Vorbereitung zum Wirtschaftsfachwirt September 2020

  • Hallo Zusammen,


    ich bin schon lange hier im Forum als Gast unterwegs, nun habe ich mich endlich mal registiert. :D


    Kurz zu mir:
    Ich bin 20 Jahre alt, wohne in Bayern und habe zum Februar meine Ausbildung zum Groß- und Außenhandelskaufmann abgeschlossen.
    Derzeit arbeite ich in einem mittelständigem Unternehmen als Industriekaufmann, seit Anfang Februar. (Das Unternehmen in der ich die Ausbildung abgeschlossen habe war sehr klein und ich wollte mich nach einem größeren umsehen)


    Gerne würde ich zum September 2020 den Wirtschaftsfachwirt berufsbegleitend beginnen, im Moment arbeite ich volle 40 Stunden.
    Bisher weis mein Chef von dieser Idee / Entscheidung noch nichts, da mein Vertrag zum Februar erst unbefristet ist. (schon Unterschrieben)
    Mein Vorschlag wäre mit den Stunden auf ca. 30 in der Woche runter zu fahren, um dann genug Zeit zum lernen neben der Arbeit habe.


    Leider gibt es im Unternehmen bisher keine zu besetzende Position für den Wirtschaftsfachwirt, was mich dennoch davon nicht abhalten soll diesen zu machen. (Es gäbe ja noch andere Unternehmen danach)


    Hat jemand Tipps für mich wie ich am besten das Gespräch mit der Geschäftsleitung suche, damit ich
    1. Überhaupt die Stunden herunterfahren darf, sowie 2. das Unternehmen mir den Wirtschaftsfachwirt auch bezahlt.


    Ebenso würde ich mich über Erfahrungen oder weitere Tipps hierzu freuen, wie ich mich am besten jetzt schon auf den Kurs vorbereiten kann.
    (Bücher, Skripte oder sonstiges).


    Vielen Dank für eure Hilfe & bis dahin! :)

  • Zu 1: Ich denke der WFW ist gut neben einem Vollzeitjob (40 Std.) zu schaffen. Ich mache z.B. seit 10/2018 bei der ILS den Fernkurs, welcher super läuft und ich konnte bei den WBQs auch ein sehr gutes Ergebnis erreichen. Ich denke gerade in deinem Alter ist das mehr als machbar.


    Zu 2: Das werden sie höchstens machen, wenn du auch was bieten kannst im Gegenzug. Zudem machst du dich ja dadurch auch abhängig. Ich würde den Aufstiegsbafög mitnehmen und den Rest selber zahlen, ist auch keine Riesensumme letztendlich.

  • Beitrag von DMMI ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • Hi,


    also Du hast gerade erst eine Entfristung bekommen und willst jetzt on-top eine Stunden Reduzierung haben? Wow...
    Kommt bestimmt super an wenn die potenziellen Führungskräfte von morgen Ihre Arbeitszeit reduzieren wollen nur weil sie eine Fortbildung machen wollen. :huh:?(


    Meiner persöhnlichen Meinung nach wird Dir eine Reduzierung der Stunden 0,0 bringen, außer mehr Freizeit in der man faul sein kann...


    Bei welchem der zahlreichen Anbieter möchtest Du den Kurs denn machen und in welcher Unterrichtsform?


    Ich würde Dir raten konkrete Pläne mit Deinem Chef zu besprechen, bzw. ihn mit einzubeziehen. Eine Stunden Reduzierung halte ich für ausgeschlossen aber evtl. kann Dein Chef auf andere Weise helfen. DU willst Dich weiterbilden, was ja auch in seinem Interesse ist. Also zeige ihm die Vorteile auf (Betriebswirtschaftliche Kenntnisse etc. pp.) und wie Du diese für das Unternehmen einsetzen willst/kannst.



    Gruß
    Daniel

  • Hallo,


    ich schließe mich meinen Vorrednern an. Ich würde die Stundenreduzierung nicht in Betracht ziehen. Deinem Chef wird das bestimmt auch nicht gefallen und ggf. auch nicht für die Weiterbildung zahlen....
    Der WFW ist neben einem Vollzeitjob gut machbar, ich würde dir einen Samstagskurs/Wochenendkurs empfehlen, dann hast du unter der Woche noch genug Zeit nach der Arbeit bisschen zu lernen.


    Ich mache aktuell auch den WFW und habe von meinem AG sogar 10 Tage Bildungsurlaub bekommen.
    Dein Chef hat bestimmt auch eine vernünftige Idee wie ihr das am besten umsetzen könnt. Ich an deiner Stelle würde ihm die Vorteile der Weiterbildung aufzeigen und ihm die Inhalte vorstellen, die du danach in deinem Bereich einsetzen kannst.


    Grüße

  • Vielen Dank für die ganzen Meinungen! :)


    Zu guter letzt... Habt ihr noch Buch empfehlungen bzw. irgendwelche Skripte mit denen man bereits im vorhinein lernen kann bzw. sich für jedes Fach ein gewisses basic Grundwissen aneignen kann.

  • Danke für die Rückmeldungen.


    Letzte Woche hatte ich das Gespräch mit meinem Chef und mir wird die Weiterbildung zu 50 % übernommen.


    Die Stundenreduzierung habe ich nun nicht angesprochen, da mein Chef bereits von einer Einarbeitung ins Controlling und in die Unternehmensprozesse während der Weiterbildung gesprochen hat, dies aber zuzüglich zu meiner jetzigen Arbeit.


    Nun mach ich mich langsam an die Bücher von Holger Stöhr und gehe den Rahmenplan durch, damit ich für den Lehrgangsstart im September eine Gewisse Grundbasis hab.


    Nochmals vielen Dank für die ganzen Tipps! Bis dahin :thumbsup: