Beiträge von Timeburner

    Wenn du die Zulassungsvoraussetzungen erfüllst, ja.

    Aber der ILS Betriebswirt wird sich nicht unbedingt mit dem Rahmenplan des IHK Betriebswirts decken.


    Akzeptanz? Eher fraglich, wenn du schon Geld dafür ausgibst mach einen Kammerbetriebswirt, einen staatlich geprüften oder den von der VWA Verwaltungsakademie.


    Das ILS bietet ansonsten auch Kurse für Fachwirt bei der IHk und Co an, wenn kein Abitur hast ist der Wirtschaftsfachwirt oder Handelsfachwirt eher etwas was dir anschauen solltest.



    IHK Prüfungen funktionieren anders und werden anders benotet als "Schulnoten", und ja es sind tatsächlich nur Tagesleistungen, das Abschneiden zwischen einer "2+" und einer "knappen 4" kann in einzelnen Fächern geradezu zufallbedingt sein.


    Und auch wenn jemand "gute Noten" hat, kann die Realleistung, und zumal was dann wirklich im Betrieb gemacht wird sehr unterschiedlich ausfallen. Weswegen diese Noten gar nicht so relevant sind, dass überhaupt eine Weiterbildung gemacht, und diese erfolgreich abgeschlossen wurde wiegt meiner Ansicht nach deutlich mehr.

    Wie schon geschrieben "Es kommt auf das Gesamtpaket an"...


    Zitat

    Woran willst du dann als Personaler die Eingangseignung feststellen


    Das ist das Problem das viele, gerade die größeren Unternehmen haben. Ein Personalwesen wo oft Leute mit wenig Menschenkenntnis und Erfahrung dann über technische und schematische Systeme versuchen aus Bewerberstapeln "Rosinen rauszupicken". An die Bewerber werden oft derartig unrealistische Erwartungen gestellt dass die meisten in Frage kommenden Leute um diese zu erfüllen ihren Biographie "frisieren" oder schlicht ihrem Gegenüber die Hucke volllügen müssen.

    Am Ende erfüllt die Personalabteilung vor lauter Selbstbeschäftigung und Voodoozauber ihre Grundfunktion der Personalbeschaffung nicht mehr und ist der Grund warum das Unternehmen für einige, gerade wichtige Stellen gar niemanden zum besetzen mehr findet.

    Aus den Abteilungen heraus versucht man die Personalabteilung dann möglichst zu umgehen, man engagiert Headhunter oder die Arbeit wird dann an weniger knickrige Dienstleister ausgelagert.






    Der technische Fachwirt ist der umfachreichste Fachwirt. Wenn die 16 Wochen Vollzeit sind ist es wohl grundsätzlich machbar, aber es wird mehr Richtung "Druckbetankung" gehen.


    Wenn man in den technisch/mathematischen Teil mit "0 Vorwissen" oder "alles vergessen" reingeht wird so ein Kurs natürlich nicht leichter.


    Das spielt bei den Zulassungsvoraussetzungen keine Rolle.

    4 Jahre Berufspraxis. Ob man die als Staplerfahrer oder Kellner ist formal irrelevant.


    Kann sein dass es IHK gibt die nach Gutsherrenart hier Zulassungen verweigern wollen aber das ist deren Problem.


    Ob der technische Fachwirt für dich die richtige Fortbildung für die TE ist ob man die Prüfung besteht usw. steht alles auf einem anderen Blatt.


    Die Fachwirte sind bewusst auch so angelegt dass Leute die keine Chance auf eine duale Erstausbildung hatten diese ablegen können.

    Das sind auch ein paar Millionen, Mitte der 90er und in der Schröder-Ära waren Ausbildungsplätze totale Mangelware.

    Nun ja, du hast ja eine Gewerbeanmeldung und andere Dokumente. Die Beschaffung, der "Vertrieb" die Vermietung dann selber, sowie die Buchführung/Steuer etc. usw. usf.

    Wie "kaufmännisch" soll es denn noch sein?


    Ansonsten von deinem jetzigen Arbeitgeber eine möglichst genaue Beschreibung deiner Tätigkeiten (und der Dinge die dein Job wären).

    Wenn dir nicht einfällt was das alles ist kannst du auf "berufe.arbeitsagentur.de" diverse Berufs und Tätigkeitsbeschreibungen zum Vergleich ansehen und dann eine genaue Auflistung machen.

    Es sind ja meistens in der Praxis doch ziemlich viele Dinge, worüber man im Eifer des Gefechtes ja nicht nachdenkt.


    Und in der Zulassungsvorraussetzung steht ja nicht wieviele Stunden du pro Woche gearbeitet haben musst.










    Hallo,


    ich würde dir auch Raten zuerst die Ausbildungsprüfung zu machen, die ist weniger umfangreich und es kommt hier mehr auf die kaufmännischen Grundkenntnisse an. Der Fachwirt baut darauf auf, und wenn du den danach machen willst wird der "frisch aus der Ausbildung" einfacher.


    Da du die Selbstvorbereitung anstrebst, würde ich mir hier gleich einen "Lehrplan" schreiben der die Inhalte aus beiden Prüfungen verbindet, so kannst du Zeit sparen, die Erfolgschancen für die Ausbildungsprüfung werden höher und für den Fachwirt danach musst du dann weniger "nachlernen".

    Das wäre ziemlich viel Arbeit, aber wenn es dass von dir selber verfasste Skript ist, dann kann das nützlich sein.


    Ich selber habe die Hörbücher von Carriere&More für den Fachwirt und Betriebswirt benutzt, habe ich gebraucht bei Ebucht Kleinanzeigen gekauft,

    vielleicht nicht Kriegsentscheidend, aber als ein zusätzliches Hilfsmittel ganz brauchbar, zusammenfassende Vorlesungen, ich habe diese viel beim Autofahren etc. gehört.


    Das Hörbuch von Marius Ebert mit diesem Frage/Antwortstil hatte mich hingegen nicht überzeugt.