Beiträge von Timeburner

    Nun ja, du hast ja eine Gewerbeanmeldung und andere Dokumente. Die Beschaffung, der "Vertrieb" die Vermietung dann selber, sowie die Buchführung/Steuer etc. usw. usf.

    Wie "kaufmännisch" soll es denn noch sein?


    Ansonsten von deinem jetzigen Arbeitgeber eine möglichst genaue Beschreibung deiner Tätigkeiten (und der Dinge die dein Job wären).

    Wenn dir nicht einfällt was das alles ist kannst du auf "berufe.arbeitsagentur.de" diverse Berufs und Tätigkeitsbeschreibungen zum Vergleich ansehen und dann eine genaue Auflistung machen.

    Es sind ja meistens in der Praxis doch ziemlich viele Dinge, worüber man im Eifer des Gefechtes ja nicht nachdenkt.


    Und in der Zulassungsvorraussetzung steht ja nicht wieviele Stunden du pro Woche gearbeitet haben musst.










    Hallo,


    ich würde dir auch Raten zuerst die Ausbildungsprüfung zu machen, die ist weniger umfangreich und es kommt hier mehr auf die kaufmännischen Grundkenntnisse an. Der Fachwirt baut darauf auf, und wenn du den danach machen willst wird der "frisch aus der Ausbildung" einfacher.


    Da du die Selbstvorbereitung anstrebst, würde ich mir hier gleich einen "Lehrplan" schreiben der die Inhalte aus beiden Prüfungen verbindet, so kannst du Zeit sparen, die Erfolgschancen für die Ausbildungsprüfung werden höher und für den Fachwirt danach musst du dann weniger "nachlernen".

    Das wäre ziemlich viel Arbeit, aber wenn es dass von dir selber verfasste Skript ist, dann kann das nützlich sein.


    Ich selber habe die Hörbücher von Carriere&More für den Fachwirt und Betriebswirt benutzt, habe ich gebraucht bei Ebucht Kleinanzeigen gekauft,

    vielleicht nicht Kriegsentscheidend, aber als ein zusätzliches Hilfsmittel ganz brauchbar, zusammenfassende Vorlesungen, ich habe diese viel beim Autofahren etc. gehört.


    Das Hörbuch von Marius Ebert mit diesem Frage/Antwortstil hatte mich hingegen nicht überzeugt.

    Für beide Fachwirte sollte die Zulassung kein Problem sein.


    Die Unterschiede zwischen beiden Fachwirten halten sich aber eher in Grenzen, der erste Prüfungsteil ist sowieso gleich. Der Fachwirt hat etwas mehr Themen zu Logistik und vielleicht ein bisschen mehr "Marketing-Personal" wo der Industriefachwirt etwas mehr "Produktionsprozesse, Projektmanagement etc" geht. - Aber von letzterem müsstest du ja in der Erstausbildung ja auch schon "bissel" was mitgenommen haben.

    An deiner Stelle würde ich dir raten die Lehrwerke von Cornelsen zu organisieren, also Wirtschaftsbezogene Qualifikationen, dann das für den zweiten Prüfungsteil sowohl für den Industrie, als auch Wirtschaftsfachwirt. Dann bekommst du einen Gesamtüberblick und eine realistischere Entscheidungsgrundlage.


    Wenn du jetzt bei nem Pharmakonzern und Industrielandschaft als Kriterium, wäre evtl. der technische Fachwirt etwas für dich, der ist aber am umfangreichsten und evtl. am anspruchsvollsten.


    Generalistischer wäre der Wirtschaftsfachwirt, und wäre vielleicht auch biographischer passend da du ja schon entsprechend rumgekommen bist. - Mit zwei Erstausbildungen würde ich bei der IHK vielleicht auch gleich anfragen ob du eine Prüfungszulassung direkt zum (kaufmännischen) Betriebswirt, vielleicht sogar tech. Betriebswiert bekommen könntest.

    Ich denke mit einem entsprechende Motivationsschreiben, und einer fachlich genauen Beschreibung deiner bisherigen Arbeitsstellen und optimalerweise vorhandenen Zeugnissen wäre das machbar.


    Schau dir mal die 3 Fachwirte und die 2 Betriebswirte im näheren an. Und vielleicht auch die andere Perspektive mal einnehmen in der Richtung anstatt "was liegt mir eh schon?" "Wo würde ich am meisten neues lernen?"






    Tut mir leid. Aber das könnt ihr alles erstmal SOWAS VON vergessen, und macht euch keine Sorgen das "kurzfristig" neue Prüfungstermine oder sowas kommen.


    Mit etwas Glück findet die Herbstprüfung zu normalen Terminen statt.


    Nutzt die jetzige Zeit zum lernen, über den Lehrplan hinaus. Wenn diese Geschichte vorbei ist werden die Karten vielfach neu gemischt werden und wir werden wirtschaftlich vor ganz anderen Herausforderungen stehen. Mit oder ohne bestandenem Fachwirt.