Beiträge von Lernkopf 89

    Guten Abend zusammen,



    meine hier gestellten Fragen, bezüglich meinen beiden abgeschlossenen Weiterbildungen (Industriefachwirt und Tech. Fachwirt), wurden stets von hilfsbereiten Usern gut und freundlich beantwortet. Hierfür möchte ich mich zunächst einmal herzlich bedanken!



    Ich habe mich dazu entschlossen, etwas davon wieder zurück zu geben und zwar in Form von allgemeinen Hilfestellungen / Antworten für „Beginner“:



    Wichtiges vorab:


    - es handelt sich um meine subjektive(n) Meinung(en);


    - Zielgruppe meiner Hilfestellung(en): jemand der sich über die Weiterbildung "Industriefachwirt/in" vorab informieren möchte; Lehrgangs-Beginner


    - ich möchte keine Werbung machen, lediglich Vorschläge / Hilfestellungen erbringen



    Hier im >Industriefachwirt-Forum< werde ich mich auf die Weiterbildung "Industriefachwirt/in" beziehen:



    Fragen, welche ich mir häufig gestellt habe, bzw. im Fachwirt Forum von anderen Usern oft gestellt wurden:




    Frage 1:


    Ist der Industriefachwirt schwierig?



    Antwort 1:


    Für diese Frage gibt es keine "Universalantwort"! Der Industriefachwirt ist sehr breit gefächert. Fakt ist jedoch: jemand der zuvor eine kaufmännische Ausbildung absolviert hat (beispielsweise: Industriekaufmann/-frau) wird sich mit dem Lernstoff wesentlich einfacher identifizieren.



    Kurzüberblick (Anhang zu Antwort 1):


    Der Industriefachwirt ist, wie der Name schon sagt, sehr Industrie lastig. Das heißt, dass vor allem die betrieblichen Funktionen / Wertschöpfungskette (Beschaffung-Produktion-Marketing/Absatz) sowie in erster Linie alles „das mit dem Unternehmen direkt in Verbindung gebracht werden kann“ >>> Recht (vor allem das BGB, HGB, UWG, GWB, Arbeitsgesetze, Umweltgesetze), >>> Steuern (schwerpunktmäßig die Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer, Einkommensteuer, Umsatzsteuer).




    Frage 2:


    Welche Fächer des Industriefachwirts sind besonders schwierig?



    Antwort 2:


    Auch hier gibt es keine Universalantwort! Aber es gibt gewisse „Tendenzen“ die sich abzeichnen. Hierfür muss ich nun ein bisschen ausholen. Ich werde nachfolgend die Prüfungstage und deren Fächer vorstellen und in diesem Zuge gleich ein bisschen „Insider Wissen“ >>> x <<< mit einbringen:



    Prüfungsteil 1: „Wirtschaftsbezogenen Qualifikationen“ (ein Prüfungstag)


    Dieser Prüfungsteil setzt sich aus folgenden Prüfungsfächern zusammen: 1. Volks- und Betriebswirtschaft (75 Min.); 2. Rechnungswesen (90 Min.); 3. Recht und Steuern (75 Min.); 4. Unternehmensführung (90 Min.) >>> In dieser Reihenfolge <<<



    >>> Hier gibt es aus allgemeiner Sicht zwei kritische Fächer: jemand der nicht gut mit Zahlen umgehen kann, den wird das Fach „Rechnungswesen“ sehr beschäftigen. Am besten viel Formelumstellen üben und viel mit Formeln arbeiten. Das trägt gut zur Senkung der Schwierigkeit des Fachs REWE bei! <<<



    >>> Das am meisten unterschätzte Fach (meine subjektive Meinung) beim Industriefachwirt ist das Fach „Recht und Steuern“. Das ist aber oft ein „Dozentengemachtes“ Problem. Viele Dozenten suggerieren bereits bei der ersten Unterrichtsstunde: „das tolle am Fach Recht und Steuern ist, dass ihr in den Prüfungen alles nachblättern könnt“. Fehlanzeige! Kann man natürlich schon machen, doch dann wird einem bereits nach der Hälfte der Aufgaben gnadenlos die Zeit ausgehen. Und hier spreche ich sicherlich vielen ehemaligen Prüfungsteilnehmern aus der Seele. Die 90 Minuten für das Fach Recht & Steuern sind sehr knapp bemessen. Hier gibt es einen sehr effektiven Lösungsansatz mit dem man jedoch frühzeitig beginnen muss!



