Schlechter Bildungsträger, QM + Leistung

  • Hallo zusammen,

    1. kann mir irgendwer gute Bildungsträger für den Fachwirt im GSW empfehlen?

    Ich müsste mir Zusatzmodule für alle BWL Module und die mündliche Prüfung buchen. Tipps?;)


    Mein ehemaliger privater Bildungsträger war schlecht.=OX/

    -Strukturen/ Prozesse des Bildungsträgers:thumbdown:
    - Dozentenauswahl/ -qualifizierung :thumbdown:

    - Leistung und die Qualität von vielen Modulen (Unterricht) :thumbdown:

    -Unterrichtsinhalte fehlten :thumbdown:

    -Betreuung für die mündliche Prüfung. :thumbdown:

    -usw.:thumbdown:


    2. Wie sind eure Erfahrungen mit Bildungsträgern?


    Gerne hier oder auch als private Nachricht.

  • Hallo Frickelbude*,


    mittlerweile ist ja einiges an Zeit vergangen, in der du dich vorbereiten konntest. Wie kommst du mit den neueren Prüfungsaufgaben zurecht? Wie viel Zeit brauchst du um eine zu machen. Wie viele Punkte würdest du dir selber geben beim Schauen in die Musterlösung?


    Ich empfehle dir nicht, noch einmal einen Bildungsträger zu bezahlen, immerhin kosten die Kurse meistens ein Haufen Geld. Viel wichtiger ist es, dass du dich gezielt auf die Prüfungen vorbereitest und übst. Wenn Themen in deinem Kurs gar nicht dran kamen oder du da nicht mit klar kommst kannst du ältere IHK Skripte im Internet organisieren. Genau so verhält es sich auch mit den vergangenen Prüfungen.

    Achso, meine Erfahrungen bei LFM/IFM ist sehr durchwachsen. Organisatorisch waren die echt miserabel, aber die Skripte waren gut und das Material auch (Kiehl Bücher)

    Teilweise hatten wir richtig gute Dozenten.


    LG

    Streben

  • Herzlichen Dank ihr beiden.



    Streben@ alles in allem mit der Vorbereitung für die Prüfungsfragen habe ich schon gleich zu Beginn der Weiterbildung durchgeführt und geübt. Daran lags nicht.

    Sehr gerne,


    heißt das konkret, dass du eine Aufgabe zum ersten Mal siehst, diese in der vorgegebenen Zeit bearbeitest und nachdem du fertig bist, dir selber volle Punktzahl geben würdest (verglichen mit der Musterlösung?)


    LG

    Streben

  • Aaalso,


    1. Du brauchst je einen Überblick über die relevanten Themen.

    2. Du musst die Grundlagen draufhaben.


    Heißt konkret: Skripte / Lehrmaterial lernen und im Anschluss zu Thema ein paar Übungsaufgaben machen. Am beste welche, deren Lösungen man hat, aber nicht kennt.

    Wenn ich eine original Prüfungsaufgaben genommen habe, habe ich mit immer eine Stoppuhr gestellt.

    Beispiel: Es gibt 20 Punkte auf eine Aufgabe mit Netzplantechnik. Zeit für die Aufgabe ungefähr 18,5 Minuten. Warum? Um 100 Punkte zu erreiche gibt es beispielsweise 90 Minuten Bearbeitungszeit für die Prüfung. Also 0,9 Minuten pro Punkt.
    Nachdem ich also die Aufgabe beendet habe steht da z.B 24 Minuten auf der Uhr. D.h. Ich rechne später die erreichten Punkte mal (20/24) und habe ein realistisches Punkteergebnis. Danach kann man es auf die 100 Punkte hochrechnen, also hätte man bei gleichbleibenden Leistung die Prüfung geschafft oder nicht.
    Z.b. Gibst du dir volle Punktzahl bei dieser Aufgabe, hast aber wie in meinem Beispiel 24 Minuten gebraucht. Das sind rechnerisch 16,67 Punkte und auf die Gesamtpunktezahl hochgerechnet 83,3 Punkte. Glückwunsch, deine Performance in dem Themengebiet der Aufgabe ist sehr gut. Konzentriere dich auf andere Themenbereiche. Usw.


    Deswegen sind für mich Übungsaufgaben und Prüfungsaufgaben der Schlüssel, um sinnvoll Lücken zu erkennen und zu bewerten ob man bereit für die Prüfung ist.


    Für die mündliche Prüfung kann ich dir nur nochmal empfehlen die Grundlagen intensiv zu lernen.

    In welchem Bereich der BWL hast du denn Probleme?


    LG

    Streben

  • Ja klar habe ich das geübt und sehr gut gelernt/ trainiert usw. und ja mit der Zeit kam ich immer hin.

    Trotzdem scheint es viele sehr schlechte Bildungsträger zu geben.... was ich schon so gehört habe.


    Gut, denn es hörte sich so an, als wolltest du den Träger verantwortlich machen.

    Ich stimme vollkommen zu, es gibt viele mittelmäßige und schlechte Anbieter. Aber gerade deshalb ist die Eigenverantwortung so wichtig. Es wird keinen Kurs geben, bei dem die Leute nichts mehr tun müssen um die Prüfungen zu bestehen 😉


    LG

    Strebende