„Frühjahrsprüfung 2020 Juni“

  • Hallo Antje,


    ich habe auch am 22.06. die WQ Prüfung geschrieben und mir ging es ebenfalls wie dir. Unternehmensführung war okay, Recht/Steuern zeitlich viiiiiielllll zu knapp und VWL/BWL und REWE eine Katastrophe. Da ich in REWE noch sehr unsicher und unflexibel bin, aber alle Themen im Standard ganz gut konnte, hat mich aber schon die geänderte Formelsammlung aus der Bahn geworfen. Die Aufgaben dann aber natürlich auch.

  • Hallo Antje,

    ich habe auch letzte Woche die Prüfung zum Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen geschrieben. Der 1. Tag war ein Albtraum. Gerade die letzte Aufgabe mit der Illiquidität war für mich der Horror. Ich habe wirklich die letzten Monate sehr viel gelernt, alle alten Prüfungen bis zum geht nicht mehr durchgeackert, trotzdem konnte ich einige Fragen in der Prüfung schlichtweg nicht lösen, da diese Themen nie in unseren Skripten, dem Unterricht oder alten Prüfungen vorkamen. An Tag 2 lief es etwas besser, allerdings auch nur bis zur letzten Aufgaben mit dem Subsidaritätsprinzip. Ja, ich weiß was es ist, kann es auch erklären, aber was es mit dem Medizinproduktegesetz zu tun hat???? Sorry, da war ich raus. Da kann ich noch so viel lernen, ich konnte es nicht beantworten und habe einfach irgendwas zu diesem Gesetz geschrieben. Grundsätzlich fand ich den 2. Tag bei mir etwas besser. Ob ich es geschafft habe kann ich nicht sagen, wenn dann hat es gerade mal so für eine 4 gereicht. Ich weiß ja nicht wie die Unterlagen bei anderen Bildungsträgern sind, ich habe den Kurs beim bbw besucht und muss sagen, die Unterlagen sind der letzte Schrott. Ich habe sie wirklich intensiv durchgearbeitet und konnte am Ende fast nix. In unserem Präsenzunterricht (wir hatten pro Skript 1x Unterricht) habne wir z.B. einen halben Tag über die verschiedenen Inventurarten geredet, aber nie über die Plankostenrechnung. Im Prinzip braucht man zwingend die alten Prüfungen, ohne ist es glaube ich gar nicht zu schaffen, außer man kann die Sachen von seinem Arbeitsplatz. Wann bekommst du denn deine Ergebnisse? Wir müssen leider bis zur KW 33 warten.....;(. Schade, im März hätten wir nur 2 Wochen warten müssen, jetzt 6.

  • Ich habe letzten Herbst geschrieben und fand die auch sehr schwer, habe aber bestanden:thumbsup: wenn auch nicht mit dem gewünschten Ergebnis. :cursing:.


    Sowohl bei meinen Mitschreibern wie auch bei mir war auffallend das es zeitlich eng wurde. Bei alten Prüfungen lag der Durchschnitt bei 3 - 3,5 Stunden, hier waren 5 zu wenig.


    Zudem waren keine Standardrechnungen wie Kostenvergleichsrechnung, Gewinnvergleichsrechnung oder ähnliches gefordert. Auch das Thema Ausbildung fehlte.


    Macht euch nicht verrückt, geschrieben ist geschrieben und am Ergebnis könnt ihr jetzt sowieso nichts mehr ändern.


    Drücke euch die Daumen das es geklappt hat.

  • Ja, die meiste Arbeit macht man alleine zu Hause. Wenn aber Themen weder im Unterricht noch in den Skripten vorkommen, weiß ich nun mal von den Themen nichts und kann sie somit auch nicht erarbeiten. Vielleicht sind die Unterlagen bei anderen Bildungsträgern besser. Bei uns waren Themen teilweise in den Unterlagen auch extrem klein, also ein kleiner Absatz und dann in einer alten Prüfung eine 24 Punkte Frage. Da fällt mir als Beispiel das Preis- Mengen- Diagramm ein. Nie durchgesprochen, 2 Zeilen und ein Bild, als ich das dann in einer alten Prüfung gesehen habe, bin ich aus allen Wolken gefallen. Wie also rausfinden was wichtig ist und was nicht??? Alle paar Tausend Seiten Skript kann man nun mal nicht lernen.