    (1) Zuhause viel mit den Gesetzestexten arbeiten, damit dies zur Gewohnheit wird. (Das hilft auch beim Einprägen der „altertümlichen, nicht mehr zeitgemäßen“ Stichwortverzeichnisse.



    (2) Auswendiglernen der rechtlichen Grundbegrifflichkeiten wie z.B. „natürliche Person“; „juristische Person“; „Sache“; sowie sämtliche Vertragsarten nach BGB;



    (3) Für das Steuerrecht macht es Sinn, sich mit den einzelnen Steuern zu beschäftigen (z.B. Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer, Einkommensteuer, Umsatzsteuer; das Gliedern der Steuern nach Ertragshoheit; Steuern nach der Überwälzbarkeit; die Begriffsdefinitionen „Steuer“; „Abgaben“; „Beiträge“…



    Die Fächer VWL/BWL und Unternehmensführung sind mit einer kaufmännischen Vorbildung so weit weniger kritisch. <<<




    Prüfungsteil 2: „Handlungsspezifischen Qualifikationen“ (zwei Prüfungstage)


    Situationsaufgabe 1 (240 Min.); Situationsaufgabe 2 (240 Min.)



    Themengebiete für die zwei Situationen:


    Finanzwirtschaft im Industrieunternehmen; Produktionsprozesse; Marketing & Vertrieb; Wissens- und Transfermanagement; Führung und Zusammenarbeit;



    Oft aufgezeigte Schwerpunkte in den jeweiligen Bereichen:



    „Finanzwirtschaft im Industrieunternehmen“: >>> Investitionen, verbunden mit deren Finanzierung (Investitions- und Finanzierungsarten); Kapitalwertmethode; Auf- und Abzinsung; <<<



    „Produktionsprozesse“: >>> Managementsysteme; Verbesserungsprozesse; BWL-Produktionsfaktoren; Kapazität <<<



    „Marketing & Vertrieb“: >>> Vor allem strategische Marketinginstrumente (z.B. BCG-Matrix; Ansoff-Matrix); Marketing-Mix; Mafo; <<<



    „Wissens- und Transfermanagement“: >>> z.B. Einführung eines Verbesserungsmanagement; Innovationsmanagement; Wissensmanagement; Wissensdatenbank; Implizites- und Explizites Wissen; grob der „Umgang und die Weitergabe“ mit und von Wissen im Unternehmen <<<



    „Führung und Zusammenarbeit“: >>> 1D-Führungsstile; 2D-Führungsstile; 3D-Führungsstile, Unternehmensleitbild / Unternehmenskultur; Aufbau- / Ablauforganisation; Leitungssysteme <<<



    >>> Wie der Name „Situation“ schon sagt, werdet ihr hier in verschiedene Situationen eingeführt. So kann es z.B. sein, dass eine Aufgabe aus Sichtweise der a) BWL; b) VWL; c) dem Recht; d) dem Steuerrecht heraus beurteilt werden muss…



    Der Knackpunkt der Situationsaufgaben: Sie beziehen sich auf den gesamten Rahmenlehrplan <<<



    Prüfungsteil 3: mündliche Situationsaufgabe (Präsentation und situationsbezogenes Fachgespräch)



    Präsentation: ca. 10 Minuten (Auf Einsatz von mind. 2 Präsentationsmedien achten!)


    Fachgespräch ca. 20 Minuten (Basis für das Fachgespräch war bei meinen beiden Fachwirten die Präsentation)


    >>> Bei mir waren stets 3 Prüfer anwesend (=Minimum an Mitglieder für einen Prüfungsausschuss der IHK) – um hier einmal die Größe des Prüfungsausschusses zu erwähnen! <<<



    >>>Bei der mündlichen Prüfung macht es durchaus Sinn, mit einem eigenen Laptop + eigenen Beamer zu erscheinen, um die Funktionalität der Technik / der Bildschirmpräsentation zu gewährleisten <<<



    Wichtiges zur Präsentation:


    Die Präsentation muss sich auf mindestens zwei der nachfolgenden Bereiche beziehen: Finanzwirtschaft im Industrieunternehmen; Produktionsprozesse; Marketing & Vertrieb; Wissens- und Transfermanagement im Industrieunternehmen; Führung und Zusammenarbeit


    (Die gleichen Themenbereiche wie bei den Situationsaufgaben 1 + 2)



    >>> Hierzu gibt es ein ganz tolles Buch: „Industriefachwirte Präsentation und Fachgespräch“ vom „Fachwirteverlag“ <<<




    Frage 3:


    Welche (Ersatz-) Lektüre ist für den Industriefachwirt zu empfehlen?



