Beiträge von Chirality

    Hey fleißige Hamburgerin!


    Ich habe grade nochmals mit der IHK telefoniert und hatte eine wesentlich hilfreichere Dame am Telefon. Und schon fällt das Ergebnis des Gesprächs wieder anders aus :D


    Sie war der Meinung, dass ich unter diesen Voraussetzungen eigentlich zugelassen werden müsste (ist die Zuständige für ImmoFW). 100%ig zusagen konnte sie mir logischerweise nichts, aber sie hat auch bestätigt, dass meine Arbeit für meinen Vater und das Praktikum beim Architekten ausreichen dürften.
    Das Praktikum hatte die andere IHK-Angestellte ja direkt abgeschmettert, weil es vor meiner Ausbildung stattgefunden hat. Sie meinte das würde nicht zählen.


    Ich bin grade so dermaßen glücklich, dass das ganze Lernen bisher doch nicht umsonst war und ich doch noch voran kommen könnte :)
    Ich werde die Bescheinigungen sobald wie möglich einreichen und mal mitteilen, wie es gelaufen ist. Evtl hilft das ja jemand anderem weiter.
    Danke schon mal für die ausführliche Antwort!
    Viele Grüße!

    Hey!
    Mein erster Beitrag und ich komme gleich mit nem Problem.... Ich hoffe ihr könnt mir helfen; beim googeln habe ich bisher nichts ähnliches gefunden.


    Also zur Situation:
    ich habe von 2008 - 2011 meine Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen gemacht. Seitdem arbeite ich als Beraterin in einem Versicherungsbüro. Ich will mich beruflich verändern und in Richtung Immobilien gehen.
    Soweit so gut, nur dass meine IHK meine Berufserfahrung nicht anerkennen will und mich nicht zur Prüfung zulassen will. Dabei hatte ich gehofft, dass der Passus in der Weiterbildungsverordnung mir nützlich sein könnte ("Auf andere Weise glaubhaft machen, dass die Voraussetzungen erfüllt sind")


    Hat jemand Erfahrung damit, was genau da zugelassen ist? Auf meine telefonische Nachfrage wurde ich einfach abgefertigt, Versicherung hätte nichts mit Immobilien zu tun und mein Einwand wegen §2, Abs. 3 wollte die Dame nicht gelten lassen. Ich solle halt ne Stelle in der Immo-Wirtschaft annehmen und mich dann in zwei Jahren zur Prüfung anmelden. Haha.... wieder zwei Jahre für die Katz...


    Wenn der Absatz da so drin steht, muss es doch eine Möglichkeit geben zugelassen zu werden. Warum sonst steht es so schwammig in der Verordnung? Die IHK selbst hat dieses Thema immer sofort abgeschmettert und wollte mir keine Antwort darauf geben, was denn nun ein zugelassenes Mittel ist, um seine Eignung zu beweisen.
    Als Erfahrung kann ich meine dreijährige Berufserfahrung nennen. Wertermittlung (natürlich nicht so intesiv wie der Fachwirt es vorsieht, aber ich lerne *g*) und Finanzierung von Immobilien. Ich habe auch ein Halbjahrespraktikum bei einem Architekten gemacht (Schwerpunkte Bauordnung, HOAI, Genehmigungen, Statik) und verwalte nebenbei die Mietobjekte meiner Familie (30 Wohneinheiten). Da mein Vater aber kein Gewerbetreibender ist, sondern Privatmann kann er mir natürlich keien Berufserfahrung bescheinigen.


    Gibt es für mich irgendeine Möglichkeit den Fachwirt zu machen? Hat jemand was ähnliches durchbekommen? Ich würde mir den aktuellen Murfeld und ein halbes Jahr lernen gerne sparen wenn ich doch nicht zugelassen werde....
    Über eure Erfahrungen und Meinungen würde ich mich echt freuen. Danke!


    MfG, Chirality