Beiträge von Melandru

    Sofern sich mit der letzten BaföG Reform nicht geändert hat, hier mein Stand von 2017. Das BaföG finanziert ja primär den Kurs deine regelmäßige Teilnahme musst du ja zum Ende nochmal, durch das Institut bestätigt, nachweisen. Ich erinnere mich ziemlich sicher kein IHK Zeugnis zum BaföG Amt schicken zu müssen, da meine Prüfung ungefähr 4 Wochen nach Maßnahmenende war, wär das auch gar nicht möglich gewesen. Ich hab das Zeugnis für die höhere Erstattung der Dahrlehnenssumme zur KfW-Bank geschickt und das auch erst über ein halbes Jahr nachdem ich bestanden habe. Wenn du ganz sicher gehen willst ruf einfach kurz beim zuständigen Amt durch. Da du aber von Krankheit sprichst sollte das sowieso alles kein Problem sein, wenn du es attestieren lassen kannst. Ich denke aber das wird gar nicht nötig sein. Und du kannst dir einfach noch etwas mehr Zeit lassen. Ich wünsche dir viel Glück bei deiner Prüfung, viel Kraft und Ausdauer für die aktuelle Situation und gute Besserung.


    Liebe Grüße

    Melandru

    Hey grundsätzlich sind alle Themen, meiner Meinung nach (etwas umformuliert) mögliche Prüfungsthemen. Denk bitte daran die Problematik muss komplex sein und im Rahmen der Präsentation gelöst werden. Bitte nutze einen Themenbereich in dem du dich sicher fühlst. Soweit ich das sehen kann hast du Themen zum steuern betrieblicher Prozesse und Projekt. Natürlich neben Themenbereich Personal der ja vorkommen muss. Am einfachsten ist es immer etwas zu Bearbeiten was auch grob in den aktuellen oder zumindest angestrebten Zuständigkeitsbereich gehört. Man kann sich einfach besser eindenken und Fragen beantworten. Ich formuliere mal deine Themenvorschläge etwas um, ich hoffe dann kannst du nachvollziehen warum ich das ein oder andere dann im Zusammenhang Ursache - Wirkung - (Lösung) geeigneter finde. Ob das Thema die Lösung bereits beinhalten muss, handhaben die IHKs soweit ich weiß recht unterschiedlich. Ich hatte sie sicherheitshalber mit rein geschrieben. Zur Info meine Prüfung war im Januar 2018 (95 Punkte), aber ist doch schon etwas her. Und ich bin keine Prüferin und war auch nie eine.


    - Steigerung der Ausbilder-/Arbeitgenerattraktivität um die Bewerberzahlen für die betriebliche Ausbildung zu stabilisieren ( z.B. mittels Corportate Benefits, Inplementierung von Außerbetrieblichen Azubi-Workshops/Bildungsangeboten)

    -Optimierung des Bewerberprozesses zur raschen Akquirierung gesuchter Fachkräfte (z.B. mittels zusammenfassen von Bewerbungsinstanzen)

    -Einführung einer kurzen 14-tägigen Telefonkonsulation mit den haupteinweisenden Ärzten zur Verbesserung, des multiprofessionellen Informationsaustausch im Patientensinn

    -Entwicklung eines Angebotes zur Praxisbegleitung für leitende Angestellte, um die Sensibilität für die Realisierbarkeit betrieblicher Weisungen zu fördern.


    Das letzte Thema finde ich aber das Problematischste zum Ausarbeiten, aber vielleicht bist du ja auch mutig.


