HSQ 22./23.07.

  • Ich fand die Situationsaufgabe 1 angemessen. Situationsaufgabe 2 ohne Worte.

    Ich hab die Vermutung dass die DIHK dieses Jahr irgendetwas testet. Der Stoff der abgefragt wird, wird doch zum Teil gar nicht vermittelt oder ist irgendwo zu finden. Ich glaube die passen die Prüfungen des Wirtschaftsfachwirtes schon den neuen Rahmenplan des Betriebswirtes an, ohne den Lehrstoff anzupassen oder irgendeine Info an die Kammern weiterzugeben. Vielleicht hat man Glück und ein Dozent spricht aus eigener Erfahrung mal ein Thema an. Ich hatte Glück, dass wir mal kurz das Milkrun-Konzept hatten, aber auch nur wie das damals mit den Milchjungs in den USA war. Das eigentliche Thema was ausführlicher bearbeitet wurde war Kanban ich hab das dann versucht auf die Aufgabe zu übertragen. Supply-Chain-Management hat eine halbe Seite im IHK Skript und bekommt eine dicke Aufgabe in der Prüfung.. Plankostenrechnung mit Variator kannte ich gar nicht. Ich habe auch nichts im IHK Skript gesehen (kann sein dass ich es nicht gefunden habe). Das kann es doch nicht sein. Fragt man die IHK, heißt es immer das ist von der DIHK so vorgegeben...blabla. Es tun alle immer so als wenn das irgendwelche Götter auf dem Olymp wären. Schauen die sich die Rahmenpläne und Skripte bei der Erstellung der Prüfung an? Mir brauch keiner kommen man muss auch über den Tellerrand schauen. Wenn es danach geht, braucht man bei der Themenbreite eines Wirtschaftsfachwirts gar nicht erst anfangen zu lernen. Dann könnten die ja auch theoretisch auch Six Sigma oder die 9 Felder Matrix von McKinsey abfragen. Man zahlt ein haufen Geld an die IHK, sei es für den Kurs für die Skripte oder nur für die Prüfungsgebühren. Die IHK wirbt ja auch damit sich für die Prüfungsvorbereitung sich die alten Prüfungen zu kaufen. Lächerlich...

  • Ich fand die Situationsaufgabe 1 angemessen. Situationsaufgabe 2 ohne Worte.

    Ich hab die Vermutung dass die DIHK dieses Jahr irgendetwas testet. Der Stoff der abgefragt wird, wird doch zum Teil gar nicht vermittelt oder ist irgendwo zu finden. Ich glaube die passen die Prüfungen des Wirtschaftsfachwirtes schon den neuen Rahmenplan des Betriebswirtes an, ohne den Lehrstoff anzupassen oder irgendeine Info an die Kammern weiterzugeben. Vielleicht hat man Glück und ein Dozent spricht aus eigener Erfahrung mal ein Thema an. Ich hatte Glück, dass wir mal kurz das Milkrun-Konzept hatten, aber auch nur wie das damals mit den Milchjungs in den USA war. Das eigentliche Thema was ausführlicher bearbeitet wurde war Kanban ich hab das dann versucht auf die Aufgabe zu übertragen. Supply-Chain-Management hat eine halbe Seite im IHK Skript und bekommt eine dicke Aufgabe in der Prüfung.. Plankostenrechnung mit Variator kannte ich gar nicht. Ich habe auch nichts im IHK Skript gesehen (kann sein dass ich es nicht gefunden habe). Das kann es doch nicht sein. Fragt man die IHK, heißt es immer das ist von der DIHK so vorgegeben...blabla. Es tun alle immer so als wenn das irgendwelche Götter auf dem Olymp wären. Schauen die sich die Rahmenpläne und Skripte bei der Erstellung der Prüfung an? Mir brauch keiner kommen man muss auch über den Tellerrand schauen. Wenn es danach geht, braucht man bei der Themenbreite eines Wirtschaftsfachwirts gar nicht erst anfangen zu lernen. Dann könnten die ja auch theoretisch auch Six Sigma oder die 9 Felder Matrix von McKinsey abfragen. Man zahlt ein haufen Geld an die IHK, sei es für den Kurs für die Skripte oder nur für die Prüfungsgebühren. Die IHK wirbt ja auch damit sich für die Prüfungsvorbereitung sich die alten Prüfungen zu kaufen. Lächerlich...

    Hi Activa, dem stimme ich zu. Bei der Breite an Themen kann m.E. nicht erwartet werden, dass ein Prüfling sich mit jedem Thema im Detail beschäftigt. Und falls es jemand doch tut, kann wirklich nicht alles im Detail hängen bleiben, dafür ist es zu viel Stoff. Ich habe heute und gestern auch mitgeschrieben... aus meiner Sicht war in Situationsaufgabe 1 viel zu wenig betriebliches Management. Ich habe mir die alten Prüfungen bis 2010 gekauft und muss ganz ehrlich sagen, dass ich viel Richtung Projektmanagement und Personalentwicklung sowie Führungsstile gelernt habe. Marketing und Vertrieb natürlich auch etwas. Aber es kam gestern ja kaum eine Frage bzgl. Personalentwicklung oder Projekt dran. Heute fand ich die Fragen extrem schwer. Milkrun hatten wir einfach Glück, dass unser Dozent es mal erklärt hat. Die Rechnungen gingen auch... beim Variator kam ich ganz spät drauf, wie man ihn berechnen könnte. Aber die Fragen bzgl. Kommissionierung... ging gar nicht. Man muss nun einfach abwarten und hoffen, dass es gereicht hat. :)

  • Hallo,


    "Die Rechnungen gingen auch... beim Variator kam ich ganz spät drauf, wie man ihn berechnen könnte."


    die Formel steht in der Formelsammlung. Abgesehen davon frage ich mich, wer in der Praxis mit dem Variator rechnet. Braucht kein Mensch. Wenn man über den Differenzenquotienten das Verhältnis zwischen fixen und variablen Kosten herleiten muss, dann ist das praxisnäher.


