sollte auch dem Bildungsträger klar sein. Das ist deine Meinung und die steht dir auch zu, jedoch beansprucht der jeweilige Textband in keiner Weise die Vollständigkeit des Inhaltes gemäß Rahmenplan. Dass hier und dort Dinge nicht erwähnt sind, weil es eben auch kein vorgeschriebenes Lehrmittel ist und sich der Bildungsträger die Lehrmaterialien selbst zusammenstellen muss, ist leider bedauerlich aber nicht justiziabel.

    Auch hier ist der Rahmenplan der einzig stichhaltige Ansatzpunkt und dieser gibt in seinen Unterpunkten auch die Inflation wieder, wenn von Amortisationscontrolling die Rede ist, wo natürlich eine zukünftige Inflation von einem anständigen Kaufmann mit berücksichtigt werden muss.

    Viele Grüße

    KaBe
  • hallo shila,

    ich ich sehe das genau so. ist ja alles schön und gut was KaBe so schreibt. es kann nicht sein, das die Hälfte aller Bundesländer sich hier melden, und nirgends ist dieses Thema durchgenommen worden. Wir sprechen hier nicht von Einzelfällen!!
    wie kann es sein das kein Dozent und keine Lehrkraft dieses Thema durchnimmt. Wir sollen den Stoff selber lernen?? was soll das. wozu zahle ich ein Haufen Geld, für diese Fortbildung. Wir Prüflinge verlassen uns darauf, das wir gut auf die Prüfung vorbereitet werden. wir lernen und geben alles dafür, und dann heißt es, wir haben selber Schuld!!!
    Pech gehabt??

    das kann nicht sein.
    was passiert eigentlich wenn 50 % der gesammten Prüflinge die Aufgabe nicht lösen konnten?

    ich finde das alles sehr fragwürdig was hier passiert.... ?(
    Steffi ;)
  • Hallo Steffi,

    ich sehe das genauso wie Du. KaBes Darstellung ist mir zu einseitig. Der Bildungsträger hat versäumt, das Thema durchzunehmen im Unterricht. Und wir sollen jetzt dafür die Konsequenzen tragen. Fair finde ich das nicht. Hast Du Deinem Bildungsträger schon ein Feedback gegeben, dass das Thema nicht durchgenommen wurde? Wenn ja, wie haben die Verantwortlichen reagiert?

    Ich finde bei einer BERUFSBEGLEITENDEN Fortbildung ist das noch etwas anders als bei einer Vollzeitausbildung. Man verlässt sich noch mehr auf den Bildungsträger und ist natürlich dementsprechend abhängig.

    Ich finde auch, dass das so nicht sein darf, wie es bisher gelaufen ist (man wird mit allem allein gelassen und dann wird einem noch die Schuld gegeben).

    Ich vermute, dass einige durchfallen werden.
  • Ich habe mir jetzt den Ausbildungsrahmenplan bestellt. Wer Interesse hat:

    dihk-verlag.de/shop_ArtDtl.aspx?id=4020

    Die Frage ist nur, wo wir Übungsaufgaben zum Thema Amortisation mit Inflation herbekommen. Im Internet habe ich dazu in der Kombination nichts gefunden.

    @ KaBe: Hast Du einen Tipp?

    Vielleicht gibt es hier jemanden, der auch aus Hamburg ist und Lust hat, das versäumte Thema in der Gruppe durchzuarbeiten? Man könnte sich in der Bibliothek am HBF zum Lernen treffen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von shila ()

  • shila schrieb:

    Hallo Steffi,

    ich sehe das genauso wie Du. KaBes Darstellung ist mir zu einseitig. Der Bildungsträger hat versäumt, das Thema durchzunehmen im Unterricht. Und wir sollen jetzt dafür die Konsequenzen tragen. Fair finde ich das nicht.(1) Hast Du Deinem Bildungsträger schon ein Feedback gegeben, dass das Thema nicht durchgenommen wurde? Wenn ja, wie haben die Verantwortlichen reagiert?

    Ich finde bei einer BERUFSBEGLEITENDEN Fortbildung ist das noch etwas anders als bei einer Vollzeitausbildung. Man verlässt sich noch mehr auf den Bildungsträger und ist natürlich dementsprechend abhängig. (2)


    Ich finde auch, dass das so nicht sein darf, wie es bisher gelaufen ist (man wird mit allem allein gelassen und dann wird einem noch die Schuld gegeben).

    Ich vermute, dass einige durchfallen werden.
    Hallo,

    zu 1: das mag einseitig klingen, ist aber leider nunmal so.

    zu 2: Das ist genau der Fehler, den viele Weiterbildungsinteressierte machen - sich auf den Lehrgangsträger verlassen. Der Lehrgang bildet vielleicht 40% des Anteils, was für eine gute PRüfungsvorbereitung notwendig ist, den Rest gilt es selbst durchzuarbeiten. Auch hier klingt das dir vielleicht zu einseitig, ist aber auch so.

    Es gibt euch im Übrigen keiner die Schuld, aber die Themen stehen nun mal im Lehrplan und daher sind sie prüfungsrelevant. Egal, wie man die Sache dreht oder wendet. Aus eurer Sicht: LEIDER!

    Zu deiner zweiten Frage habe ich leider keinen Tipp, wo es solche Aufgaben gibt, aber vom Prinzip her lässt sich die Problematik mit der Inflation ganz einfach beschreiben:

    Die zukünftige Inflation ("Geld von heute ist morgen weniger wert") ist generell auf den betreffenden Zeitpunkt t0 abzuzinsen mit der entsprechenden Jahresanzahl und fließt dann als eine Art "Zins" mit in die Berechnung ein.

    Grüße

    KaBe
  • Ich kann hier Kabe nur zustimmen. Grundlage der Prüfung ist ausschließlich die Verordnung und der Rahmenplan und nicht die Lehrbücher oder die Unterrichtsinhalte der Weiterbildungsträger. Und man kann auf Grund des Rahmenplans eine Aufgabe mit diesen Inhalt durchaus begründen. Bei der Amortisation unter Berücksichtigung der Inflationsrate werden die Rückflüsse abgezinst, so wie Ihr es von der Kapitalwertmethode kennt. Wenn Du unter diesem Stichwort (dynamische Amortisationsrechnung Abzinsfaktor) suchst, findest Du auch Übungsaufgaben.

    In der Korrektur wird üblicherweise auch ein anspruchsvolles Niveau einer Aufgabe berücksichtigt und Teilpunkte großzügiger vergeben. Vielleicht wird die Klausur bei Euch nicht so schlecht ausfallen, wie Ihr das jetzt befürchtet.
  • Hallo Zusammen,

    Hat denn hier jemand von denen, die es berechnen können die Aufgabe vorliegen und könnte einfach in der Runde hier mal schreiben, wie der Lösungsweg gewesen wäre. Nach langer Recherche bin ich leider immer noch nicht schlauer, wie die Aufgabe denn überhaupt zu lösen gewesen wäre? In meiner Erinnerung stand da zum Thema Inflation nur, dass die Betriebskosten für die Gepäckanlage jährlich im Rahmen der Inflation um 2 % steigen.
    Das wäre nett.

    Danke und viele Grüße