    Antwort 3:


    Ich persönlich habe hauptsächlich mit der Lektüre vom "Kiehl" Verlag gelernt und habe (fast) jede Prüfung mit einem zweier / guten dreier bestanden. In der Fachwirt-Lektüre vom Kiehl-Verlag wird der Lernstoff in einer Art "Frage + Antwort" -form aufbereitet / erläutert dargestellt. Das fördert ein effektives Einprägen! Wer mit dieser Aufbereitung des Lernstoffs gut klar kommt, wird begeistert sein!



    Für den Industriefachwirt gibt es zwei Bücher vom Kiehlverlag: (1) "Die Prüfung der Fachwirte: Wirtschaftsbezogene Qualifikationen" und (2) „Die Prüfung der Fachwirte: Handlungsspezifische Qualifikationen“ ergänzend hierzu würde ich noch, wie oben bereits erwähnt, (3) „Industriefachwirte Präsentation und Fachgespräch“ für den mündlichen Teil wärmstens empfehlen! (Hier werden Beispielthemen / Beispielpräsentationen aufgezeigt, um den Umfang der Mündlichen (Teil 3) kennenzulernen)




    Frage 4:


    Wie bereitet man sich am besten auf die anstehenden IHK-Prüfungen vor?



    Antwort 4:


    Ganz wichtig: fangt frühzeitig mit den Wiederholungen an! Der Kopf benötigt Zeit, um das Gelernte ordentlich zu verarbeiten. Wichtig ist hier nachhaltiges lernen...



    Ich selbst habe stets ca. 3-4 Monate vor dem Prüfungstag mit der Prüfungsvorbereitung begonnen. Die letzten 6 Wochen habe ich alte IHK-Prüfungen durchgearbeitet. Anhand der Originalprüfungen könnt ihr final einschätzen, ob in gewissen Themenbereichen noch Nachholbedarf besteht. (Ich habe meinen Industriefachwirt per Abendschule gemacht. Im Falle einer Ganztagsschule reichen vielleicht auch 2 Monate Vorbereitung aus, da die täglichen 8h Arbeit nicht im Weg stehen! Diese Perspektive kann ich leider nicht beurteilen!)




    Frage 5:


    Ist für mich der Industriefachwirt oder der Wirtschaftsfachwirt besser geeignet?



    Antwort 5:


    Diese Frage wurde in meiner Klasse über beide Jahre hinweg diskutiert. Hier gilt es zu wissen, welche weitere berufliche Richtung man einschlagen möchte. Besser gesagt, welche Branche.


    Während der Industriefachwirt mehr tiefgründig auf die industriellen Prozesse (viel BWL) eingeht, ist der Wirtschaftsfachwirt eher VWL lastig und breiter gefächert (zielt z.B. mehr auf den Handel / Bankwesen ab). Auch die mündliche Prüfung (Teil 3) unterscheidet sich kräftig vom Industriefachwirt. Beim Wirtschaftsfachwirt muss man eine „Spontanpräsentation“ innerhalb von 30 Minuten erstellen, halten + Fachgespräch antreten.



    Ich hoffe ich konnte euch damit ein bisschen weiterhelfen und wünsche noch einen angenehmen Abend!



    PS: bei Fragen bitte einfach hierauf antworten / bzw. mich anschreiben. Ich helfe gerne!



    Beste Grüße und allzeit viel Erfolg!:thumbsup:


    Lernkopf 89

    danke für die Zusammenfassung. bei welcher IHK hast du denn deine Prüfung abgelegt?

    Guten Abend Mensi,


    sehr gerne! Werde die nächste Zeit weitere Informationen zu heißen Fragen bereit stellen. Eben alles, das mich so über die Jahre des Lernens beschäftigt hat! Hab meine beiden Fachwirte (Industriefachwirt / Tech. Fachwirt) per Abendschule absolviert. Da kommen viele Fragen auf, da einfach die "Ganztagsbetreuung" nicht vorhanden ist.