    Liebe Grüße


    Melandru

    Hallo Frickelbude,


    Grundsätzlich halte ich 6 Monate in Vollzeit für gut machbar, ich hab die Weiterbildung damals nebenberuflich im Fernstudium in 18 Monaten gemacht, neben 3 Schicht Arbeit. Ich fand es gut machbar. Das Wissen ,dass in den Lehrgängen oder auch Studienheften vermittelt wird ist meist sehr umfangreich, da es den gesamten Rahmenlehrplan abdecken soll/muss. Wenn du aber Schwierigkeiten hast, zwingt dich ja niemand die Prüfung im Frühjahr zu machen. Wenn dein Gefühl für die Herbstprüfung besser ist kannst du dir natürlich die Zeit nehmen, bedenke aber das du dann diszipliniert weiterhin ein halbes Jahr im Thema bleiben musst, das ist auch nicht so einfach.

    Ansonsten wirst du beim üben der Prüfungsaufgaben merken, was sich häufiger wiederholt und was du dann sehr gut beherrschen solltest und was eher zu vernachlässigen ist. In der Prüfung wird meiner Meinung nach kein Detaiwissen abgefragt sondern die Anwendung der Konzepte. (Ich hab mir die letzten 4 Prüfungen nichtmehr angesehen). Teilweise muss man in der Prüfung auch etwas kreativ denken.

    Und zwar nicht lernpsychologisch sinnvoll zu betrachten, aber Angst ist eine treibende Kraft und hat mich kurz vor der Prüfung viel Leistungsfähiger gemacht.

    Hast du denn ein bestimmtes Notenziel (z.B. für ein anschließendes Studium) für den Fachwirt oder möchtest du "nur" den Fortbildungsabschluss?


    Ansonsten lass dich nicht so frustrieren, innerhalb einer Fortbildung darf jeder mal zweifeln, aber es ist zu schaffen.


    Liebe Grüße

    Melandru

    Falls du jünger als 25 sein solltest und einen sehr guten bis guten Berufsabschluss hattest, schau dir auch nochmal das sbb-Weiterbildungsstipendium an. Im Falle einer Förderung reduziert sich der Dahrlehenensbetrag nochmal etwas, bewerben kostet ja nichts. Als ich mich vor ein paar Jahren informiert habe, war eine paralelle Föderung auf jeden Fall möglich.

    Meiner Meinung nach sollte man sich as mit dem Aufstiegsbafög nur gut überlegen, wenn es von vornherein absehbar ist, dass man aufgrund zusätzlicher Belastungen Job, Kindererziehung usw. , den Kurs nicht in der vorgegebenen Zeit schaffen kann. Da sollte man sich gut reflektieren, da die Rückzahlungsvereinbarungen in so einen Fall zwar je nach Absprache mit dem BAföG Amt noch moderat sein können, aber auch die Kasse mächtig aufwirbeln können.


    Ansonsten ist es so als wenn dir jemand sagt, hier hast du für diesen Zweck mehrere Tausend Euro , ich komm dann in ein paar Jahren wieder und dann gibst du mir wenige hundert Euro zurück, wenn du fleißig warst.

    Klingt verlockend finde ich.


    Wegen der Studienfinanzierung brauchst du dir mit Fachwirt meist auch keine größeren Sorgen machen, solange du gemeinsam mit der Ausbildung 6 Jahre lang gearbeitet hast, wirst du elternunabhängig BAföG gefördert. Falls es weniger als 5 sind elternabhängig. Zwischen 5 und 6 Jahren gibt es noch ein kleines Schlupfloch. Und am einfachsten ist es wenn man zu Studienbeginn noch keine 30 Jahre jung ist. Sollte man schon älter sein, gibt es bei einem Studium ohne Abi aber selbst da mögliche Wege.

    Falls du dazu noch Infos brauchst, kannst du dich ja im Verlauf nochmal melden.


    Ansonsten auch die Leute bei der BAföG Hotline sind meistens recht hilfreich. Und vor dem Studium steht ja erstmal der Fachwirt aus.


    Liebe Grüße


    Melandru

    Hallo Flow_MD ,


    Bin zwar keine Handelsfachwirtin, sondern Fachwirtin im Gesundheits und Sozialwesen, aber für deine Fragen ist das gehüpft wie gesprungen. Ich studiere dank meinem Fachwirt Pharmazie.


