Zeitplan realistisch? Fragen an Dozenten und fertige Fachwirte GSW

  • Hallo lieber Leser,

    Ich mache aktuell die Weiterbildung zum Fachwirt im GSW in VOLLZEIT = 6 Monate. Ich sehe den Zeitplan als sehr "sportlich".

    Ich merke jetzt schon das sehr viel Unterrichtsstoff in kurzer Zeit vermittelt wird. Ich komme abends und am Wochenende gar nicht hinter her mit dem Lernen. Nur 9 Tage Urlaubszeiten/ Ferien= Feiertage.

    Ferienzeiten habe ich in meiner Ausbildung oft zum Lernen verwendet, diese waren aber deutlich länger. Urlaubszeiten finde ich aktuell sehr gering.

    Zu dem 10 Tage Prüfungsvorbereitenunterricht und direkt danach kommt auch schon die Prüfung.


    Manchen Lernstoff muss man auswendig lernen.

    Jeden Tag bekommen wir ein komprimiertes und prüfungsrelevantes Skript mit mehreren Seiten sowie auch sonstige Infos (= ca. 7-10 Seiten pro Tag, manchmal auch mehr.)

    Mir ist mein Lerntyp, Lerntechniken, Lernatmosphäre, Zeitplan gestalten, Handlungsfelder mit Punkten in der Prüfung inkl. Prüfungsverordnung, zusammenfassen des Lernstoffes, "Mut zu Lücke" usw. bekannt.

    Doch trotz all dem komme ich nicht hinter her!


    Ich frage mich ernsthaft und realistisch, ob ich es schaffe, in so kurzer Zeit den Lernstoff drauf zu haben?

    Ich überlege die Prüfung für 2021 in den Herbst zu verlegen. Normalerweise wäre der Termin Frühjahr 2021.


    Bevor ich mich aber dazu entscheide, würde ich gerne vom einem oder anderen

    A) Erfahrungwerte sowie Vor- und Nachteile wissen (verschieben der Prüfung).
    B) Was für weiter Möglichkeiten habe ich?

    C) Noch mehr Lerntipps?

    D) Was ist mit Taxonomie? Davon habe ich schon gehört?


    Herzlichen Dank.

  • Frickelbude*

    Hat den Titel des Themas von „Zeitplan realistisch? Fragen an fertige Fachwirte GSW und Dozenten“ zu „Zeitplan realistisch? Fragen an Dozenten und fertige Fachwirte GSW“ geändert.
  • Hallo Frickelbude,


    Grundsätzlich halte ich 6 Monate in Vollzeit für gut machbar, ich hab die Weiterbildung damals nebenberuflich im Fernstudium in 18 Monaten gemacht, neben 3 Schicht Arbeit. Ich fand es gut machbar. Das Wissen ,dass in den Lehrgängen oder auch Studienheften vermittelt wird ist meist sehr umfangreich, da es den gesamten Rahmenlehrplan abdecken soll/muss. Wenn du aber Schwierigkeiten hast, zwingt dich ja niemand die Prüfung im Frühjahr zu machen. Wenn dein Gefühl für die Herbstprüfung besser ist kannst du dir natürlich die Zeit nehmen, bedenke aber das du dann diszipliniert weiterhin ein halbes Jahr im Thema bleiben musst, das ist auch nicht so einfach.

    Ansonsten wirst du beim üben der Prüfungsaufgaben merken, was sich häufiger wiederholt und was du dann sehr gut beherrschen solltest und was eher zu vernachlässigen ist. In der Prüfung wird meiner Meinung nach kein Detaiwissen abgefragt sondern die Anwendung der Konzepte. (Ich hab mir die letzten 4 Prüfungen nichtmehr angesehen). Teilweise muss man in der Prüfung auch etwas kreativ denken.

    Und zwar nicht lernpsychologisch sinnvoll zu betrachten, aber Angst ist eine treibende Kraft und hat mich kurz vor der Prüfung viel Leistungsfähiger gemacht.

    Hast du denn ein bestimmtes Notenziel (z.B. für ein anschließendes Studium) für den Fachwirt oder möchtest du "nur" den Fortbildungsabschluss?


    Ansonsten lass dich nicht so frustrieren, innerhalb einer Fortbildung darf jeder mal zweifeln, aber es ist zu schaffen.


    Liebe Grüße

    Melandru

    Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen (IHK) Januar 2018
    Pharmaziestudentin

    Gesundheits- und Krankenpflegerin