HQ Herbst 2020 + Fachgespräch (2021)

  • Hallo zusammen,


    ich habe bereits alle schriftliche Prüfungen (WQ-,TQ-,HQ 2019) bestanden. Da ich aber nach dem schriftlichen bestehen der HQ für das Fachgespräch gesundheitlich verhindert war, habe ich mich nun für das situative Fachgespräch Herbst 2020 angemeldet.


    Weiß jemand, was in der Situationsaufgabe vorgegeben war? Also um was es ging und welche Themen dort genannt worden sind?


    Laut IHK habe ich das Fachgespräch im Februar 2021 (Baden-Württemberg).


    Hat sonst noch jemand Tipps zur Vorbereitung für das situative Fachgespräch? Wichtige Themen?


    Vielen Dank


    Gruß Timo

  • Hallo Timo,


    diene Angaben sind leicht verwirrend. Bitte schreibe einmal nacheinander, wann du welche Prüfung ablegen wirst.
    Grundsätzlich ist es nicht so wichtig, was im schriftlichen Teil abgefragt wurde, da er sich doch deutlich von dem Theoretischen Wissen unterscheidet, bzw. abgrenzt. Und eben das theoretische Wissen wird abgefragt.


    Du musst im Fachgespräch keine Deckungsbeitragsrechnung oder das optimale Produktionsprogramm beschreiben, sondern zum Beispiel die Produktstrategien erläutern und nach der gestellten Aufgabe eine auswählen und deine Entscheidung begründen.


    Gruß Streben

  • Hallo,


    Grundsätzlich ist es nicht so wichtig, was im schriftlichen Teil abgefragt wurde, da er sich doch deutlich von dem Theoretischen Wissen unterscheidet, bzw. abgrenzt. Und eben das theoretische Wissen wird abgefragt.

    Das kann ich so bestätigen, es gab bei meinen Prüfungen keinen direkten Zusammenhang zwischen schriftlich und theoretisch. Es geistern manchmal das Gerücht durch die Gegend, dass die IHK beim Fachgespräch die Themenbereiche abfragt, die nicht Bestandteil der schriftlichen waren - Dies konnte ich jedoch nicht feststellen.


    Bei den Fachgesprächen hat die prüfende IHK nur eingeschränkte Vorgaben, wie genau zu prüfen ist. Üblicherweise bekommt man einen Themenvorschlag (Bei mancher IHK auch mehrere und man darf sich einen aussuchen). Danach gibt es eine kurze Vorbereitungszeit (maximal 30 min), während dieser Zeit kannst du deine Ergebnisse auf Papier bringen und kannst auf verschiedene Präsentationsmedien zurückgreifen. Diese beschränkten sich bei meinen Prüfungen auf einen Overheadprojektor, Plakate, Papierzuschnitte und einen Präsentationskoffer mit diversen Stiften, Kleber und Reißzwecke.


    Du musst im Fachgespräch keine Deckungsbeitragsrechnung oder das optimale Produktionsprogramm beschreiben, sondern zum Beispiel die Produktstrategien erläutern und nach der gestellten Aufgabe eine auswählen und deine Entscheidung begründen.

    So sollte es im Idealfall sein, allerdings hat es sich die IHK leicht gemacht und hat sich die Möglichkeit offengehalten, Themen aus sämtlichen Bereichen abzufragen. Hier ein kurzes Zitat aus der Prüfungsordnung: "Es soll sich inhaltlich auf die Qualifikations- und Handlungsbereiche

    gemäß den Absätzen 2 bis 4 beziehen, der Schwerpunkt soll auf Absatz 4 Nr. 1 und 2 liegen" (Absatz 2 bis 4 beinhaltet alle drei Themenbereiche des techn. Fachwirts, Absatz 4 Nr. 1 und 2 sind die Bereiche "Absatz-, Materialwirtschaft und Logistik", sowie "Produktionsplanung, -steuerung und -kontrolle").

    Bei meinem Fachgespräch zum techn. Fachwirt hat man mich ausschließlich zum Thema Produkthaftungsgesetz abgefragt, hierzu sollte ich auch einzelnen Paragraphen nennen und aufzählen, Gesetzestexte durfte ich nicht verwenden. Die Prüfung war ein ziemlicher Reinfall, ich bin aber noch mit einem ausreichend davon gekommen. Beim techn. Betriebswirt lief es dann um Welten besser, hier hat man die Schwerpunkte so gewählt, wie sie in der Einladung genannt wurden, da kam dann auch ein sehr gut raus.


    Ich würde dir empfehlen, dich bei der Vorbereitung vor allem auf die Präsentationsmethode zu konzentrieren, diese kann einen Großteil der Gesamtnote des Fachgesprächs ausmachen. Am Besten bin ich bisher mit einem Plakat, sowie mit Papierzuschnitten zurechtgekommen. Auf dem Plakat stand meine grobe Agenda, auf den Papierzuschnitten meine Antworten und Ergebnisse. Die Papierzuschnitte dienten mir dann als Moderations-/Karteikarte, bei den betreffenden Aufgaben habe ich die Antwortkärtchen dann zu den betreffenden Agenda-Punkt an das Plakat gepinnt. Die Methode hat den Vorteil, dass du während der Prüfung nicht auf das Plakat/Flipchart schreibst - das kann ablenkend sein.


    Außerdem solltest du in Erfahrung bringen, wie deine IHK genau prüft und welche Präsentationsmedien dir zur Verfügung stehen. Dazu die Einladung genau lesen, oder mal online auf Suche gehen, ob jemand seine Ergebnisse und Erfahrungen bei deiner IHK geschildert hat.


    Viele Grüße