Beiträge von TK
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Hallo Nadine,
die statische Rechnung ist zunächst genauer, da sie mit Kosten rechnet. Dynamisch rechnet man mit Auszahlungen, was die einfachste Kategorie ist. Es fehlen kalkulatorische Kosten, wie z. B. kalk. Miete oder der kalk. Unternehmerlohn, da diese ja nicht auszahlungswirksam sind. Hast Du eine eigene Halle und stehst Du selbst in Deinem Laden drin, fallen die Opportunitätskosten unter den Tisch.
Ungenauer wird die stat. IR durch die Durchschnittsbildung, da die z. B. den Produktlebenszyklus wegbügelt und, wie Du anmerkst, dadurch, dass einfache Zinsrechnung benutzt wird, und der Zeitwert des Geldes ignoriert wird.
Letztlich kann man die beiden Rechnungen mischen, also dynamisch rechnen und trotzdem besagte Opportunitätskosten ansetzen. Das machst du in IHK-Prüfungen aber besser nicht.
LG
-Tim -
Hallo Schadra,
"Was ich gelernt habe daraus: für seine Rechte sollte man unbedingt kämpfen, und ganz egal wer auf der anderen seite sitzt. Fehler passieren, aber wie man umgeht, das macht es aus."
besser kann man es nicht zusammenfassen.
Ich habe die vage Hoffnung, dass die Beteiligten auf IHK-Seite aus dem Vorgang etwas lernen. Manche Kammern lernen es aber nie. Daher brauchen wir junge, engagierte Prüferinnen und Prüfer, die das Prüfungswesen voranbringen möchten, denn ein Thema steht schon länger an: Wie wollen wir in Zukunft prüfen?
Verordnungen und Rahmenpläne, teilweise aus dem letzten Jahrhundert, warten darauf, aktualisiert zu werden. Leider ist der politische Prozess dermaßen zäh, weil hier viele Köche den Brei verderben.
Für Dich freut es mich sehr, dass es nun doch funktioniert hat. Ich hoffe, Du gehst Deinen Weg.
Viele Grüße und meine besten Wünsche!
-Tim -
Hallo Jens,
was die 12 Monate angeht: Da musst Du ein wenig aufpassen. Manche Anbieter werben damit, werfen Dich aber lediglich nach 12 Monaten aus dem Nest. Meist werden 18 Monate und mehr daraus, denn wenn die Betreuung endet, steht Dir die schriftliche Prüfung "Management und Führung" bevor, danach das "situationsbezogene Fachgespräch" und dann die Projektarbeit samt Fachgespräch.
Schau auch, ob der Preis und die gebotene Leistung in einem gewissen Verhältnis stehen. Wichtig finde ich auch, ob Du aufgefangen wirst, wenn Du nicht bestehst. Und sei Dir bewusst, dass gerade in der Bildungsbranche Bewertungen im Internet mit GROßER Vorsicht zu genießen sind. Gute Anbieter geben Dir mindestens zwei Probewochen.
Eine Empfehlung oder Abratung gebe ich prinzipiell nicht.
LG
-Tim -
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Hallo,
das ist eine Divisionskalkulation rückwärts gerechnet. Letztlich war nur die Herausforderung, auf die Stückzahlen zu kommen.
Wenn Du auf Stufe 3 200 fertige Stück hast, gleichzeitig aber 25 Stück aus dem Lager genommen hast, lag die Produktionsmenge bei Stufe 2 bei 175 Stück. 175 St + 25 St = 200 St.
Analog auf der Stufe davor. Du hast auf Stufe 1 215 Stück produziert, 40 aufs Lager genommen und die restlichen 175 Stück weiterbearbeitet.
Das mit den 185 Stück ist ein Fehler in der Lösung.
LG
-Tim -
Hallo Schadra,
Prüfer sind moralisch gefestigte Menschen, die wissen, dass Prüflinge Rechte haben.
Für mich als Prüfer gehören Widersprüche dazu, und ich gehe damit rational um. Weder bekomme ich wegen eines Widerspruchs Ärger, noch bin ich dem Prüfling böse und bewerte ihn beim nächsten Mal schlechter.
Die Verordnung sagt: "Im Fachgespräch soll ausgehend von der Präsentation die Fähigkeit nachgewiesen werden, betriebspraktische Probleme zu analysieren und Lösungsmöglichkeiten unter Beachtung der maßgebenden Einflussfaktoren zu bewerten."
Wirtschaftliche Aspekte sind für mich "maßgebliche Einflussfaktoren".
Die Chancen des Widerspruchs kann ich aus der Ferne nicht einschätzen. Statistiken helfen auch nicht weiter, da es sehr viele sinnfreie Widersprüche gibt, oft angestoßen von unterbeschäftigten Rechtsanwälten.
Trotzdem ein Hinweis: Die 39 P wären im vorliegenden Fall nur dann zu korrigieren, wenn Inhalte im Fachgespräch Inhalte gefordert wurden, die nicht gefordert werden dürfen. Hast Du keinen Fachdozenten, der Dir eine Einschätzung geben kann?
"Ich habe einen Brief bereits an die IHK geschickt mit der bitte um eine fachliche Stellungnahme warum der wirtschaftliche Teil so einen hohen Stellenwert hatte in der Prüfung."
Zudem würde ich die Antwort abwarten. Dabei aber aufpassen, dass die Widerspruchsfrist von einem Monat nach Bekanntgabe nicht verstreicht.
LG
-Tim -
Hallo DirkC,
ich mag Deine Grundhaltung nicht.
Prüfer sind Menschen, keine Deppen. Menschen machen Fehler. Der Gastprüfer wurde nicht vorgestellt und nicht im Protokoll vermerkt, daher musste der Ausschuss seinen Fehler eingestehen.
Deine Prüfungsleistung scheint nicht überzeugt zu haben, und daher solltest Du glücklich sein, eine zweite Chance zu bekommen.
Was die nicht korrigierte Seite angeht: Viel Spaß vor dem Verwaltungsgericht.
-Tim -
Hallo Sarah,
ich halte es auch für hilfreich, kein abgeschlossenes Projekt nachzuerzählen. Das mit der Ich-Perspektive ist mir als Prüfer nicht wichtig.
Ein Handout ist nicht vorgeschrieben. Versetz Dich in Deinem Fall in die Position des Prüfers, und frage Dich, ob Du ein Handout vermissen würdest. Letztlich schadet es nicht, und manche Kollegen sehen es als positiv, wenn sie eines erhalten.
LG
-Tim -
Hallo Daniel,
schließe mich meinen Vorrednern an. Wenn es so ist, wie von Dir beschrieben, fiele mir das sicher auf, aber ich würde ja sehen, dass es ein Irrtum ist. Von daher weniger dramatisch.
Viele Grüße!
-Tim