    Nun zu deiner Frage:


    Ich habe alle meine Prüfungen bei der IHK in Nürnberg abgelegt.


    Grüße & einen schönen Abend!

    Lernkopf 89

    Guten Abend zusammen,


    meine hier gestellten Fragen, bezüglich meinen beiden abgeschlossenen Weiterbildungen (Tech. Fachwirt und Industriefachwirt), wurden stets von hilfsbereiten Usern gut und freundlich beantwortet. Hierfür möchte ich mich zunächst einmal herzlich bedanken!


    Ich habe beschlossen, etwas davon wieder zurück zu geben und zwar in Form von allgemeinen Hilfestellungen / Antworten:


    Wichtiges vorab:

    - es handelt sich um meine subjektive(n) Meinung(en);

    - Zielgruppe meiner Hilfestellung(en): jemand der sich über die Weiterbildung "Tech. Fachwirt/in" vorab informieren möchte; Lehrgangs-Beginner)

    - ich möchte keine Werbung machen, lediglich Vorschläge / Hilfestellungen erbringen


    Hier im >Tech. Fachwirt Forum< werde ich mich auf die Weiterbildung "Tech. Fachwirt/in" beziehen:


    Fragen, welche ich mir häufig gestellt habe, bzw. im Fachwirt Forum von anderen Usern oft gestellt wurden:


    Frage 1: Ist der Technische Fachwirt schwierig?


    Antwort 1: für diese Frage gibt es keine "Universalantwort"! Der technische Fachwirt ist sehr breit gefächert. Technisches Wissen, sowie kaufmännisches Wissen ist von Vorteil.

    Der Prüfungsteil "Wirtschaftsbezogene Qualifikationen" verlangt einiges an Wissen in den Bereichen VWL / BWL / Recht & Steuern ab.

    Der Prüfungsteil "Technische Qualifikationen" verlangt ein vertieftes Wissen in einigen Teilbereichen der Physik / Chemie / Tech. Verfahren.

    Der Prüfungsteil "Handlungsspezifische Qualifikationen" bezieht sich auf das Unternehmen und dessen Aufgaben / Strategieentwicklung / Problem-Bewältigung usw. im Gesamten


    Fazit:

    Eine technische Ausbildung als Vorbildung (Mechaniker, Elektriker..) bringt für den Teil "Technische Qualifikationen" einen signifikanten Vorteil. Jedoch sollte auch kaufmännisches Wissen vorhanden sein. Wichtig: mir ist immer wieder zu Ohren gekommen, dass die meisten Prüflinge mit dem Fach "Recht und Steuern" die größten Probleme hatten! Hier ist es wichtig, bereits frühzeitig und intensiv mit den Gesetzestexten zu arbeiten!


    Auch mit einer kaufmännischen Ausbildung als Vorbildung (z.B. Industriekaufmann/-frau) ist der Technische Fachwirt gut machbar! Hier wird sich jedoch frühzeitig der Prüfungsteil "Technische Qualifikationen" als Knackpunkt herausstellen. Vor allem das Fach "Naturwissenschaftliche und technische Grundlagen" In diesem Fall empfehle ich private Lerngruppen. So haben wir das gehandhabt (Fahrtkosten (hin und zurück) können von der Steuer abgesetzt werden!).


    Frage 2: Welche (Ersatz-) Lektüre ist für den Technischen Fachwirt zu empfehlen?


    Antwort 2: Ich persönlich habe hauptsächlich mit der Lektüre vom "Kiehl" Verlag gelernt und habe (fast) jede Prüfung mit einem zweier / guten dreier bestanden. In der Fachwirt-Lektüre vom Kiehl-Verlag wird der Lernstoff in einer Art "Frage + Antwort" -form aufbereitet / erläutert dargestellt. Das fördert ein effektives Einprägen! Wer mit dieser Aufbereitung des Lernstoffs gut klar kommt, wird begeistert sein! Hier gibt es zwei Bücher: (1) "Die Prüfung der Fachwirte: Wirtschaftsbezogene Qualifikationen" und (2) "Die Prüfung der Technischen Fachwirte: Technische- und Handlungsspezifische Qualifikationen".


    Frage 3: Wie bereitet man sich am besten auf die anstehenden IHK-Prüfungen vor?