    "Ich glaube die passen die Prüfungen des Wirtschaftsfachwirtes schon den neuen Rahmenplan des Betriebswirtes an, ohne den Lehrstoff anzupassen oder irgendeine Info an die Kammern weiterzugeben."


    Nein, das ist nicht der Fall. Grundsätzlich sehe ich aber schon das Problem, dass der Sprung von Fachwirt zum Betriebswirt zu klein geworden ist. Wer als WiFa in IFC wirklich fit ist, für den ist beim Betriebswirt "Finanzwirtschaftliche Steuerung des Unternehmens" keine Herausforderung mehr.


    "Es tun alle immer so als wenn das irgendwelche Götter auf dem Olymp wären."


    Andererseits sind diese "Götter" immer an allem schuld. ;)

    Das ist keine einfache Aufgabe. Hauptproblem: Viele Köche verderben den Brei, Stichwort "Landesfachausschüsse".


    Und: Es sind immer weniger junge Menschen bereit, sich in Prüfungsausschüssen zu engagieren. Ein andere Einstellung zum Ehrenamt könnte da mittel- und langfristig qualitativ schon etwas bewirken.


    Viele Grüße!

    -Tim

  • Hallo zusammen,

    okay, dann bin ich froh dass es nicht nur mein Eindruck war. Dieses Jahr war einfach merkwürdig, man hat das Gefühl, sie wollten es uns schwer machen...

    Naja, zum Bestehen wirds dieses Mal einfacher gereicht haben als bei der WBQ.

  • "die Formel steht in der Formelsammlung"


    Ja das stimmt. Einer von 3 Variatoren war vorgegeben. Ich hab hin und hergerechnet, hab versucht den gegebenen Variator herzuleiten und bin nicht auf diese 0,25 gekommen. Mein plausibelstes Ergebnis war 0,2. Als ich den nicht nachvollziehen konnte war es mehr oder weniger mit der ganzen Aufgabe aus. Ich wusste nicht, wie wichtig der für die nachfolgenden Berechnungen ist. Hab dann mit irgendwelchen Zahlen zu Ende gerechnet. Aber ich sehe es nicht ein während der Prüfung noch Selbstudium an einer Formel zu betreiben. Mal sehen was wird.

  • die Formel steht in der Formelsammlung. Abgesehen davon frage ich mich, wer in der Praxis mit dem Variator rechnet. Braucht kein Mensch. Wenn man über den Differenzenquotienten das Verhältnis zwischen fixen und variablen Kosten herleiten muss, dann ist das praxisnäher.


    Ja, die Formel steht zwar in der Formelsammlung, "variable Plankosten : gesamte Plankosten", aber wenn eine Summe von 3.200,-€ bei 800h und 3.328,-€ bei 840h angegeben ist, frage ich mich, woher man die variablen Plankosten wissen soll, um diese Formel anzuwenden. Ich habe gestern einen variablen Anteil von 80% raus gehabt, das kam dann bei 700h und 840h auch hin, dennoch war es eine merkwürdige Aufgabe.


    Sicher findet jeder die Prüfung, die er/sie hatte, am Schwersten. Ich finde jedoch, dass diese Prüfung hinsichtlich des Schweregrads in absolut keinem Verhältnis zur Herbst '19 Prüfung steht. Aber das ist sicher Ansichtssache.

  • Mich stört einfach, dass die DIHK bei der Lernstoffvermittlung an die Kammern verweist und die Kammern an die DIHK bei der Prüfungserstellung. Und die Prüflingle bekommen null Info warum, wieso, weshalb. Die Informationsweitergabe und Kommunikation stehen doch in allen Fächern immer ganz oben. Man bekommt keine Info warum genau eine bestimmte Aufgabe Prüfungsbestandteil ist und so abgefragt werden musste. Ob man eine Aufgabe lösen kann, hängt eigentlich davon ab, welcher IHK man das Geld schenkt und dann zufällig der richtige Dozent mal das passende ausgespuckt hat. Weil den Stoff anhand der IHK-Lehrmaterialien zu bearbeiten geht nicht, weil nichts da ist. Ich hätte da wirklich auch gern mal ein Feedback vom Aufgabensteller (oder DIHK), auch für die WBQ. Ich persönlich werde anderen vom WFW abraten. Wer einen halbwegs guten Abschluss hat, sollte sich damit zufrieden geben und nicht auf Einkommen (sofern Vollzeit) und Familie / Freunde verzichten und bei dieser Lotterie mitmachen. Mal übertrieben nach unserem Vilfredo Pareto gesagt, man steckt 80% rein und bekommt 20% als Ergebnis. ;)

  • Hallo Activa,


    der Fachwirt ist im Deutschen Qualifikationsrahmen auf Bachelor-Niveau angesiedelt. Wer einen Bachelor an einer Hochschule macht weiß, dass auch Dinge gefragt werden können, die in der Vorlesung nie thematisiert wurden.


    Die Frage mit dem Variator war so gesehen gar nicht so schlecht, denn die (einfache) Formel steht in der Formelsammlung und ist schnell umgestellt. Zeit ist in der HQ-Prüfung auch kein Problem.


    "Milkrun" hingegen ist hat einfach ein Begriff, den man kennt oder nicht.


    LG

    -Tim