  • Ich war auch dabei am 29. ,30.6. für Fachwirt Gesundheitswesen - kein Plan, was da für ein Ergebnis raus kommt. Hab mich anfangs gut gefühlt. Desto länger es her ist, desto kritischer werde ich. Wir alle haben die Fragen zum Teil wohl sehr unterschiedlich verstanden. Meine Frage: Wann bekommt man die Antwort, ob man zur mündlichen Prüfung darf? Ich mach nix, bis ich Bescheid weiß. Wie regelt Ihr das ?

  • Also wir bekommen in der KW33 das Prüfungsergebnis und somit die Info ob wir zur mündlichen dürfen. Da wir am 31.7. schon Prüfungsvorbereitung für die mündliche haben, werde ich wohl bis dahin meine Präsentation fertig machen. Naja, dann hab ich es wenigstens weg. Sollte ich durchgefallen sein, spare ich mir 2021 die Arbeit.

  • Ja, die meiste Arbeit macht man alleine zu Hause. Wenn aber Themen weder im Unterricht noch in den Skripten vorkommen, weiß ich nun mal von den Themen nichts und kann sie somit auch nicht erarbeiten. Vielleicht sind die Unterlagen bei anderen Bildungsträgern besser. Bei uns waren Themen teilweise in den Unterlagen auch extrem klein, also ein kleiner Absatz und dann in einer alten Prüfung eine 24 Punkte Frage. Da fällt mir als Beispiel das Preis- Mengen- Diagramm ein. Nie durchgesprochen, 2 Zeilen und ein Bild, als ich das dann in einer alten Prüfung gesehen habe, bin ich aus allen Wolken gefallen. Wie also rausfinden was wichtig ist und was nicht??? Alle paar Tausend Seiten Skript kann man nun mal nicht lernen.

    Von den Themen nichts zu wissen, lasse ich leider nicht gelten. ;-)


    Weder die Skripte des Bildungsträgers noch der Unterricht sind ausschlaggebend. Alles, was zählt, ist der Rahmenplan. Wenn du da reinschaust, siehst du, welche Themen alle prüfungsrelevant sind.


    Hoffentlich erlebst du da nicht dein blaues Wunder, weil vieles nirgends im Unterricht oder den Skripten des Bildungsträgers steht.


    Du musst dich damit dann wirklich in Eigenregie beschäftigen und dazu anhand des Rahmenplans alles durcharbeiten.

  • Mein blaues Wunder werde ich hoffentlich nicht erleben, da ich die Prüfung ja schon hinter mir habe und jetzt nach der ersten Panikattacke, dass bestimmt vieles falsch war, mittlerweile weiß, dass ich doch nicht so wirklich falsch lag, außer bei der Illiquidität. Tja und da habe ich einfach, weil ich es nicht mehr wusste, auf den falschen Begriff getippt. Der IHK Rahmenplan ist ja nicht bis in das kleinste Detail gegliedert. Wenn da aufgeführt ist Preisgestaltung, wie sollst du da auf das Preis- Mengendiagramm kommen? Also ich muss ehrlich sagen, ich habe jeden Tag gelernt, mich mit sämtlichen Themen beschäftigt, die mir untergekommen sind, faul war ich nicht und auf den Kopf gefallen bin ich auch nicht. Nichtsdestotrotz kann man, meine Meinung, nicht alle Themen abdecken, da einem gar nicht alle bewusst sind, bzw. nicht bewusst ist, in welche Richtungen die Themen gehen können. Oder kommst du beim Subsidiaritätsprinzip auf den Zusammenhang des Prinzips mit dem Medizinproduktegesetz in Bezug aufs Krankenhaus? Wenn ja, dann finde ich das super, kannst mir gerne erklären, aber ohne vorher zu googeln :). Mir hat sich in der Prüfung kein Zusammenhang erschlossen, obwohl ich weiß was das Subsidaritätsprinzip ist und es auch erklären kann, auch anhand von Beispielen. Leider finde ich auch die Fragestellungen teilweise ziemlich bizarr. Jeder, den ich kenne, der eine IHK Prüfung absolviert hat, schimpft über das "IHK Wording". Mir ist klar, dass man in der Prüfung in der Lage sein muss auch mal eine Frage zu entschlüsseln, aber manches ist schon sehr komisch formuliert. Als ich die alten Prüfungen durchgegangen bin, hat sich mein Mann auch mal einige durchgelesen, er ist Anwalt und liest mit Sicherheit täglich komplexere, schwierigere Text. Er konnte bei der Art der Formulierung oft nur den Kopf schütteln. Sinnlose Verschachtelungen, usw.. Aber gut, es ist rum und hoffentlich geschafft.