Beiträge von Martin.Lesny

    Die neue Verordnung ist bereits im Bundesgesetzblatt veröffentlicht und bei Gesetze im Internet unter diesen Link abrufbar: http://www.gesetze-im-internet…etrwfv/BJNR255200019.html

    Die Übergangsfrist geht bis 31.März 2024, d.h. bis zu diesen Termin kann noch nach der alten Verordnungen geschrieben werden. Damit werden bis mindestens Juni 2023 (wahrscheinlich jedoch bis November 2023) die alten schriftlichen Prüfungen angeboten werden - es gibt also keinen Grund, der dagegen spricht, die Vorbereitung und die Prüfung nach nach der alten Verordnung durchzuführen.

    Hallo A-jay,


    danke für die Info. Bleibt die Frage, welchen Nutzen das hat.


    LG
    -Tim

    Es fördert die Anerkennung und internationale Akzeptanz der beruflichen Weiterbildung in Deutschland. Und ich kann auch aus Vergleichen mit langjähriger beruflicher Tätigkeit im Ausland (bei mir war das Großbritannien) erkennen, dass die deutschen Universitäten nicht immer mit den Spitzenuniversitäten in den UK und USA mithalten können, dass aber die berufliche Bildung in unserem Land überragend ist.

    Warten wir erstmal ab ob es tatsächlich so kommt und die neuen Bezeichnungen eingeführt werden.


    Dürfte ich fragen warum viele hier denken, dass es sie betrifft? Die neuen Bezeichnungen müssten ähnlich den akademischen Bezeichnungen geschützt werden. Es wäre ungewöhnlich, wenn die neue Bezeichnung dann rückwirkend von bestehenden Fachwirten verwendet werden dürfte, sondern es wird wohl nur von zukünftigen Fachwirten, die diese Abschlussbezeichnung auch tatsächlich verliehen bekommen haben nutzbar sein.

    Das hatte ich auch nicht andere erwartet. DIHK und Handwerkskammern sind im Zweifelsfall eben doch einflussreicher als die Hochschulrektorenkonferenz und die Qualität der beruflichen Ausbildung in Deutschland besitzt weltweit eine überragende Anerkennung. Damit dürften auch kleinkarierte Debatten über die Zulässigkeit des Titels Bachelor Professionell für bestehende IHK Fachwirte erledigt sein. Auch wenn die Abschlussbezeichnung offiziell erst zukünftig geändert wird, sehe ich keine Grundlage mehr, die gegen eine Verwendung der schon bislang international üblichen Bezeichnung "Bachelor Professional" und "Master Professional" für Fach-und Betriebswirte spricht.

    Im IHK Rahmenplan ist der Punkt 5.3. im Fach Logistik "Zollrecht bei Im- und Export". Nur weil das bislang noch nicht gefragt wurde, muss das nicht bedeuten, dass es auch in der Zukunft nicht gefragt wird. Beim letzten Mal wurde z.B. die Wertstromanalyse zum ersten Mal gefragt. Ich habe in meinem letzten Unterricht vor der Prüfung noch einmal auf daie Einführung in das Zollrecht hingewiesen und dabei auch den Veredelungsverkehr angesprochen.


    Beim nächsten Mal könnte ich mir dann gut eine Frage zum Kreislaufwirtschaftsgesetz oder auch zu besonderen Einkaufs- und Verkaufsverträgebn vorstellen (steht ebenfalls im Rahmenplan und wurde bisher selten oder gar nicht gefragt).



    ch weiß, dass das Stöhr Buch nichts offizielles ist, aber da steht „Das Zollrecht war bisher bei Prüfungen noch nicht von Bedeutung, da es auch leicht den Rahmen des Fachs sprengt“

    Abgesehen davon, das in den Stöhr Büchern viele Fehler (z.B. ist die Gozintograph-Darstellung falsch) sind, kann man sich auf solche Aussagen überhaupt nicht verlassen.

    Da im vom Bundestag beschlossenen Gesetzentwurf steht, dass nach bestandener Meisterprüfung der Titel "Bachelor professional" zusätzlich verwendet werden darf, gehe ich davon aus, dass diese Bezeichnung auch von bestehenden Absolventen der zweiten Fortbildungsstufe verwendet werden dürften.

    Am politischen Einfluss - als es z.B. um die Einstufung des Gepr. Betriebswirt bzw Betriebswirt des Handwerks in den DQR ging, hat sich die HRK gegen die Stufe 7 gesträubt. Am Ende haben sich DIHK und Handwerkskammer durchgesetzt. Ich weiß natürlich nicht, wie das jetzt im Bundesrat ausgeht, aber ich würde nicht darauf wetten, dass sich hier die Länder durchsetzen. Und den Vorschlag aus B-W, die Bezeichnung "Junior Professionell" für Fachwirte einzuführen, verhöhnt die Berufsqualifizierung. Das erscheint mir chancenlos.

    Hab ich auch vor ein paar Seiten bereits gefragt, ging aber niemand drauf ein. Google hilft bisher noch nicht weiter, aber wäre auch sehr daran interessiert.

    Kommt auf Deine IHK an. Über 70 verschiedene unabhängige IHKs in Deutschland mit unterschiedlichen Abläufen - wie soll man da darauf antworten? Wenn Du auf die Webseite Deiner IHK gehst, kannst Du vielleicht fündig werden.

    Bundestag und Bundesrat spielen aber wohl nicht mit.

    Der Bundestag hat jetzt schon mal zugestimmt. Und jetzt müssen Handwerkskammer und DIHK noch ein bisschen Druck bei den Landesregierungen machen, dann klappt es vielleicht auch noch im Bundesrat. Die Kammern sind halt doch etwas wichtiger als die Hochschulrektorenkonferenz...

    Hallo zusammen, das mit dem Entgeldfortzahlungsgesetz haben wir im Unterricht aber nicht drangenommen. Dementsprechend habe ich auch da keine Markierung im Gesetz gesetzt. War mir aber auch ziemlich sicher das das nicht geht. Gibts dann trotzdem Teilpunkte?

    Wozu hast Du das Entgeltfortzahlungsgesetz gebraucht? Da ging es um BUrlG. Aber auch das war nicht notwendig, da ja keine §§ genannt werden mussten. Wie bereits von einigen geschrieben, kann der AG nicht einfach einen Urlaubstag abziehen (Zeitpunkt des Urlaubs wird ja vom AN bestimmt!). Er kann aber Gehalt abziehen und abmahnen.