Warum immer Projekt?

  • Hallo zusammen,


    seit letzter Woche Dienstag darf ich mich auch endlich Geprüfter Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen (IHK) nennen :)


    Was mir in diversen Foren aufgefallen ist, dass gefühlt 80% in der mündlichen Prüfung bzw. im Fachgespräch den Handlungsbereich „Gestalten von Schnittstellen und Projekten“ wählen. Nun die Frage. Habe nur ich das Gefühl, dass so viele sich für diesen Handlungsbereich entschieden oder geht es anderen auch so? Gibt’s darüber irgendwelche Statistiken?


    PS: Ich persönlich habe den Handlungsbereich „Planen und Durchführen von Marketingmaßnahmen“ entschieden und die Prüfer meinten, dass ich das ganze gut gemacht habe und sie die „Abwechslung“ in einen anderen Handlungsbereich als sehr angenehm empfunden haben.

  • Moin APMN

    Glückwunsch zum Fachwirt

    ich hab gelesen das du ein anderen Handlungsbereich genommen hast ... hättest du zufällig einen kurzen Einblick wie deine Themenvorschlag aussah

    ich habe nach leider langen Krankheit nur noch jetzt im Herbst ein versuch dann sind die Frist vorbei ... ich lese hier viel aber nur eigentlich keine Hilfe damit ich in fahrt komme

    für eine kurze Rückmeldung wäre ich dankbar

    lg M.

  • Auch von mir Glückwunsch zur bestandenen Prüfung.


    Die Frage "Warum immer Projekt?" würde ich mit ist wahrscheinlich am einfachsten beantworten. In einem Projekt kann man selbst involviert gewesen oder von den Auswirkungen betroffen sein.


    Ich hatte auch Projekt gewählt, wobei mein Thema: "Vorsichtsmaßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit von Mitarbeitern gegen Übergriffe in einem Wohnheim für behinderte Menschen " lt. Aussage der Prüfungskommission noch nie dagewesen wäre. (IHK Saarland) (Mittlerweile müsste Wohnheim durch "besondere Wohnformen" ersetzt werden.


    Man kann auch bei Projekten anscheinend immer noch etwas Neues finden. Von daher soll jeder das nehmen was ihm am meisten liegt.

  • Hallo APMN,


    ein weiterer Grund könnte sein, dass "Projekt" eine Struktur bereits vorgibt.


    "[...] die Prüfer meinten, dass ich das ganze gut gemacht habe und sie die „Abwechslung“ in einen anderen Handlungsbereich als sehr angenehm empfunden haben.".


    Das sehe ich eher kritisch. Für Prüfer mögen bestimmte Themen zum dreihundertdrölfzigsten Mal behandelt worden sein - für den Prüfling ist es (meist) das erste Mal. Eine Ungleichbehandlung wäre nicht gerechtfertigt.


    Trotzdem: herzlichen Glückwunsch! 8)


    Viele Grüße!

    -Tim