Beiträge von TK

    Hallo Eduard,


    "Möchte die IHK hierzu auch ausgearbeitete Bögen im Anhang sehen? "

    ja, die würde ich als Prüfer gerne sehen. Sonst hängt das ja im luftleeren Raum.


    "ein Vergleich von Gesprächstrainingsanbietern sprengt evtl. auch weniger den Rahmen 20 Seiten Arbeit"

    Ich stimme Dir zu. 20 Seiten sind echt ein Witz. Da fehlt es dann entweder in der Breite oder in der Tiefe. Zum normalen Umfang einer PA fehlen 50 %.


    LG

    -Tim

    Hallo,


    ich bin kein Prüfer in Eurem Fachwirt, aber der Blick in das Gesetz erleichtert immer die Rechtsfindung. ;)

    Aus der Verordnung:


    "Die beiden Aufgabenstellungen im schriftlichen Prüfungsteil nach § 3 Absatz 3 sind einzeln zu bewerten. Aus den Bewertungen der Aufgabenstellungen ist das arithmetische Mittel als Ergebnis der schriftlichen Prüfung zu berechnen."


    "Die Prüfung ist bestanden, wenn ohne Rundung in der schriftlichen und der mündlichen Teilprüfung jeweils mindestens 50 Punkte erreicht worden sind."


    30 P am ersten und 70 P am zweiten Tag reichen also zum Bestehen.


    Viel Glück!

    -Tim

    Hallo chfr1607,


    wenn man denkt, es geht nicht mehr dümmer, kommt der Aufgabenerstellungsausschuss ums Eck.

    Diese Aufgabe stellt den absoluten Tiefpunkt im Wirken eines Ausschusses dar, der Prüflinge seit Jahren drangsaliert.


    Was positiv anzumerken ist: Der Unterschied zwischen Prozent und Prozentpunkten ist den Aufgabenstellern bekannt. NUR: Realitätsferner geht es nicht mehr.


    Für den Prüfling ist die Aufgabe Versuch und Irrtum in Reinkultur. Rechne was, und schau, ob die Differenz groß genug ist. :rolleyes:


    Beispiel: Die Liquidität zweiten Grades beträgt 14,4 %. Katastrophe.

    Was macht die Euro-Pflegeservice AG? Sie sagt: Was wollt Ihr denn? Im Vorjahr lagen wir bei 8,2 %. Wir konnten die L2 also um 75 % steigern!!!


    Die Finanzmärkte beeindruckt das ... selbstverständlich NICHT!


    Das ist, als würde ich sagen: Ich habe mein Kapital verdoppelt. Freunde fragen, wie hast Du das geschafft??? ich sage, ich habe für einen Euro ein Rubbellos gekauft und drei Mal die zwei Euro aufgerubbelt. 100 % MEHR! Halleluja! :saint:


    Und, um das nochmals zu betonen und Deine Frage zu beantworten: Es ist reines Rumprobieren.


    LG

    -Tim

    Hallo,


    ausgehend von meiner Erfahrung als Prüfer: Fundamental hat sich für Dich nichts geändert.


    Die Wendung "unter Beachtung betriebswirtschaftlicher Aspekte" ist redundant, weil selbstverständlich. Selbstverständlich habe ich schon erlebt, dass "unter Beachtung betriebswirtschaftlicher Aspekte" ergänzt wurde und aus "Konzept" "Entscheidungsempfehlung" wurde. :rolleyes:


    Muss man nicht verstehen. Einfach ignorieren.


    In "meinem" Ausschuss hätte man daraus wohl gemacht: "Entscheidungsgrundlage zur Auswahl eines neuen Messebauunternehmens".


    Fazit: Mach das, was Du ursprünglich vorhattest.


    Viel Erfolg!

    -Tim


    PS: "Jedoch heißt es, dass sie mir keine weiteren Informationen geben können/dürfen."


