WBQ-Klausuren 18. Okt. - Ergebnisse

  • Ok, VWL war dieses Mal echt nicht schwer.. Aber UF 97 + Rewe 95?!?!?! Erzähl doch bitte mal, wie Du Dich vorbereitet hast!
    3x1 und 1x2 - da muss ich sehr grübeln, ob ich das seit Güöltigkeit der PO von 2008 schin mal erlebt habe!


    Kurzfassung: ey frau ey boah ey :thumbsup:

  • Hallo Reinhard,


    ja so ganz genau weiß ich es eigentlich auch noch nicht...


    Ich habe mir irgendwann einmal alle Prüfungen angeschaut und markiert, was am häufigsten gefragt wird, zusätzlich Inhalte markiert, die nicht in meinen (Selbst-)lernskripten vorkommen, aber mehr als einmal gefragt wurden (z. B. BCG-Matrix, EZB). Die IHK-Formelsammlung war von Anfang an dabei.


    Die Prüfungen selbst habe ich bis 2010 rückwärts vollständig durchgearbeitet - gegen die Küchen-Uhr (die ich auch in der Prüfung benutzt habe, um nicht immer rechnen zu müssen), damit ich zumindest schon einmal den Zeitdruck geübt habe. Alles was ich nicht wusste, wurde aufgeschrieben und an alle Türen meines Hauses geklebt (immer schön durchlesen, wenn man mal in die Küche will oder was Essen). Drei Tage vorher haben meine Kinder dann das Lernen verboten und ein Verwöhnprogramm gestartet.


    Rechnungswesen ist was mit Mathematik, da war ich schon immer gut und habe es gerne gemacht.


    Ansonsten haben mich meine (großen) Kinder unterstützt und mir immer Mut gemacht. :)

  • Eine wichtige Frage, Tainted, auf die ich gerne einmal näher eingehe:


    Viele Prüfungsteilnehmer/innen haben bei schlechten Ergebnissen schnell den Verdacht, dass es an den Prüfern gelegen haben könnte. Das bestätigt sich dann bei Einsicht in die Klausuren, wenn die Punktevergabe auf den Klausurbögen nicht durch kurze Hinweise begründet wird (kostet ja schließlich Zeit!) und der Zweitprüfer kaum Spuren auf dem Bogen hinterlassen hat (spart ihm sehr viel Zeit!). Ein bequemer Prüfer kommt dadurch auf einen recht guten Stundenlohn, bei sorgfältiger Korrektur eben nicht. <X


    Bei den Klausuren Rechnungswesen und Recht (das sind oft die schlechtesten Ergebnisse) kann es zu erheblichen Punktabzügen kommen, wenn der Prüfer bei Rechenaufgaben nur auf die Ergebnisse starrt und keine Teilpunkte für korrekte Ansätze vergibt. Spart besonders viel Zeit!


    Die Klausur Recht widerum enthält in den Lösungshinweisen häufig Ansätze des Gutachtenstils. Wer als Prüfer bei seiner Korrektur einfach die Lösungshinweise am besten 1 zu 1 erwartet, kommt zu erheblichen Punktabzügen und macht es sich fachlich sehr leicht. Er braucht dann abweichende Bearbeitungen nicht näher auf ihre Korrektheit einzuschätzen.


    All das kommt vor. Der Hauptgrund liegt darin, dass einzelne Prüfer dadurch Zeit sparen bzw. ihre mangelnde Fachkenntnis hinter einer originalgetreuen Beantwortung gemäß Lösungshinweisen verstecken wollen. Das ist bitter, aber bei ehrenamtlichen Prüfern ohne persönliche Rechenschaftspflicht nicht zu vermeiden.


    Aber das Punktesystem ist gut! Es führt dazu, dass eine unfaire Bewertung im schlimmsten Fall "nur" eine Note ausmacht: Wenn aus der 4 dadurch eine 5 wird, ist das tragisch. Aber es gibt garantiert keine 1, aus der eine 4 wurde! Das ist wirklich ausgeschlossen.


    Das Bewertungssystem kann also die Unfairness einzelner Prüfer nicht verhindern, aber grobe Ungerechtigkeiten sind im allgemeinen ausgeschlossen.