    Antwort 3: Ganz wichtig: fangt frühzeitig mit den Wiederholungen an! Der Kopf benötigt Zeit, um das Gelernte zu verarbeiten. Wichtig ist hier nachhaltiges lernen...


    Ich selbst habe stets ca. 3-4 Monate vor dem Prüfungstag mit der Prüfungsvorbereitung begonnen. Die letzten 6 Wochen habe ich alte IHK-Prüfungen durchgearbeitet. Anhand der Originalprüfungen könnt ihr final einschätzen, ob in gewissen Themenbereichen noch Nachholbedarf besteht. (Ich habe meinen Technischen Fachwirt per Abendschule gemacht. Im Falle einer Ganztagsschule reichen vielleicht auch 2 Monate Vorbereitung aus, da die täglichen 8h Arbeit nicht im Weg stehen! Diese Perspektive kann ich leider nicht beurteilen!)


    Frage 4: Wie läuft die mündliche Abschlussprüfung ab und wie kann man sich darauf vorbereiten?


    Antwort 4: beim Technischen Fachwirt erhaltet ihr euer Prüfungsthema (Situationsaufgabe) von der IHK unmittelbar vor der Prüfung ausgehändigt. Die Aushändigung erfolgt in einem Vorbereitungsraum. Hier stehen euch anschließend 30 Minuten für die Präsentationsvorbereitung/-erstellung zur Verfügung. Anschießend muss diese Präsentation einem Prüfungsausschuss (i.d.R. 3 Prüfer) vorgetragen werden. Ziel: 10-15 Minuten Präsentation. Anschließend gibt es ein Fachgespräch. Basis: eure Präsentation / Situationsaufgabe.


    Tipp: sprecht in eurer Präsentation lediglich Fachbegriffe an die ihr auch erklären könnt!


    Beispiel-Themen:

    - Marketing Mix

    - Ansoff Matrix

    - BCG Matrix

    - Projektmanagement; Projektarbeit (z.B. 4-Phasen Modell)

    - ABC-Analyse (Beschaffung oder Absatz)

    - Produkthaftung

    - REFA


    In den meisten, mir bekannten, Fällen haben sich die Situationsaufgaben auf den Bereich Marketing & Vertrieb bezogen. Überwiegend auf die strategische Marketingplanung.


    Aber nicht vergessen: die Situationsaufgaben dürfen sich lt. Prüfungsordnung auf den gesamten Rahmenlehrstoffplan beziehen! (Schwerpunktmäßig jeoch: die Handlungsbereiche Absatz-, Materialwirtschaft, und Logistik, Produktionsplanung, -steuerung, -kontrolle.


    Ich hoffe ich konnte euch damit ein bisschen weiterhelfen und wünsche noch einen angenehmen Abend!


    PS: bei Fragen bitte einfach hierauf antworten / bzw. mich anschreiben. Ich helfe gerne!


    Beste Grüße und allzeit viel Erfolg!

    Lernkopf 89

    Vielen Dank für eure schnellen Antworten!


    Die Auflistung der Hilfsmittel bezieht sich leider nur auf die schriftlichen Prüfungen. Bei der Prüfungseinladung zur mündlichen Prüfung lag leider keine bei :(


    Aber eure Antworten haben mir schon einmal sehr weiter geholfen.


    Die Themen Produkthaftung, Preispolitik, Produktstrategien, Personal-und Projektmanagement hab ich mir auch notiert.


    Falls noch jemand ein abgefragtes Thema, bzw. "beliebte" Themen weiß, nehme ich diese gerne an!


    Vielen Dank euch!


    Gruß

    Lernkopf 89

    Hallo zusammen,


    ich bin mir sicher, dass hier der eine oder andere technische Fachwirt (IHK) unterwegs ist. Nun zu meiner Frage:


    Ich habe am 11.02.21 meine mündliche Abschlussprüfung "Situationsbezogenes Fachgespräch". In meiner Einladung steht geschrieben, dass ich ein Thema bekomme und anschließend 30 Minuten für die Erstellung einer Präsentation Zeit habe. Die Erstellung der Präsentation erfolgt in einem "Vorbereitungsraum". Genau um diesen Raum geht es mir: in meiner Einladung steht geschrieben, dass ich im Vorbereitungsraum "alle Hilfsmittel" (sogar fettgedruckt) "außer elektronische Geräte mit eigenem Betriebssystem" verwenden darf. >>>>> Bedeutet das, ich darf mir Schullektüre mit in den Vorbereitungsraum nehmen?! Oder sind hier lediglich die leeren Papierzettel und Folien für die Präsentation gemeint und die Präsentation muss aus dem Kopf heraus entstehen?


