Beiträge von SHRT

    Hallo,


    also für den technischen Einkauf passt der technische Fachwirt perfekt. Lagerlogistik ist auch näher am Einkauf und der Materialwirtschaft angesiedelt als die Buchhaltung - Zudem gibt es deutlich geeignetere Fortbildungen für den Bereich Buchhaltung.


    Ich halte es durchaus für realistisch, dass du einen Wechsel in den kaufmännischen Bereich hinbekommst, die Frage ist hier zu welchen Konditionen - deine Chancen steigen natürlich, wenn du beim Wunschgehalt auf die Bremse drückst und somit die berufserfahrenen Mitbewerber unterbietest. Eventuell könntest du auch einen Umweg gehen, beispielsweise über den Bereich Disposition - dieser ist in vielen Unternehmen inhaltlich zwischen der Lagerlogistik und dem Einkauf angesiedelt.

    Hallo,


    ich selbst habe den TFW nach einer kaufmännischen Ausbildung gemacht und kann mal meine Erfahrung schildern.


    Ich war der einzige im Kurs, der nicht aus einem technischen Bereich stammte. Der Prüfungsteil "Wirtschaftsbezogene Qualifikation" hatte mir nicht so viele Probleme bereitet wie meinen Mitstreitern. Insbesondere im Bereich des Rechnungswesens kam ich aufgrund meiner Vorkenntnisse durch die Ausbildung sehr gut zurecht.

    Im Bereich "Technische Qualifikation" war es dann andersherum, hier musste ich mich erstmal durch die Grundlagen durcharbeiten, bspw. das Lesen von techn. Zeichnungen. Hier hatte meine Mitschüler mit Praxiserfahrung deutliche Vorteile - Aber es war trotzdem sehr gut machbar, ich bin aus allen Prüfungen mit >75% raus. Grundsätzlich ist die Fortbildung auch ohne Vorkenntnisse gut zu schaffen.


    Deine Qualifikation wird definitiv dadurch verbessert und auch der kaufmännische Bereich steht dir grundsätzlich offen. Hast du denn schon Vorstellungen in welchen Bereichen du später arbeiten möchtest?

    Also ich würde dir empfehlen, dir auch den Industriefachwirt anzuschauen. Insbesondere wenn du aus der Behörde in die freie Wirtschaft möchtest, kann das Sinn machen.

    Ich selber habe den techn. Fachwirt und techn. Betriebswirt beide in Teilzeit (Immer Wochenende, Vormittag bis Nachmittag) gemacht und kann das definitiv empfehlen. Von dem Konzept Vollzeit in möglichst wenigen Monaten halte ich nicht so viel - Insbesondere wenn du dafür eine Festanstellung aufgibst und das noch zu Coronazeiten.


    Grundsätzlich handelt es sich bei den Kursen ja nur um Vorbereitungskurse - im Grunde braucht man diese nicht, um bei der Prüfung teilzunehmen. Du könntest also auch in Teilzeit anfangen und dann ggf. nach einigen Monaten (wenn du einen guten Überblick über das Niveau und den Schwierigkeitsgrad gewonnen hast) die Prüfung vorziehen und die Vorbereitung im Selbststudium verkürzen.


    Angst davor, dass du die Prüfungen nicht schaffst, musst du nicht haben. Du kannst deine Prüfungen auch verschieben, falls du mit dem Lernen nicht hinterherkommst, oder die Prüfungen splitten. Die Weiterbildungen sind auch für Menschen gedacht, die keine weitreichenden Vorkenntnisse haben und auch für Menschen die fest im Berufs- und Familienleben eingebunden sind - die bekommen das auch hin (wenn auch nicht ganz so einfach wie der frisch ausgelernte Berufseinsteiger).

    Hallo,


    hier ein par Faktoren, die dein (potenzielles) Gehalt beeinflussen:


    Die Unternehmensgröße

    • Kleine Unternehmen zahlen häufig schlechter als Mittelständische oder Große

    Die Branche

    • Unternehmen in sozialen Branchen zahlen häufig unterdurchschnittlich
    • In der Industrie (Maschinenbau/Chemie/Pharma) wird meistens gut gezahlt, kann jedoch stark von der Region abhängen, sowie von den tariflichen Umständen
    • Die Finanzbranche bringt häufig sehr gute Gehälter mit sich

    Die Stelle

    • Wird für die Stelle lediglich eine Ausbildung verlangt, wirst du mit einem Fachwirt/Betriebswirt hier nicht viel rausholen können
    • Allgemein lässt sich sagen: Verantwortung über Personal (Leitungskraft) und über Entscheidungen (bspw. Handlungsvollmacht) wirken sich positiv auf das Gehalt aus

    Qualifikation

    • Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Berufserfahrung einer der wichtigsten Faktoren beim Gehalt ist und die Titel überschatten kann. Hast du mehrere Jahre ohne ein Studium auf einer Stelle gearbeitet, für die üblicherweise ein Studium gefordert wird, hast du gute Chancen diese Tätigkeiten auch woanders ausüben zu können

    Personalpolitik

    • Jedes Unternehmen hat seine eigene Personalpolitik und Gehaltsgefüge. Auch Tarifverträge können unterschiedlich ausgelegt werden => Bspw. werden niedrige Tarifstufen angesetzt, dann werden über außertarifliche Zulagen unterschiedliche Gehälter von grundsätzlich gleichen Stellen erreicht.