    Das Wort heißt "wollen". Egal. Mach Dein Ding! 8)

    Hallo Sascha,


    es gibt zwei Fächer beim TBW, die man immer bestehen müsste/sollte: FIN und Rewe.


    In FIN musst Du "nur" beherrschen:


    Statische Investitionsrechnung, dynamische Investitionsrechnung, beide in all ihren Varianten, wobei das Grundschema reicht. Formeln umstellen sollte kein Problem sein. Dann bist Du schon bei mindestens 40 P.


    Kapitalerhöhung, dynamische Liquiditätsplanung und Kennziffern bringen den Rest.


    In Rewe: Bilanzkennzahlen. Einfaches Thema, da die Formeln in der Formelsammlung stehen. Für die Interpretation Schlagworte zurechtlegen.

    Plankostenrechnung. Ganz einfach, da Du hier nur ein festes Schema rechnen musst. Dann bist Du wieder bei 40 P.


    Optimales Produktionsprogramm, Kalkulation und BAB sollten den Rest bringen. Bei Steuern steht der Aufwand in keinem Verhältnis zu den Punkten. Das eher am Rande lernen.


    So sehe ich das als Dozent und Prüfer. Wobei die Maxime lauten sollte: Projekt 100! 8-)


    Was viele Prüflinge vernachlässigen: MatProdAbsatz.


    Viele Erfolg!

    -Tim

    Hallo Tiba,


    das ist natürlich richtig. Hier auch noch zu diesem Thema der Text der Verordnung:


    (2) Zur Teilprüfung „Handlungsspezifische Qualifikationen“ nach § 3 Abs. 1 Nr. 2 ist zuzulassen, wer Folgendes nachweist:

    1.die abgelegte Teilprüfung „Wirtschaftsbezogene Qualifikationen“, die nicht länger als fünf Jahre zurückliegt, und
    2.mindestens ein Jahr Berufspraxis im Fall des Absatzes 1 Nr. 1 oder ein weiteres Jahr Berufspraxis zu den in Absatz 1 Nr. 2 bis 4 genannten Zulassungsvoraussetzungen.

    (3) Die Berufspraxis nach den Absätzen 1 und 2 soll im kaufmännischen oder verwaltenden Bereich absolviert sein und wesentliche Bezüge zu den Aufgaben eines Geprüften Wirtschaftsfachwirtes/einer Geprüften Wirtschaftsfachwirtin nach § 1 Abs. 2 haben.

    (4) Abweichend von den Absätzen 1 und 2 Nr. 2 kann zur Prüfung auch zugelassen werden, wer durch Vorlage von Zeugnissen oder auf andere Weise glaubhaft macht, dass Fertigkeiten, Kenntnisse und Fähigkeiten (berufliche Handlungsfähigkeit) erworben worden sind, die eine Zulassung zur Prüfung rechtfertigen.


    LG

    -Tim

    Hallo Fynmar,


    solche Dinge sind ja rechtlich geregelt:

    § 2 Zulassungsvoraussetzungen (Wirtschaftsfachwirt)

    (1) Zur Teilprüfung „Wirtschaftsbezogene Qualifikationen“ nach § 3 Abs. 1 Nr. 1 ist zuzulassen, wer Folgendes nachweist:


    1. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anerkannten mindestens dreijährigen kaufmännischen oder verwaltenden Ausbildungsberuf oder
    2. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem sonstigen anerkannten mindestens dreijährigen Ausbildungsberuf und danach eine mindestens einjährige Berufspraxis oder
    3. eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung in einem anderen anerkannten Ausbildungsberuf und danach eine mindestens zweijährige Berufspraxis oder
    4. eine mindestens dreijährige Berufspraxis.


    Da Du den ersten Punkt schon erfüllst, wirst Du zum Wirtschaftsfachwirt zugelassen. Ebenso zum Technischen Fachwirt.


    Berufspraxis ist nur dann wichtig, wenn Du keinen passenden Abschluss hast.


    Viele Grüße!

    -Tim