    Ja, in den allermeisten Bundesländern wird die Weiterbildung, als berufliche Qualifikation für den Zugang zum Studium anerkannt. Die Qualifikation wird in der Regel als völlig gleichwertig zur Allgemeinen Hochschulreife behandelt. Über die Berechnung eines eventuellen NCs ist man sich aber je nach Bundesland und Studienfach sehr uneinig. (Größere Probleme gibt es eigentlich nur bei Medizin, Pharmazie, Tiermedizin und Zahnmedizin, bei guten Durchschnitt ist aber auch das möglich, wenn auch nicht überall, kommt für dich ja aber vermutlich eh nicht in Frage. )


    Für Sachsen-Anhalt kannst du hier nochmal nachlesen: http://www.studieren-ohne-abit…b/laender/sachsen_anhalt/


    Der Fachwirt ist ein Abschluss auf Meisterebene mit mehr als 400h nach Rahmenplan und taucht auch im BBiG auf. Nur zur Übersicht.


    Zum Aufstiegsbafög kann ich mich gerne später nochmal äußern. Aber kurz ja es ist so gut wie immer sinnvoll, Begründung folgt.


    Super das du aus dem Aufhebungsvertrag eine Chance zur Weiterqualifikation für dich machen möchtest.

    Der Weg wird etwas steiniger, aber die Berufserfahrung und Lebenserfahrung macht einiges wett, keine Sorge.


    Herzliche Grüße


    Melandru

    Zu meinem Beruflichen Werdegang nach dem Fachwirt steht in den Beiträgen davor (siehe oben) schon fast alles drin. Inzwischen studiere ich Pharmazie. Ich war von den Berufsmöglichkeiten als Fachwirtin nicht so überzeugt, wie ich zuvor geglaubt habe. Kann aber anderen Leuten natürlich ganz anders ergangen sein, die sich hier nicht äußern und total zufrieden sind.


    Zum anderen Punkt ja ich habe komplett ohne Powerpoint präsentiert, das kam auch sehr gut an.


    Die auf jeden Fall viel Erfolg noch für die restliche Weiterbildung.

    Hallo Sunny91,


    Aus welchem Bereich des Gesundheits- und Sozialwesens kommst du denn? Hast du schon Ideen für ein Thema?

    Ich kann dir gerne meine Fotos von der Flipchart mal per Mail schicken, ein kompletter Eindruck wird dabei aber nicht entstehen, da ich zusätzlich noch Moderationskarten hatte, die ich während der Präsentation mit angebracht habe. Diese habe ich inzwischen natürlich nichtmehr.


    (Bei der Masse an Anfragen, die ich dazu bekomme kann ich meine Präsentation auch langsam hier öffentlich ins Forum stellen, schade das die Bildungsträger anscheiend so schlecht vorbereiten. )


    Hab damals 95 Punkte in der mündlichen bekommen, das ist aber denke ich auch sehr Prüferabhängig und hätte an anderen IHKs ganz anders ausgehen können, also glaube bitte nicht so muss es aussehen, so KANN es maximal aussehen.


    Wichtig ist das du ein eigenes Thema findest, das du denn auch in deinem eigenen Stil präsentierst.


    Liebe Grüße


    Melandru

    Ich wurde als GuK ohne jegliche kaufmännische Erfahrung zugelassen, ich geh also davon aus das das schon bei dir klappen wird. Ansonsten falls du widererwarten keine Zulassung bekommst, bedenke bitte das je nach "Bundesgebiet und IHK-Dichte" bis zu 3 verschiedene IHKs für dich zuständig sein können. Die an deinem Wohnort, die am Standort deines Arbeitsplatzes und die am Standort deines Bildungsträgers. Es lohnt sich manchmal wo anders einen Zulassungsantrag zu stellen bevor man wochenlang diskutieren muss.


    Liebe Grüße

    Melandru