    Ohne weitere Infos lässt sich dein potenzielles Gehalt nicht schätzen. Du findest auf einigen Website Gehaltsschätzungen, diese vergleichen Daten von ähnlichen Stellen und ermitteln ein Durchschnittsgehalt. Eventuell bringt dich dies weiter.

    Hallo,


    Lektüre war bei meiner Prüfung nicht gestattet. Abgefragt werden darf grundsätzlich alles, in der Einladung wird der Themenbereich eventuell eingegrenzt sein. Bei meiner Prüfung wurde ich über das Produkthaftungsgesetz ausgefragt, das war aber eine eher ungewöhnliche Prüfung. Meistens werden Themen genommen, die man aus dem Stehgreif gut bearbeiten kann, beispielsweise Bereiche aus dem Projekt- und Personalmanagement, oder auch Produktstrategien.

    Hallo,


    ich würde gerne für meine Frau einige Informationen zum Fachwirt für Gesundheits-/Sozialwesen sammeln, sie überlegt zurzeit sich in den nächsten Jahren weiterzubilden.


    Insbesondere würde mich interessieren, wo die Schwerpunkte in den einzelnen Fächern liegen. Also wieviel Mathematik/Auswendiglernen/Logische Zusammenhänge erkennen, bei den einzelnen Fächern benötigt wird. Zudem würde mich noch interessieren, welches Fach bzw. welcher Bereich für euch die größte Herausforderung dargestellt hat.


    Vielen Dank vorab.

    Hallo,


    ich finde das sieht ganz gut aus.


    Deiner Dozentin würde ich da Recht geben, du musst das Vorhandensein deiner Quellen nicht "beweisen". Den Prüfern ist es vermutlich auch bewusst, dass einige vorgestellte Daten auch mal fiktiv sind, bzw. etwas abgeändert, so dass sie ins Thema passen. Wichtig ist nur, dass deine daraus abgeleiteten Interpretationen und Entscheidungen schlüssig und nachvollziehbar sind.


    Für die Erfolgsprognose wäre eine Gegenüberstellung der Kosten für die Umsetzung, sowie der prognostizierte/gewünschte Benefit der Maßnahmen eine gute Darstellungsweise => Die Ergebnisse der Maßnahmen müssen ja messbar sein (SMARTe Zielformulierung).


    Hier könntest du ein einfaches Säulendiagramm verwenden. Z.b. eine Säule sind entspricht den gesamten Umsetzungskosten, die andere Säule wäre der dadurch erreichte Gewinn. Allerdings ist dies natürlich von der untersuchten Messgröße abhängig.


    Da es sich um eine Ladengestaltung handelt, wirst du vermutlich die Steigerung der Kundenzahl (z.B. pro Monat) untersuchen. Wenn dir der durchschnittliche Umsatz pro Kunde vorliegt, könntest du eine Art Break-Even Analyse einsetzen: Wie hoch müsste die Steigerung der Kundenzahl sein, um die eingesetzten Maßnahmen als Erfolg werten zu können. Grafisch könnte man dies mittels einer Kombination eines Säulen- und eines Liniendiagramms darstellen: Die Säule zeigt die Höhe der angefallenen Kosten / Die Linie wäre der Gesamtumsatz (Y-Achse), in Abhängigkeit von der Kundenanzahl (X-Achse). Ab einer gewissen Kundenzahl wäre die Linie dann auf Höhe der Säule (Break-Even-Point).

    Hallo,


    ich bin mit der Prüfung der Handelsfachwirte nicht genau vertraut. Wie setzt sich diese denn genau zusammen? Muss eine Hausarbeit vorab abgegeben werden, oder beschränkt sich die Prüfung auf die Präsentation? Grundsätzlich finde ich das Thema geeignet für eine Prüfung, es bietet viel Potenzial. Den Beginn der Arbeit hast du ja beschrieben, wichtig ist noch, dass du ein vernünftiges Ende setzt. Z.B. "Umsetzung und Überprüfung der Maßnahmen".


    Die Ergebnisse einer Konkurrenzbeobachtung könnte man wohl sehr "frei" formulieren, am Besten tabellarisch Unterschiede gegenüberstellen und dann bewerten/Interpretieren -> Hier mal in das Thema Benchmarking einlesen, das könnte hilfreich sein.


    Weiterhin würde ich viel mit den Ergebnissen der Kundenbefragung arbeiten, diese Ergebnisse wären wohl treffender als Statistiken von Dritten. Welche Statistiken hättest du dir denn hier vorgestellt?


    Gruß

    Hallo,


    ein par Wochen kann das dauern - insbesondere um die Feiertage herum. Aber frag am Besten nach, ob alles da ist. Man sollte bei der IHK immer eine Eingangsbestätigung der Unterlagen einfordern, da sitzen schließlich auch nur Menschen und auch da gehen Sachen unter.


    Gruß