    Ein technischer Fachwirt sollte mir die Frage schnell beantworten können, da die Prüfungen >zumindest in der Theorie< bundeseinheitlich gleich ablaufen. Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. :thumbsup:


    Auch über die Nennung von möglichen Aufgabenstellungen für die Prüfung wäre ich sehr dankbar!


    Beste Grüße

    Lernkopf 89

    Vielen Dank Streben / dmendel!

    An diejenigen, die Ihre Ergebnisse bereits erhalten haben: Dürfte ich fragen, bei welcher IHK ihr seid und für wann die mündliche Ergänzungsprüfung angesetzt ist?


    Unsere Ergebnisse werden zurückgehalten (obwohl bereits korrigiert), damit wir sie nicht früher als 2 Wochen vor dem Termin der Ergänzungsprüfung erhalten (offizielle Begründung).


    Vielen Dank (und Glückwunsch an alle die bestanden haben!)

    Ich bin bei der Kammer in Nürnberg. Ergebnisse kamen eine Woche später an als geplant. Aber weit entfernt von den "zwei Wochen zuvor". Alle mündlichen Prüfungen haben sich auf Anfang / Mitte Juni verschoben.

    Naturwissenschaftliche und technische Grundlagen: 45%

    Technische Kommunikation und Werkstofftechnologie: 75%

    Fertigungs- und Betriebstechnik: 88%


    Bin total verzweifelt :(


    Weiß jemand, was in Naturwissenschaftliche und technische Grundlagen mündlich (also Ergänzungsprüfung) abgefragt wird? Eher Theorie oder eher Rechnungen? :O


    Hab den tech. Fachwirt ohne Lehrgang "per Homestudium" gelernt und habe somit keinen Ansprechpartner....:(


    Ich wäre um jede Nachricht / Antwort froh.


    Bereits im Voraus vielen Dank!


    Beste Grüße

    Lernkopf 89

    Hallo zusammen,


    ich bin derzeit per "Selbststudium" am Techn. Fachwirt dran. Die WBQ hab ich bereits in der Tasche. Nun stehen die Technischen Qualifikationen an. Dort quält mich folgende Frage:


    Fach: Tech. Kommunikation und Werkstofftechnologie >>> "Normgerechte" Eintragungen in die Zeichnungen


    Frage(n):
    1) Wenn ich die Eintragungen "normgerecht" mit Schablone durchführe, geht mir gnadenlos die Zeit aus. In sämtlichen Foren habe ich nun gelesen, dass für sämtliche Eintragungen (Buchstaben, Zahlen, Zeichen, etc...) keine Schablone verlangt wird. Aber stimmt das? Kann mir das jemand aus sicherer Quelle beantworten? Würde mir zeitlich jedenfalls sehr gut entgegen kommen. :thumbsup:


    Kann mir bei diesem Punkt jemand weiterhelfen?


    Besten Dank im Voraus!


    Beste Grüße


    Lernkopf 89

    Hallo Iceage,


    ich bin nun per "Selbststudium" am Technischen Fachwirt dran. Bei den technischen Qualifikationen muss man sich schon echt ranhalten. Im Großen und Ganzen ist der Lernstoff aber gut machbar. Derzeit frage ich mich jedoch eines: müssen die Zeichnungseinträge (Tech. Kommunikation) wirklich normgerecht vorgenommen werden? D.h. mit Schreibschablone für Buchstaben, Zahlen, Zeichen...? Wenn ich so vorgehe, reicht mit die Prüfungszeit bei weitem nicht aus :0


    Wie hast du die Zeichnungseintragungen durchgeführt?


    In sämtlichen Foren lese ich immer, dass die Eintragungen nicht mit Schablone durchgeführt werden müssen. Aber ist das wirklich so? Finde auch bei der IHK keine Info hierzu.


    Bitte entschuldige die späte Antwort und Frage zugleich :)


    Beste Grüße


    Lernkopf 89