Hilfe mündliche Prüfung

  • Hallo, ich habe meine schriftlichen Prüfungen bestanden und habe bald meine mündliche Prüfung (1.Wiederholung) vor mir. Ich finde es extrem schwer, etwas aus meinen täglichen Alltag zu greifen, weil wir einen ziemlich kleine Praxis sind. Ich bin Augentherapeutin und hatte die Idee, dass man zur Prozessoptimierung einen Onlineterminkalender auf der Homepage eröffnen sollte, damit meine Sprechstunde besser ausgelastet ist- Bedarf ist hoch, aber Pat. kommen telefonisch nicht durch um einen Termin zu vereinbaren oder zu verschieben- dadurch Beschwerden, außerdem gibt es Konflikte zwischen dem Personal (Insgesamt 4MA), Schuldzuweisungen, ungerechte Arbeitsverteilung, weil Schwester an der Anmeldung überlastet ist und Schwester in der Vorbereitung nur Pat aus denn Wartezimmerbetreut. Hier würde ich als Lösung MA Gespräche zur Konfliktlösung und evtl Jobrotation zwischen der Vorbereitung und Anmeldung vorschlagen, damit MA an der Anmeldung entlastet wird und beide einen Überblick über die Tätigkeit der anderen bekommt und man dann gemeinsam weitere Prozessoptimierung durchführen könnte- MA könnten selbstständig Vorschläge unterbreiten- durch eigenverantwortliches Arbeiten und Lösungsansätzen- Erhöhung der Zufriedenheit und Wertschätzung. Würde als zweites Handlungsfeld QM nehmen, hatte aber auch an Marketing gedacht, habe aber Angst, dass ich bei Marketing zu wenig Kontakt in Alltag habe und schlecht darauf Bezug nehmen kann. Projekt wäre für so eine kleine Praxis zu unrealistisch. Ich würde gerne wissen, ob das Thema zu flach ist? Ich danke Euch für eine Meinung :)

  • Für mich sind das in dem Sinne schon 2 Themen. Sollte meines Erachtens nach aber so möglich sein. Denk daran du benötigst für die Prüfung einen Lösungsansatz einer komplexen Problemstellung, entsprechend musst du auch dein Thema formulieren. Schau gerne mal in anderen Beiträgen von mir hier im Forum zum Thema mündliche Prüfung, da gibt es zu Formulierungen reichlich Anregung. Denk als möglichen Themenbereich (TB) auch über TB 1 nach, steuern betrieblicher Prozesse, passt meines Erachtens auch gut. Damit kommst du nicht ins Schwimmen mit den QM- Konzepten, falls dir das nicht so liegt. Deine Lösung müsste dann auch anhand des gewählten TB erarbeitet sein. Marketing hat ja auch eher etwas mit Außenwirkung der Praxis zu tun, ist für mich bei einem Kalendertool nun auch nicht ganz plausibel. Hoffe du konntest für dich einige Schlüsse aus dem ersten Anlauf ziehen, was dieses mal anders laufen muss. Ich wünsch dir viel Erfolg bei der Prüfung. Melde dich gerne wenn noch Fragen offen geblieben sind.


    Liebe Grüße

    Melandru

    Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen (IHK) Januar 2018
    Pharmaziestudentin

    Gesundheits- und Krankenpflegerin

  • Vielen lieben Dank für die Antwort! Ich habe die Tage darüber nachgedacht- mein Ziel wäre es ja die Auslastung der Sprechstunde zu erhöhen, durch den Onlineterminkalender wird das Problem -Erreichbarkeit verbessert, dann würde ich mich in den umliegenden Praxen persönlich vorstellen- und kleine Infoabende für Personal und Interessierte geben (über Krankheitsbilder), also für meinen Bereich sensibilisieren, evtl Zeitungsbericht - das würde ja schon ins Marketing fallen, natürlich habe ich auch Schnittstellen zu den anderen TG. Lg

  • Hallo Orthi,


    ich finde das Thema Onlineterminkalender sehr spannend, bin aber skeptisch ob das für den Prüfungsausschuss reicht. Wenn du Pech hast sagen die eine Telefonkraft einstellen und gut ist.


    Sensibilisierung als Marketing ist da schon griffiger, auch die Jobrotation finde ich gut. Aber dies sind zwei Themen wie Melandru schon gesagt hat. Bei Marketing fehlt dann Personal als zwingender zweiter Bereich, Jobrotation und regelmäßigen MA-Gespräche hättest du Personal, kannst das auch in ein QM fassen.


    Beste Grüße


    Christian

  • Hallo miteinander,



    ich verzweifel mittlerweile an meiner Themenfindung und Zuordnung zur Mündlichen Prüfung Fachwirt im Gesundheits und Sozialwesen.


    Ich würde entweder gerne,



    Implementierung eines Qualitätszirkel in einem MVZ zur Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit und Prozessoptimierung.


    Oder


    Onboarding zur strukturierten Integration neuer Mitarbeiter wählen.



    Ich möchte ungern ein Projekt starten, sondern in Richtung steuern und entwickeln betrieblicher Prozesse oder Qualitätsmanagement gehen.



    Ich hoffe mir kann jemand helfen.



    Vielen Dank



    Liebe Grüsse


    Kathrin Luckau