Beiträge von Nookie91

    Hallo Miriam,

    als erstes solltest du aufhören dich verrückt zu machen. Ich denke, dass viele die Präsentation überschätzen aber gleichzeitig auch zu sehr versuchen, die ersten beiden Prüfungsteile mit dem letzten zu assoziieren. Die Präsentation sowie das Fachgespräch sind absolut Praxis bezogen. Du wirst nicht darum gebeten Wissen aus dem Lehrbuch zu diktieren, sondern sollst kurz und bündig ein Problem lösen. Dein Vorteil ist hier, dass du praktisch auch ohne Fachwissen bestehen kannst, sofern dein Vorschlag eine Lösung zum Problem da stellt.

    Ich sollte Beurteilungsfehler beschreiben, eine Kollegin die Einführung eines OE-Konzept. Beide Themen sind vermutlich Theorie lastig, aber beide sind auch für einen Menschen ohne kaufmännische Kenntnisse lösbar. Beim anschließenden Fachgespräch sind ein gesundes Selbstbewusstsein und rationales analytisches Denken dann auch schon zwei Kompetenzen, die fehlendes Fachwissen u. U. ausgleichen.

    Woher wisst ihr eigentlich, wann die Antworten kamen oder kommen sollen? In meiner Einladung stand nichts, nach den Prüfungen wurde nichts gesagt und nach den Prüfungen gab es auch keinen separaten Brief, der Hinweise liefert.
    Wie soll man sich denn innerhalb von 6 Tagen vorbereiten? =O

    Siehe meinen Beitrag oben. Die IHK Hannover hat im Einladungsschreiben angegeben, dass die Ergebnisse frühestens am 30.11.2015 eintrudeln (nun scheinbar spätestens :D). Der Termin für die Ergänzungsprüfungen war schon vorher angegeben.
    Aber eigentlich weiß man ja schon nach der Prüfung, in welchem Fach man sich besser vorbereiten sollte :P

    Ich bin gerade so wütend, weil ich extra zwei Aufgaben nicht gemacht hab, als ich gemerkt hatte, dass ich ein Blackout habe, nur um nachzuschreiben... Kommt natürlich Klasse wenn man was im Bereich Steuern und Rechnungswesen weitermachen möchte und das die zwei schwächsten Fächer sind... Immerhin viel mir Investition und Finanzierung in der HBQ leicht :/

    Die IHK Hannover hatte mir am Telefon gesagt, dass die Ergebnisse gestaffelt seit Dienstag bis heute versendet werden. Ich denke also, dass die letzten Teilnehmer ihre Ergebnisse spätestens Dienstag haben. Auf der Einladung zur WBQ stand ebenfalls, dass die Ergänzungsprüfungen der IHK Hannover am 18.12.2015 stattfinden.

    Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster hängen, aber ich würde von mir behaupten, dass ich meine Prüfung genauso gut oder schlecht geschrieben hätte, wenn ich als Vorbereitung nur das Kiehl Buch, das Buch von Reinhard Fresow, ein paar alte Prüfungen und das Internet gehabt hätte.

    Ich finde, dass das Kiehl Buch unverzichtbar ist.

    Wenn du dich nur auf FiBu beziehst, hast du sicherlich Recht. Da hatte ich auch schon in der Ausbildung tiefere Einblicke in die Materie bekommen. Ich warne dich nur vor, dass FiBu einen extrem kleinen Teil von WBQ und HBQ ausmacht. Du hast zwar Dauerbrenner wie Bilanzanalyse, goldene Bilanzierungsregeln und GOB, aber tatsächlich buchen wirst du wenig bis gar nicht (ich kann mich an keine Prüfung erinnern, in der das gefordert war, hatte aber auch nur 6 verschiedene für die WBQ und 5 für die HBQ zu Hause).

    Das Kiehl Buch ist Klasse und deckt bis auf Kleinigkeiten alles zur Prüfungsvorbereitung ab. Zum eigentlichen Lernen ist das Buch nicht gemacht (das von Reinhard Fresow auch nicht). Beide Bücher sind Klasse Werke um noch einmal zu überprüfen, ob man alles kann.

    Ich will euch ja nicht den Wind aus den Segeln nehmen, aber die Taxonomie bei Rewe im Prüfungsteil ist nicht vergleichbar mit der aus einer Ausbildung zum Kaufmann für Büromanagement oder Industriekaufmann.
    In der Ausbildung eignet ihr euch die Basics an, auf denen der weitere Teil aufbaut. Statische Investitionsrechenverfahren, danach dynamische, Prozesskostenrechnung, Kostenträgerzeitrechnung und die verschiedenen Zuschlagskalkulationen sind nicht, was in der Ausbildung gelehrt wird (zumindest nicht während meiner Zeit als Bürokaufmann). Neben den Rechenmethoden, die man noch ganz gut lernen kann, kommen dann aber auch noch seitenweise Dinge dazu, die nicht wirklich greifbar sind wie z. B. Instrumente und Methoden des Controlling, der Übergang von Controlling und Management und später der harte Übergang von Recht und Steuern und Rechnungswesen sind ebenfalls nicht zu unterschätzen.